Kategorie: Aktuelles

  • Stellungnahme von Kardinal Müller zur Anti-AfD-Position der deutschen Bischöfe

    Stellungnahme von Kardinal Müller zur Anti-AfD-Position der deutschen Bischöfe

    By David Berger

    1. September 2026

    (David Berger) Dürfen deutsche Bischöfe Millionen von Wählern signalisieren, dass sie politisch auf der falschen Seite stehen – und dabei ihre geistliche Autorität einsetzen? Kardinal Gerhard Ludwig Müller gibt darauf eine bemerkenswert eindeutige Antwort. Seine Intervention trifft die deutsche Kirchenpolitik an einem empfindlichen Punkt: Ein Bischof ist Hirte der Seelen, nicht Wahlkampfhelfer einer Partei oder eines politischen Lagers.

    Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt wird auch innerhalb der katholischen Kirche die Frage immer drängender, ob die seit Jahren betriebene politische Ausgrenzung der Partei und ihrer Wähler überhaupt noch mit dem Auftrag der Kirche vereinbar ist. Nun meldet sich Kardinal Gerhard Ludwig Müller mit ungewöhnlicher Klarheit zu Wort. In einem am 7. September bei kath.net veröffentlichten Beitrag unter dem Titel „Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität“ nimmt der frühere Präfekt der Glaubenskongregation ausdrücklich die deutschen Bischöfe ins Visier. Anlass seien, so Müller, „einige befremdliche Äußerungen deutscher Bischöfe anlässlich der Wahlen in Bund, Ländern und Kommunen“.

    Geistliche Autorität ist kein Instrument des Wahlkampfs

    Müllers Ausgangspunkt ist nicht parteipolitischer, sondern theologischer Natur. Bischöfe und Priester seien eingesetzt, um das Evangelium zu verkünden, Menschen zur Umkehr zu rufen, die Sakramente zu spenden und sie auf ihrem Weg zum ewigen Heil zu führen. Gerade deshalb dürften sie die mit ihrem Amt verbundene geistliche Autorität nicht dafür einsetzen, demokratische Wahlentscheidungen zugunsten oder zulasten einer bestimmten Partei zu beeinflussen. Seine Formulierung lässt wenig Interpretationsspielraum: Eine solche Parteinahme wäre „Missbrauch der geistlichen Autorität zu politischen Zwecken“.

    Damit berührt Müller einen Punkt, den die deutschen Bischöfe in der Auseinandersetzung mit der AfD bislang gerne verwischen. Selbstverständlich darf und muss die Kirche politische Entwicklungen moralisch beurteilen. Sie muss beispielsweise Lebensschutz, Menschenwürde, Religionsfreiheit, Ehe und Familie verteidigen und darf gegenüber totalitären Ideologien nicht schweigen. Aber etwas völlig anderes ist es, aus diesen Prinzipien faktisch eine kirchenamtliche Wahlempfehlung abzuleiten. Genau hier zieht Müller die Grenze.

    Besonders brisant wird seine Intervention dort, wo der Kardinal auf die immer wieder erhobene Behauptung eingeht, die AfD oder jedenfalls erhebliche Teile ihrer Wählerschaft stünden für ein mit dem Christentum unvereinbares „völkisches“ Denken. Müller weist darauf hin, dass die pauschale Unterstellung eines „völkischen Rassedenkens“ gegenüber einer Partei und ihren Wählern zunächst einmal eine unbelegte Behauptung sei. Vor allem aber hält er es für kaum nachvollziehbar, Millionen deutscher Bürgern zu unterstellen, sie hätten sich eine Ideologie zu eigen gemacht, die dem natürlichen Sittengesetz und dem christlichen Menschenbild widerspreche. Das ist eine dringende Mahnung von eine der renommiertesten deutschen Theologen, der über viele Jahre das wichtigste Kardinalsamt im Vatikan inne hatte: denn seit Jahren wird in kirchlichen Stellungnahmen häufig so gesprochen, als müssten sich AfD-Wähler zunächst einmal dafür rechtfertigen, weshalb sie überhaupt noch zur Kirche gehören wollen.

    Müller dreht die Frage um. Wenn tatsächlich Millionen Menschen einer menschenverachtenden Ideologie verfallen wären, müsste die Kirche sich selbst fragen, wie es dazu kommen konnte. Dann wäre dies nämlich auch ein vernichtendes Zeugnis für jahrzehntelange Predigt, Katechese, Religionsunterricht und kirchliche Bildungsarbeit.

    Heftige Kritik an Koch & Co

    Noch deutlicher wird Müller mit Blick auf jene Bischöfe, die offenbar bereit sind, den Verlust konservativer oder AfD-wählender Katholiken hinzunehmen. Ein katholischer Bischof dürfe nicht einfach den „Verlust von AfD-Wählern“ in Kauf nehmen, die sich von ihrer Kirche „missverstanden, verraten und abgestoßen fühlen“. Dieser Satz dürfte in einigen Ordinariaten unangenehm wirken. Denn damit ist die entscheidende pastorale Frage gestellt: Was ist eigentlich das Ziel eines Bischofs? Soll er den Applaus der politisch-medialen Öffentlichkeit erhalten – oder diejenigen Menschen bei Christus halten, die seiner geistlichen Sorge anvertraut sind?

    Ein Bischof kann selbstverständlich einem Katholiken sagen, dass bestimmte Handlungen mit dem christlichen Glauben unvereinbar sind. Müller nennt selbst als Beispiel eine rechtswidrige oder unmenschliche Behandlung von Ausländern, auch von Menschen, die sich illegal im Land aufhalten. Ebenso selbstverständlich wären aus katholischer Sicht Abtreibung, Euthanasie oder andere schwere Verstöße gegen das natürliche Sittengesetz zu benennen. Was der Bischof nach Müller gerade nicht darf, ist seine geistliche Vollmacht auf jene politischen Fragen auszudehnen, in denen Katholiken aufgrund unterschiedlicher Lagebeurteilungen zu verschiedenen demokratischen Entscheidungen gelangen können.

    Müller formuliert einen einfachen, aber in Deutschland beinahe revolutionär klingenden Gedanken: Auf politischer Ebene ist der Bischof Bürger wie jeder andere Katholik. Natürlich besitzt er aufgrund seines Amtes eine besondere Verantwortung für Glauben und Sitten. Daraus entsteht jedoch keine besondere Kompetenz darüber, welche Partei Steuern senken, Migration begrenzen, Energieversorgung sichern, Bürokratie abbauen oder innere Sicherheit herstellen soll. Deshalb, so Müller, habe bei demokratischen Wahlen jeder Katholik das Recht, derjenigen Partei seine Stimme zu geben, von der er glaubt, dass sie die Probleme des Landes besser lösen könne – solange diese Regierung nicht unmoralische Mittel einsetzt oder propagiert.

    Genau diese Unterscheidung ist in der deutschen kirchlichen Debatte weithin verloren gegangen. Bei manchen Themen wird kirchliche Morallehre auffällig flexibel behandelt. Politiker, die für eine weitgehende Freigabe der Abtreibung eintreten, eine immer weitergehende Auflösung des traditionellen Familienbegriffs betreiben oder Formen assistierten Suizids ermöglichen wollen, müssen kaum damit rechnen, von deutschen Bischöfen als grundsätzlich unwählbar behandelt zu werden. Bei der AfD hingegen wird aus politischen Meinungsverschiedenheiten schnell eine Glaubensfrage. Diese Asymmetrie wird zunehmend schwerer zu erklären.

    Wer schützt eigentlich die Demokratie?

    Besonders treffend ist Müllers Hinweis auf die institutionelle Ordnung des demokratischen Staates. Für die Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung seien die zuständigen staatlichen Organe verantwortlich. Müller nennt ausdrücklich das Bundesverfassungsgericht. Die Bischöfe dagegen seien „in Christi Namen Hirten der Seelen und Vorbilder der Herde Gottes“. Man könnte ergänzen: Deutschland besitzt Verfassungsschutzämter, Gerichte, Parlamente, Staatsanwaltschaften und eine freie Presse. Es benötigt keine kirchliche Nebenstelle zur Überwachung des politisch zulässigen Meinungskorridors.

    Gerade ein Bischof müsste vielmehr dort eingreifen, wo politische Gegnerschaft in Feindschaft umschlägt. Müller sieht deshalb eine legitime politische Aufgabe des Hirten darin, die Kontrahenten daran zu erinnern, einander weiterhin als Menschen zu respektieren und dadurch den demokratischen Grundkonsens zu bewahren. Das wäre tatsächlich ein genuin christlicher Beitrag zur politischen Kultur.

    Müllers Intervention gewinnt zusätzliche Bedeutung, weil die kirchliche Anti-AfD-Strategie offenkundig an ihre Grenzen gelangt. Bereits wenige Tage zuvor hatte der Freiburger Pastoraltheologe Hubert Windisch bei kath.net daran erinnert, dass die AfD nicht Ursache der deutschen Krise sei, sondern wesentlich auch als Reaktion auf diese entstanden sei. Christen könnten bei politischen Sachfragen zu unterschiedlichen Lösungen gelangen, ohne deshalb die katholische Glaubenslehre zu verlassen. Nach dem jüngsten Wahlerfolg der AfD reagierten Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche erneut mit großer Sorge; auf der Startseite von kath.net wird eine gemeinsame Reaktion von DBK und EKD mit der Aussage wiedergegeben, „schlimme Befürchtungen“ seien wahr geworden. Doch je größer der Anteil der Bevölkerung wird, der AfD wählt, desto absurder wird die Vorstellung, die Kirche könne diese Menschen dauerhaft wie eine moralisch anrüchige Sondergruppe behandeln. Eine Volkskirche, die einen erheblichen Teil des eigenen Volkes politisch exkommuniziert, schafft sich am Ende selbst ab.

    Nicht die Wahlentscheidung, sondern das Seelenheil

    Müller beendet seine Intervention mit einem Zitat aus Lumen gentium. Das Zweite Vatikanische Konzil erinnert dort daran, dass die Kirche nicht gegründet wurde, um „irdische Herrlichkeit“ zu suchen, sondern Christus nachzufolgen und den Menschen zu dienen. Das führt zurück zum eigentlichen Skandal der gegenwärtigen Entwicklung. Die katholische Kirche in Deutschland verliert seit Jahren in dramatischem Umfang Mitglieder. Viele Gemeinden schrumpfen, Glaubenswissen verschwindet, Berufungen brechen ein, Sakramentenempfang und sonntäglicher Messbesuch sind für große Teile der nominell katholischen Bevölkerung längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

    Ausgerechnet in dieser Situation verwenden manche Kirchenvertreter beträchtliche Energie darauf, Katholiken darüber zu belehren, welche demokratisch zugelassene Partei sie besser nicht wählen sollten. Kardinal Müller erinnert sie an eine ältere und sehr viel wichtigere Aufgabe. Ein Bischof soll nicht dafür sorgen, dass die „richtige“ Partei eine Wahl gewinnt. Er soll dafür sorgen, dass die ihm anvertrauten Menschen Christus nicht verlieren. Und dazu gehören auch die Millionen Deutschen, die ihr Kreuz bei der AfD machen.

    Quelle:

    https://philosophia-perennis.com/2026/09/08/kardinal-mueller-rechnet-mit-den-deutschen-anti-afd-bischoefen-ab/

     

    SWR-Kultur Sendung vom 24.09.2024 „Die Kirche und die extreme Rechte“:

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/die-kirchen-und-die-afd-ein-bollwerk-gegen-die-extreme-rechte-100.html

    SWR Kultur-Sendung „Die Kirche und die extreme Rechte“

  • Gedenken und Volkstrauer

    Zusammenhalt stärken, so lautete das Thema der ersten öffentlichen Veranstaltung der ChrAfD-West am 15. Mai 2026 in Wermelskirchen.

    Zahlreiche Besucher, insbesondere aus der unmittelbaren Umgebung, darunter auch eine größere Gruppe des CVJM, zeugten von der Bedeutung einer solchen Gesprächsrunde. Die katholischen und evangelischen Sprecher der ChrAfD-West, Frau Barbara Palluch (Dortmund) und Jakob Baidin (Lippe), sowie aus Wermelskirchen der Schatzmeister Hans-Joachim Lietzmann äußerten sich in 3 kurzen Beiträgen zu der theologischen Sicht über Volkstrauer und im Blick auf unsere östlichen und westlichen Nachbarn.

    Diese persönlichen Stellungnahmen waren im Anschluss Grundlage einer einstündigen angeregten Aussprache, die von de AfD-Fraktionsvorsitzenden Markus Lietza aus Hückeswagen geleitet wurde

    Am Ende dieses Abends setzten noch mehrere Personen den Gedankenaustausch fort, auch mit dem Ziel, den Volkstrauertag als Tag des Gedenkens „Den Opfern der Kriege und aller Gewaltherrschaft“ (wie die Inschrift auf dem Gedenkstein in Wermelskirchen lautet) zu stärken.

    Hans-Joachim Lietzmann
    Schatzmeister Regionalverband West

  • Tag der Arbeit

    Dienst am Nächsten oder bloßer Erwerb?

    Der 1. Mai erinnert uns daran, dass Arbeit mehr ist als nur Broterwerb. Im christlichen Sinne ist sie Teil unseres Auftrags, die Schöpfung zu bewahren und unseren Mitmenschen zu dienen.

    Wir feiern heute jene, die das Glück haben, in ihrem Beruf eine echte „Berufung“ zu finden – Menschen, die ihre Talente zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinschaft einsetzen können.

    Doch unser besonderes Augenmerk gilt heute jenen, deren Dienst oft im Verborgenen bleibt und die Lasten tragen, die andere meiden. Ob in der Pflege, bei der Stadtreinigung oder in der Logistik: Es sind Menschen, die durch ihren täglichen Einsatz tätige Nächstenliebe üben, oft unter hartem körperlichem Einsatz und für bescheidene Entlohnung.

    Vor Gott ist jede ehrliche Arbeit von unschätzbarem Wert. Es gibt keine „niederen“ Dienste, sondern nur Dienste am Nächsten. Wer zupackt, statt sich auf der Anstrengung anderer auszuruhen, zeigt Charakter und wahre Demut.

    Diesen Menschen sage ich heute von Herzen: Vergelt’s Gott! Ihr Einsatz ist das Fundament, das unsere Gemeinschaft zusammenhält.

    „Ob ihr nun esset oder trinket oder irgend etwas tut, tut alles zu Gottes Ehre.“

    1. Korinther 10,31
  • Die Junge ChrAfD

    Die Junge ChrAfD

    Die jungen Christen in der AfD

    Was ist die „Junge ChrAfD“?

    Wir sind keine (Kirchen-)Gemeinde oder deren Ersatz, wir sind die jüngere Generation der „Christen in der AfD“, also eine überkonfessionelle, wahrheitsliebende und patriotische Gruppierung mit explizit christlicher Ausrichtung. Wir sind Teil des ChrAfD e. V., also kein zusätzlicher Verein, sondern eine junge Gruppe innerhalb der bundesweiten Vereinigung, jedoch mit einer Altersbeschränkung von ca. 39 Jahren. Auch für uns gilt natürlich vollumfänglich die Grundsatzerklärung der ChrAfD, einzusehen auf www.chrafd.de

    Was will die „Junge ChrAfD“?

    Wir wollen nicht konkurrieren mit anderen Gruppierungen, sondern wir sehen unsere Aufgabe darin, uns gegenseitig zu stärken in einer dekadent gewordenen Umwelt, die an sich selbst leidet. Jesus hat uns in Matthäus 5 dazu berufen, als Salz und Licht in der Welt spürbar zu wirken. Wir möchten diesem Auftrag gemäß handeln und unsere christlichen Überzeugungen, die nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern unser Lifestyle sind, frei und ungezwungen formulieren, artikulieren und ausleben. Dadurch entgegnen wir automatisch den landläufig der Allgemeinheit aufgezwungenen, kleinkarierten Mainstream-Denkmustern, die wir als anti-göttlich und äußerst unsympathisch empfinden.

    Warum braucht es eine „Junge ChrAfD“?

    … weil der Mainstream uns zu billig und was auf dem Spiel steht, zu teuer ist: eine Gesellschaft, die den Halt zu verlieren droht – und damit berührt es jeden einzelnen von uns: junge Singles, Familien, also Menschen mit Herz, Potenzial und Zukunft…

    Wir jammern nicht oder resignieren, sondern wir bündeln Kräfte und Talente, die wir für GOTT, füreinander und für unser Land einsetzen wollen. Das ist mehr als ein ambitioniertes Ziel, denn unsere Antriebskraft kommt aus der ewigen Quelle der Wahrheit, dem Wort GOTTES:

    „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“

    Jeremia 29,11

    Wir wissen, was wir glauben – ohne Konfessionszwang!
    Wir wissen, was wir wollen – ohne Denkschablonen!
    Wir wissen, was wir bewegen wollen – nichts weniger als dem Niedergang des christlichen Glaubens und der Zersetzung unserer Gesellschaft gemeinsam entgegenzutreten – mit GOTTES Überwinderkraft!

    „ …Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“

    Römer 8,31b

    Wenn Du diese Perspektive teilen kannst, freuen wir uns sehr, von Dir zu hören!
    Schreib uns gern eine E-Mail unter junge@chrafd.de, dann erhältst Du Infos zu Aktionen, Treffen, Planungen uvm.

    Bis bald!

  • Wer ist wie Gott?

    Er schlug den Teufel aus dem Himmel. Sein Name bedeutet „Wer ist wie Gott?“ 2026

    Was in den deutschen Kirchen momentan besonders irritiert, ist die scheinbare Gleichgültigkeit, mit der der oft beschriebene Niedergang verwaltet wird. Sie machen einfach immer weiter so. Es gibt immer weniger Priester, die Kirchenbänke werden immer leerer. Manchmal kommen nur fünf, sechs Menschen, die sich weit voneinander entfernt irgendwo in den Bänken platzieren. Man nickt sich noch nicht mal mehr zu oder es nickt zumindest niemand zurück. Das nennt man dann Gemeinde. Es ist manchmal gespenstisch.

    Beim Besuch einer schönen alten Kirche haben wir einmal zehn Minuten überhaupt nicht gemerkt, dass da gerade eine Messe lief. Die wurde nicht mehr im Hauptschiff gefeiert. Da saßen einige Leute irgendwo am Rande der Kirche um ein kleines Tischchen herum und der Priester führte dort die Heilige Wandlung durch. Im Hauptschiff liefen grinsende Frauen unter islamischen Kopftüchern herum. Das brachte es symbolisch auf den Punkt: Der Glaube scheint nur noch Nebensache zu sein, der die Kirche nicht mehr ansatzweise vollständig erfüllt. 

    Gott ist weder Wunschkonzert, noch politisches Zugpferd

    Von deutschen Kanzeln wird zu viel Politik gepredigt. Kirche scheint fast vollständig in den lukrativen regierungstreuen deutschen Beamtenapparat eingegliedert worden zu sein, wie es Prof. Hamer auf PI-NEWS bereits treffend ausgeführt hat. Die wenigen Priester werden seit Jahrzehnten zu „Dialogveranstaltungen“ mit Islamvertretern verpflichtet. Priester und Theologen scheuen sich, die nötige Grundsatzkritik zu üben oder überhaupt noch die Unterschiede zu benennen, den christlichen Standpunkt einzunehmen und dann auch zu behaupten.

    Darunter gibt es viele kluge Leute, die den Islam in wenigen Sätzen kritisch zerlegen könnten. Sie tun es aber nicht, weil sie ihren Job gefährden würden oder um ihr Leben oder das ihrer Liebsten fürchten müssten. Islam ist eben nicht „eine andere Art, Gott anzubeten“ oder ein „anderer Weg zu Gott“, wie man es uns ständig einträufelt. Gott ist die bedingungslose Liebe zum Menschen. Gott ist Mensch geworden und hat durch seinen Tod und seine Auferstehung die Sünde der Welt auf sich genommen.

    Jesus ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Jesu Botschaft ist der Weg zu Gott, der den Menschen bedingungslos liebt und über den hinaus nichts Größeres gedacht werden kann. Diesen Weg freiwillig und ungezwungen zu gehen, bringt mehr Frieden in die Welt. Gott macht keine Geschenke oder erfüllt Wünsche, wie es einige Menschen erwarten. Er beseitigt auch nicht durch direkte Eingriffe das Leid der Welt: „Wie konnte Gott das zulassen?“.

    Die Frage stellt sich nicht, denn Gott wirkt durch Menschen. Die Frage muss also lauten: „Wie konnten Menschen das zulassen?“. Hier geht es um freiwillige, individuelle Nächstenliebe an wirklich Bedürftigen, nicht um pauschal staatlich verordnete „Fernstenliebe“, die von Politikern ständig als „christlich“ verbrämt wird. Solch verordnete „Fernstenliebe“ führt nicht zu Frieden, sondern zu den gesellschaftlichen Verwerfungen, wie wir sie gerade überall in der westlichen Welt beobachten. Wenn Gott von Menschen vor politische Karren gespannt wird, dann geht das immer schwer in die Hose.

    „Der Herr der Welt“

    Islam ist ein weltlich orientiertes Herrschaftsmittel, das den Kern des Christentums bewusst entstellt, indem es Jesus zum Propheten degradiert, der nicht gekreuzigt wurde und nicht auferstanden ist. Die frohe Botschaft, der Kern des Christentums, wird negiert. Das sind keine abweichenden Nuancen. Das ist klar antichristlich. Gott warnte uns vor falschen Propheten. Matthäusevangelium 7,15: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen…“

    Während Jesus die Wahrheit und das Leben betont, erlaubt Islam die Lüge (Taqqiya) gegenüber „Ungläubigen“ und bringt den Tod. Der islamische Prophet tötete und gilt Moslems als der perfekte Mensch. Das hat entsprechend tödliche Folgen. Die islamische Ideologie ist klar auf aggressive Expansion, Einschüchterung und weltliche Macht zugeschnitten. Sie führt nicht zum Frieden, sondern zum ewigen Krieg, bis alle Menschen ihm unterworfen sind. Islam droht Menschen und Kollektiven, die sich nicht unterwerfen. Christus will durch die bedingungslose Liebe jede einzelne Seele überzeugen. Geld und Macht, Gier und Eitelkeit konnten und können ihn nicht korrumpieren. Das stört bereits korrumpierte Seelen. Menschen streben nach höheren Idealen, suchen nach dem Sinn ihres Lebens.

    Wer nicht glaubt, dass Gott als höchstes Ideal die bedingungslose Liebe ist und will, sucht sich andere „Götter“, auch wenn er sie nicht so nennt. Deshalb bekämpfen Kollektivisten, Sozialisten wie Moslems das Christentum, deshalb unterwandern sie die Kirchen: Sie nutzen das Mittel der Vergottung, um weltliche Macht zu erlangen und zu legitimieren. Das verbindet Islam mit den Sozialismen, die Schafarewitsch in seinem Werk „Der Todestrieb in der Geschichte“ eindrucksvoll beschrieb. Sie dienen dem „Herrn der Welt“, von dem sie behaupten, dass er Gott sei. Viele Menschen wollten Gott sein, doch nur Gott wurde Mensch. Der Erzengel Michael schlug den Teufel aus dem Himmel. Sein Name bedeutet „Wer ist wie Gott?“.

    Unter dieser Rubrik „Die andere Sicht“ veröffentlichte Artikel geben die Sicht des Autors wieder, die nicht unbedingt mit der Sicht der Redaktion oder der ChrAfD übereinstimmen muss. Diese Rubrik regt zum Nachdenken an, zeigt andere Gesichtspunkte auf. Als Grundlage für Diskussion. Zum Perspektivwechsel. Die andere Sicht auf die Dinge.
    Mit freundlicher Genehmigung von PI-News.net. Zum Orgiginal-Text: Wer ist wie Gott? – PI-NEWS. Foto: PI-News.net (c) Erzengel Michael.

  • Festschrift 10 Jahre Christen in der AfD

    Glaube – Liebe – Hoffnung

    Aus dem Vorwort des Herausgebers Joachim Kuhs:

    Liebe Mitglieder und Freunde der Christen in der AfD, liebe Leser,
    mit großer Freude und Dankbarkeit lege ich Ihnen diese Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum der Bundesvereinigung „Christen in der Alternative für Deutschland (ChrAfD)“ vor. Zehn Jahre sind ja noch keine lange Zeit. Was gibt es da schon zu feiern?, höre ich manche fragen. Aber für eine neue Partei in einer chaotischen Zeit sind zehn oder eigentlich zwölf Jahre eine Ewigkeit. Das überstanden zu haben und immer noch zu wachsen und fröhlich und zuversichtlich voranzugehen, in einer Zeit, in der das Schrumpfen und ein subtiler Defätismus als Programm verodnet werden, da ist das schon ein Wunder: ein Wunder der Gnade Gottes!

    „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

    Reinhold Niebuhr, US-amerikanischer Theologe

    Diese Festschrift trägt den biblischen Dreiklang Glaube – Liebe – Hoffnung in ihrem Titel. Diesen Dreiklang verwendet der Apostel Paulus das erste Mal in seinem ersten Brief an die junge Gemeinde in Thessaloniki. Er hatte dort, wie uns Lukas in der Apostelgeschichte Kapitel 17 berichtet, nur drei Wochen gepredigt und eine reiche Ernte eingefahren, denn „etliche von ihnen glaubten und gesellten sich zu Paulus und Silas, und von den anbetenden Griechen eine große Menge und der vornehmsten Frauen nicht wenige.“ Doch dann geschah das, was auch heute noch geschieht: Neider treten auf den Plan, organisieren mit Hilfe des Gassenpöbels einen Volksaufglauf, behaupten, Paulus würde gegen die Regierung, gegen „die Verordnungen des Kaisers“ agieren, und verjagen schlussendlich den Apostel aus der Stadt (Apg 17,5-10). Kommt uns das nicht sehr bekannt vor?

    Dieser jungen Gemeinde schreibt Paulus dann gleich zu Beginn des Briefes in den Versen 2 und 3 des ersten Kapitels:

    Wir danken Gott allezeit für euch alle, indem wir euer erwähnen in unseren Gebeten, unablässig eingedenk eures Werkes des Glaubens und der Bemühung der Liebe und des Ausharrens der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus.

    Wir finden hier keine Geschimpfe auf die Gegner, keine billigen Durchhalteparolen, sondern ein Tableau der christlichen Werte, die nicht nur den Thessalonichern halfen in ihrer Bedrängnis, sonder die auch uns helfen, eine Struktur zu haben und einen Plan zu erkennen, mit dem wir, fest stehend auf dem Fundament des Glaubens und erfüllt von der Liebe Gottes zu uns Menschen, in freudiger Erwartung des kommenden Sieges über Sünde, Tod und Teufel

    „mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf“.

    Hebr. 12,1 f.

    Diesen Dreiklang wollen wir auch in dieser Festschrift aufgreifen.

    • Aus dem Inhalt:
    • Vorwort des Herausgebers
    • Vorwort von Prof. Dr. David Engels
    • Grußwort von Beatrix von Storch, MdB
    • Grußwort von Erika Steinbach
    • Teil I Glaube – Das Fundament „Werke des Glaubens“
    • Die Geschichte der „Christen in der AfD“von Joachim Kuhs
    • Die Grundsatzerklärung der ChrAfD von Hardi Schumny
    • Struktur und Aufgaben der ChrAfD von Ulrich Oehme
    • Wie funktioniert die ChrAfD? von Hardi Schumny
    • Chistiliche Wurzeln Europas von Joachim Kuhs
    • Warum braucht Politik eine christliche Grundlage? von Janis Tortora
    • Warum wir eine Politik in Anlehnung an die Zehn Gebote Gottes brauchen von Dr. Lothar Gassmann
    • Teil II Liebe – der Auftrag
    • Warum die AfD die ChrAfD braucht? von Alfred Schmitt
    • Manifest zum Thema Sterbehilfe von Nicole Höchst, MdB
    • Konservative Wende im Lebensschutz von Martina Kempf
    • Wie gehen wir mit den Kirchen um? Gibt es eine Zukunft für ein Neben- oder gar ein Miteinander? von Bernd Laub
    • „Salz und LIcht sein“ von Ulrich Oehme
    • Wirtschaft im Sinkflug, Regierung im Chaos: Deutschland bracht mehr ChrAfD! von Nicole Gahn
    • Teil III Hoffnung – Licht der Welt
    • 10 Jahre Christen in der AfD – Spannungsfeld „Christ und Politik“ von Prof. Dr. Max Otte
    • Christliche Politik; „Zurück zu den Wurzeln“ heißt „Sturmfest verwurzelt in die Zukunft“ von Dr. Rainer Rothfuß, MdB
    • Mein Weg zur ChrAfD von Andreas Friedrich
    • Das Pflöcklein ist gesteckt von Pfarrer Martin Michaelis
    • Eine jüdische Verteidigung des Oberhaupts der Christen heit von Artur Abramovych
    • Meine Zeit als kirchenpolitiischer Sprecher der ersten AfD-Bundestagsfraktion von Volker Münz
    • Wie ich zu den Christen in der AfD fand von Dr. Götz Frömming, MdB
    • Christliches Deutschland-Lied von Dr. Lothar Gassmann
    • Teil IV Dokumente

    Das Buch:

    Christen in der AfD. Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum der Christen in der AfD. Glaube – Liebe – Hoffnung.

    Hrsg. von Joachim Kuhs. Mit Beiträgen von Prof. Dr. David Engels, Beatrix von Storch MdB, Erika Steinbach, Dr. Lothar Gassmann, Prof. Dr. Max Otte u.v.a. Klappenbroschur DIN A5 214 Seiten, mit vielen Abbildungen, ISBN 978-3-87336-867-7, Veröffentlicht: 15.10.2025 18,00 €.

    Bestellbar:

    In jeder gut sortierten Buchhandlung, aber auch direkt beim Verlag bestellbar: Gerhard-Hess-Verlag_Buchbestellung

    Informiert, dokumentiert und inspiriert

    Informiert, dokumentiert und inspiriert

    Die Festschrift zum zehnjährigen Jubiläum Christen in der AfD ist ein beeindruckend umfangreicher, sorgfältig erarbeiteter und inhaltlich vielseitiger Jubiläumsband, der gleichermaßen informiert, dokumentiert und inspiriert. Sie bietet Einblicke in ein Jahrzehnt organisatorischer Arbeit, innerer Auseinandersetzungen, spiritueller Motivation und politischer Verortung.

  • Frei zu sein als Frau in Deutschland

    Frei zu sein als Frau in Deutschland

    Berlin, 21.02.2026. Als Frau in Deutschland FREI zu sein, ist kein Lifestyle-Begriff und keine weichgespülte Selbstverwirklichungsfloskel. Es ist ein verfassungsrechtlich garantierter Zustand – und zugleich ein täglicher Anspruch an die Realität. So sollte es jedenfalls sein.

  • TV-Kritik: Hilfe „hippe Missionare“

    Foto aus Junge Freiheit: Johannes Hartl: ARD schießt sich auf gläubige Christen ein. Foto: picture alliance / KNA | Christopher Beschnitt

    Aus Junge Freiheit 29.01.2026. ChrAfD-Mitglied Dietmar Mehrens hat sich in einem Leitartikel für die Junge Freiheit mit dem Problem auseinandergesetzt, das das deutsche Fernsehen offenbar mit frommen, bibeltreuen Christen hat.

    Anlass waren gleich mehrere TV-Reportagen sowie ein MONITOR-Beitrag, in denen sie als „rechte Gefahr“ bzw. „homo-/transphob“ dargestellt werden.

    Im Zentrum steht eine Folge der Reportagereihe „ARD-Story“, in der Johannes Hartl, der Gründer des Augsburger Gebetshauses, angefeindet wurde. Hier ein Auszug aus dem Text:

    Erwischt hat es nun, passend zur Jahreszeit der süß klingenden Glocken und des leise rieselnden Schnees, den Theologen, Psychologen und „Eden Culture“-Autor Johannes Hartl, dessen Werk und Wirken als katholischer „Influencer“ Andreas Herz und Ralph Gladitz für die Folge „Die hippen Missionare“ aus der Enthüllungsreihe Story im Ersten kritisch unter die Lupe genommen haben.[…]

    Da man schon mal dabei war, konservative Bewegungen aufzuspüren, die dem regenbogenbunten Geßlerhut die schuldige Reverenz verweigern und dazu im süddeutschen Raum unterwegs war, ergänzte die von Stefan Oster in Wort und Tat unterstützte FOCUS-Bewegung das von Herz & Gladitz bediente Narrativ von der Gefahr für die (mit liberaler Theologie gleichgesetzte) Freiheit kongenial.

    Der Bischof von Passau ist nämlich ein weiterer prominenter Antipode des auf links gedrehten Synodalkatholizismus, in dem, auf eine Kurzformel gebracht, ein demokratisch erzielter Konsens unter Katholiken die biblische Lehre ersetzen soll. Die hat freilich (im Gegensatz zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen) nie den Anspruch gestellt, vox populi, Stimme des Volkes, zu sein; sie verstand sich eigentlich zu allen Zeiten als vox dei (Stimme Gottes). Das hätten Herz & Gladitz ja wenigstens mal kurz erwähnen können.

    Lesen Sie den ganzen Artikel in der Jungen Freiheit. Er ist frei verfügbar unter:

    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2026/hilfe-hippe-missionare/

  • aus Tichys Einblick – Islam, Kirche, Glaube im AfD-Wahlprogramm

    Die AfD positioniert sich in Baden-Württenberg auf interessante Weise gegenüber dem Islam, den Kirchen und dem christlichen Glauben.

    In Baden-Württemberg ist am 8.3.2026 Landtagswahl. Zu diesem Bundesland gehören viele ehemalige christliche Erweckungsgebiete, so dass trotz aller Säkularisation die Christen in diesem Teil Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Immer noch gehören 55% einer christlichen Kirche an. Hinzu kommen Menschen, die sich als Christen verstehen, auch wenn sie offiziell keiner Kirche angehören.

    Das Wahlprogramm der AfD widmet den christlichen Kirchen ein eigenes Kapitel (Seite 58f). Das beginnt mit dem „christlichen Glauben“. Es werden zwei erstaunliche Aussagen gemacht: zum Artikel

  • Online-Petition gegen Queer-Indoktrination

    Liebe Mitglieder, liebe Freunde der ChrAfD,

    bitte unterzeichnen Sie diese Online-Petition von CitizenGO gegen die Queer-Indoktrination der katholischen Kirchen in Deutschland. Hier ist ein E-Mail-Anschreiben nebst der erforderlichen Links dazu. Wenn dieser lange Link unten nicht funktionieren sollte, markieren Sie ihn bitte und fügen Sie ihn in das Adreßfeld Ihres Browsers ein. Bitte ersetzen Sie sodann die dort erscheinende E-Mail-Adresse gegen Ihre eigene und drücken Sie die blaue Schaltfläche „Unterzeichnen“.

    Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit !

    Grüß Gott und Guten Tag,

    Queer-Aktivisten versuchen, die katholischen Schulen in Deutschland zu kapern. Und ein Bischof hilft ihnen dabei: Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen und Leiter der Arbeitsgruppe Erziehung und Schule in der Deutschen Bischofskonferenz.

    Timmerevers und seine Arbeitsgruppe veröffentlichten kürzlich die Handreichung „Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“. Am Titel können Sie schon ablesen, dass dieses Papier eine “Vielfalt sexueller Identitäten” als gegeben voraussetzt.

    Das Papier ist nichts anderes als die bedingungslose Kapitulation vor der Queer-Ideologie.

    Der Verein Certamen e. V. fordert deshalb in einer bei uns veröffentlichten Petition den verantwortlichen Bischof Timmerevers auf, dieses Queer-Papier zurückzunehmen. Schließen Sie sich den Unterzeichnern an:

    https://citizengo.org/de/el/16916-stoppt-das–queer-papier–f%C3%BCr-katholische-schulen?dr=7585872::4ac3aa7664cc98c4fd661f1008f57228&utm_source=em&utm_medium=e-mail&utm_content=em_btn&utm_campaign=DE-2026-01-03-Local-NA-CWI-16916-Queer_Paper_Catholic_Schools.04_AA_RL_1_Retargeting&mkt_tok=OTA3LU9EWS0wNTEAAAGfdVVi_-zoQAdbJZrkkef4UG_aax5Hs6-fYJkQ-2A9zQ_9KdI781snhyJGrTIPUNTxwBY5CFuAfn3C59X5UVSJvK3-HPzhSTaNTeEOuQuXHa2tQrzoxs2y

    Was steht in dem Queer-Papier? 

    • Lehrer müssten bedingungslos mitmachen, wenn ein verwirrtes Kind sich für transsexuell oder nicht-binär hält oder sich sonst in irgendeiner Weise für “queer” erklärt. Auch die Mitschüler würden aufgefordert, den erfundenen Namen eines Schülers zu verwenden und so zu tun, als gehöre derjenige zum anderen Geschlecht.
    • Kampfbegriffe der LSBT-Lobby wie „Heteronormativität“ oder „Cis“ würden unkritisch in den Unterricht übernommen.
    • Pubertätsblocker, Hormone und Geschlechtsoperationen werden in der Handreichung als “geschlechtsangleichende Maßnahmen” und als Heilmittel einer angeblichen Geschlechts-Inkongruenz dargestellt.
    • Die kirchliche Sexualmoral wird als „Gegenstand intensiver innerkirchlicher wie gesellschaftlicher Diskussionen“ abgetan.

    Der ganze Unterricht soll “inklusiv” umgestaltet werden und eine “Vielfalt sexueller Identitäten” abbilden – nicht einmal im Fach Biologie dürften Lehrer mehr die Wahrheit sagen.

    Aber die unumstößliche Wahrheit ist, dass sich der Mensch sein Geschlecht nicht aussuchen kann. Man wird als Mädchen oder Junge geboren; es gibt nichts Drittes und keine Geschlechtsumwandlung.

    Das müssen Lehrer in der Schule klar aussprechen dürfen. Die Queer-Ideologie hat im Unterricht nichts verloren.

    Besonders hinterhältig an dieser Queer-Handreichung ist, dass sie still und leise verabschiedet wurde, obwohl der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) noch im Juni 2025 die Verabschiedung einer LSBT-Orientierungshilfe für katholische Schulen in Deutschland ablehnte.

    Zuerst hat man die Gläubigen – und vor allem die Eltern von Kindern in katholischen Schulen – in Sicherheit gewiegt, dann kommt das Queer-Papier doch.

    Dieses Vorgehen der Bischöfe erschüttert das Vertrauen und die Treue der Gläubigen, verwirrt Eltern, Lehrkräfte und Schüler und verwässert das Profil katholischer Schulen. Die Eltern, die ihre Kinder in katholische Schulen schicken, verlassen sich darauf, dass dort das christliche Menschenbild unterrichtet wird, nicht die Queer-Ideologie.

    Seitdem die öffentlichen Schulen alle links unterwandert sind, melden sogar viele atheistische Familien ihre Kinder an katholischen Schulen an, um sie vor der pausenlosen LGBTI-Propaganda fernzuhalten.

    Wir fordern daher Bischof Timmerevers auf: Nehmen Sie das Papier „Geschaffen, erlöst und geliebt“ wieder zurück. Der Einsatz für einen respekt- und liebevollen Umgang mit Andersdenkenden darf niemals zulasten der unumstößlichen Wahrheiten der Kirche sowie des Naturrechts gehen.

    Vielen Dank für Ihre Mithilfe

    Ihre
    Christina Widmann
    und das gesamte Team von CitizenGO

    P. S.: Auch, wenn Sie nicht katholisch sind – bitte unterzeichnen Sie diese Petition. Denn auch evangelische und sogar atheistische Familien schicken ihre Kinder an katholische Schulen, um sie von linker Propaganda fernzuhalten.

    Weitere Informationen: