Kategorie: Aktuelles

  • Rezension Festschrift 10 Jahre ChrAfD

    Rezension Festschrift 10 Jahre ChrAfD

    In eigener Sache+ + +  Festschrift  + + +  zum Jubiläum 10 Jahre Christen in der AfD e.V.  + + +  Rezension + + +  Wolfram Schrems + + +  Katholisches.Info  + + +  20. April 2026 + + +

    REZENSION AUS KATHOLISCHES.INFO
    Christen in der Alternative für Deutschland (ChrAfD) – zum zehnjährigen Bestehen

    Von Wolfram Schrems*
    Wer sich in der Alternative für Deutschland (AfD) engagiert, muß mit dem Schlimmsten rechnen. AfD-Politiker riskieren Ruf und bürgerliche Existenz, manchmal buchstäblich Leib und Leben. Die meistgehaßte Parlamentspartei Deutschlands wird von den anderen Fraktionen geächtet, vom Geheimdienst (ausgerechnet „Verfassungsschutz“ genannt) infiltriert, von den Medien als „Nazis“ dämonisiert und von Straßenschlägern physisch bedroht. Funktionsträger der AfD wurden auch schon bei Überfällen schwer verletzt.
    Zu allem Überfluß halten es katholische und protestantische Amtsträger für notwendig, die Partei immer wieder scharf zu kritisieren und Mitglieder von Kirchenämtern auszuschließen.
    Nichtsdestotrotz engagieren sich Menschen, die offenkundig bonae voluntatis sind, in dieser Partei. Nicht wenige von ihnen sind gläubige Christen. Man kann die gegen sie gerichteten Haßeruptionen aus den Reihen der anderen Parteien in den Landtagen und im Bundestag, die dem Beobachter parteiisch erscheinende Vorsitzführung und die häufigen Ordnungsrufe, und besonders die von Medien und „NGOs“ geschaffene Pogromstimmung ohne weiteres als „Weißes Martyrium“ bezeichnen.

    Einige von diesen, allem Anschein nach mehrheitlich evangelikale und lutherische, sodann katholische und einige orthodoxe, sind mittlerweile in einer eigenen Vereinigung namens Christen in der AfD, kurz ChrAfD, zusammengeschlossen. Bereits vor acht Jahren erschien auf dieser Seite meine Vorstellung der Publikation Bekenntnisse von Christen in der Alternative für Deutschland.

    Die ChrAfD entwickelten sich zwischenzeitlich weiter und nahmen Einfluß auf die Linie der Partei und auf den parlamentarischen Betrieb. Mittlerweile feierten sie am 10. Oktober des Vorjahres ihr zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß wurde vom Vorsitzenden Joachim Kuhs eine sympathische Festschrift herausgegeben und von Volker Münz, MdB a. D. und ebenfalls Funktionär bei ChrAfD, verlegt.

    Weil das auch für die Leser einer traditionsorientierten katholischen Netzseite interessant ist, hier einige Worte dazu: ….mehr


    Den ganzen Beitrag können Sie lesen auf Katholisches.Info https://katholisches.info/2026/04/20/christen-in-der-alternative-fuer-deutschland-chrafd-zum-zehnjaehrigen-bestehen/ 

    Fotos: Dr. Dr. David Berger, Philosophia-Perennis.com; Buchcover, Gerhard-Hess-Verlag; Joachim Kuhs mit Beatrix von Storch, auf der Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Christen in der AfD, Berlin

    Das Buch: 
    Christen in der AfD. Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum der Christen in der AfD. Glaube – Liebe – Hoffnung.
    Hrsg. von Joachim Kuhs. Mit Beiträgen von Prof. Dr. David Engels, Beatrix von Storch MdB, Erika Steinbach, Dr. Lothar Gassmann, Prof. Dr. Max Otte u.v.a. Klappenbroschur DIN A5 214 Seiten, mit vielen Abbildungen, ISBN 978-3-87336-867-7, Veröffentlicht: 15.10.2025 18,00 €.

    Bestellung:
    In jeder gut sortierten Buchhandlung, aber auch direkt beim Verlag bestellbar: Gerhard-Hess-Verlag_Buchbestellung

     

  • Buchempfehlung Festschrift 10 Jahre ChrAfD

    Buchempfehlung der Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum der Christen in der AfD

    (David Berger) In diesem Jahr kann die Bundesvereinigung „Christen in der Alternative für Deutschland“ ihr 10-jähriges Jubiläum feiern: „Für eine neue Partei in einer chaotischen Zeit“ seien 10 Jahre „eine Ewigkeit“ bemerkt der langjährige Vorsitzende der Vereinigung, Joachim Kuhs. Eine Festschrift, deren Autoren sich wie ein „Who is who“ konservativer Christen, v.a. aus dem evangelischen und freikirchlichen Bereich liest, gibt nun einen beeindruckenden Einblick in das Wirken der Vereinigung.

    Die zum zehnjährigen Jubiläum des Netzwerks Christen in der AfD veröffentlichte Festschrift stellt ein bemerkenswert sorgfältig zusammengestelltes Zeitdokument dar, das weit über eine reine Jubiläumsbroschüre hinausgeht. Unter der Herausgeberschaft von Joachim Kuhs ist ein Band entstanden, der gleichermaßen Rückblick, Selbstvergewisserung, Dokumentation und programmatische Standortbestimmung darstellt. Besonders beeindruckend ist die Konsequenz, mit der der Band die Entwicklung des Netzwerks aus einer dezidiert christlichen Perspektive reflektiert und gleichzeitig dessen interne Vielfalt sichtbar macht.

    Rückblick und Zukunftsperspektive

    Die Festschrift ist klar strukturiert: Von den frühen Gründungsimpulsen über die Konsolidierungsphase bis hin zu den aktuellen Herausforderungen wird die Entstehungsgeschichte des Netzwerks präzise und nachvollziehbar nachgezeichnet. Der Band macht dabei transparent, wie das Netzwerk über die Jahre hinweg gewachsen ist, welche innerorganisatorischen Lernprozesse stattgefunden haben und wie sich seine Rolle innerhalb der Partei und darüber hinaus gewandelt hat.

    Besonders gelungen ist die Verbindung von Rückblick und Zukunftsperspektive. Viele Beiträge reflektieren nicht nur die vergangenen Jahre, sondern werfen auch einen Blick darauf, welchem Auftrag sich christliche Akteure heute und künftig verpflichtet sehen. Dieser Spannungsbogen verleiht der Festschrift ein ernsthaftes und zugleich inspirierendes Profil.

    Echte Vielfalt in christlichem Geist

    Einer der größten Stärken des Bandes ist die ausgewogene Mischung aus persönlichen Erfahrungsberichten, theologischen Reflexionen, politischen Einschätzungen und organisatorischen Einblicken. Zahlreiche Autorinnen und Autoren schildern ihre individuellen Beweggründe, ihr Engagement und ihre Erlebnisse im Netzwerk – diese Beiträge verleihen dem Werk Authentizität und emotionale Tiefe.

    Die Vielfalt der Stimmen zeigt zugleich, dass das Netzwerk keineswegs homogen ist. Unterschiedliche Lebensläufe, Vorerfahrungen und theologische Akzentsetzungen kommen zu Wort, ohne dass der Band an innerer Geschlossenheit verliert. Vielmehr entsteht ein lebendiges Bild eines Zusammenschlusses, der seine Identität im Spannungsfeld zwischen persönlichem Glauben, gesellschaftlicher Verantwortung und politischer Positionierung sucht und findet.

    Prof. Dr. David Engels, Beatrix von Storch und Erika Steinbach eröffnen den Band mit Gruß- bzw. Vorworten, die weit über Allgemeinplätze hinausgehen.

    Das christliche Menschenbild als Fundament politischen Handelns

    Eine weitere Stärke der Festschrift besteht in der konsequenten Einbettung politischer Fragen in einen christlichen Wertehorizont. Die Beiträge machen deutlich, dass es dem Netzwerk nicht nur um politische Programmatik, sondern um grundlegende Überzeugungen geht: Würde des Menschen, Verantwortung vor Gott, Bewahrung der Schöpfung, Schutz der Familie, Gewissensfreiheit und Glaubwürdigkeit des persönlichen Bekenntnisses. 

    Dabei scheint mir die Rückbesinnung auf das christliche Menschenbild auch im politischen Bereich tatsächlich einen roten Faden durch alle Beiträge zu ziehen. Beatrix von Storch (Foto l. mit PP-Macher David Berger), die derzeit vielleicht mutigste Kämpferin für christliche Werte im Deutschen Bundestag, hat es in ihrem Vorwort klar gemacht, wo sie davon spricht, dass wir einen Wiederaufbau einer Gesellschaft brauchen, in der „die Freiheit und Würde der Person im Mittelpunkt stehen“.  Und sie bemerkt dazu hoffnungsvoll, aber durchaus auch realistisch: „Es wird jene junge Generation sein, die sich heute aus innerstem Antrieb auf ihre christlichen Wurzeln besinnt, die dieses Werk in Angriff nehmen wird. Dabei gilt wie immer: Die Gnade setzt die Natur voraus. Es ist die gleich bleibende Natur des Menschen, die der Politik die Richtung weisen muss. Papst Benedikt XVI. hat am 22. September 2011 in seiner historischen Rede vor dem Bundestag versucht, genau dies verständlich zu machen“.

    Viele Autorinnen und Autoren verbinden politische Überlegungen mit theologischen Reflexionen und zeigen damit, dass die Arbeit des Netzwerks auf einem festen geistlichen Fundament ruht. Die Festschrift bietet hier nicht nur Argumentation, sondern echte Substanz – ein Aspekt, der in politischen Publikationen keineswegs selbstverständlich ist.

    Der Band besticht durch seinen hohen dokumentarischen Anspruch. Er hält zentrale Ereignisse, Initiativen, Stellungnahmen und Meilensteine des Netzwerks fest und schafft so ein Archiv, das für künftige historiografische oder journalistische Recherchen wertvoll sein dürfte. Fotos, Redebeiträge, chronologische Darstellungen und persönliche Erinnerungen verdichten sich zu einem historischen Gesamtbild.

    Damit gelingt der Festschrift ein seltener Spagat: Sie ist sowohl ein emotional aufgeladener Erinnerungsband als auch ein nüchterner Überblick über politisches Engagement und organisatorische Entwicklung.

    Stilistisch zeigt sich der Band durchgehend sorgfältig. Die in erträglichem Umfang gehaltenen Texte sind gut lesbar, klar strukturiert und häufig bemerkenswert reflektiert formuliert. Trotz der thematischen Bandbreite bleibt der Ton einheitlich – sachlich, engagiert und von Ernsthaftigkeit geprägt.

    Obgleich es nicht immer leicht ist, „konservative“ Katholiken und deren protestantische Parallelen friedlich zusammenführen, ist dies Joachim Kuhs (Foto l.: bei einem Vortrag in Freidrichshafen) hier in echt ökumenischem Geist gelungen, was sicher auch der charismatisch-versöhnlichen und sympathischen persönlichen Art des Herausgebers zu verdanken ist.

    Informiert, dokumentiert und inspiriert

    Die Festschrift zum zehnjährigen Jubiläum Christen in der AfD ist ein beeindruckend umfangreicher, sorgfältig erarbeiteter und inhaltlich vielseitiger Jubiläumsband, der gleichermaßen informiert, dokumentiert und inspiriert. Sie bietet Einblicke in ein Jahrzehnt organisatorischer Arbeit, innerer Auseinandersetzungen, spiritueller Motivation und politischer Verortung.

    Für Leserinnen und Leser, die die Entwicklung eines christlich geprägten politischen Netzwerks nachvollziehen möchten, ist dieses Werk zweifellos eine bereichernde und aufschlussreiche Lektüre. Die Festschrift setzt Maßstäbe für transparente, gut kuratierte Jubiläumsdokumentationen und wird ihrem Anspruch, ein identitätsstiftendes Buch für das Netzwerk zu sein, eindrucksvoll gerecht.

    Dieser Beitrag ist erschienen auf Philosophia-Perennis.com mit freundlicher Genehmigung von David Berger

    Das Buch: 
    Christen in der AfD. Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum der Christen in der AfD. Glaube – Liebe – Hoffnung.
    Hrsg. von Joachim Kuhs. Mit Beiträgen von Prof. Dr. David Engels, Beatrix von Storch MdB, Erika Steinbach, Dr. Lothar Gassmann, Prof. Dr. Max Otte u.v.a. Klappenbroschur DIN A5 214 Seiten, mit vielen Abbildungen, ISBN 978-3-87336-867-7, Veröffentlicht: 15.10.2025 18,00 €. In jeder gut sortierten Buchhandlung, aber auch direkt beim Verlag bestellbar: Gerhard-Hess-Verlag_Buchbestellung

    Fotos: Dr. Dr. David Berger, Philosophia-Perennis.com; Buchcover, Gerhard-Hess-Verlag; Joachim Kuhs mit Beatrix von Storch, auf der Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Christen in der AfD, Berlin

  • Pressemitteilung AfD-Fraktion Massenmorde an Christen in Nigeria

    Keine deutschen Steuergelder für eine Regierung, die Massenmorde an Christen duldet

    Berlin, 3. November 2025. Anlässlich der Drohung des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber der Regierung Nigerias mit einen Militäreinsatz gegen islamistische Milizen, teilt der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Rainer Rothfuß, mit:

    „Seit Jahrzehnten ist Nigeria eine Brutstätte des Islamismus. Terrorgruppen beherrschen große Gebiete des Landes, Boko Haram im Osten, der Islamische Staat den Nordosten, die Fulani-Banden in Zentral-Nigeria und im Nordwesten. Seit 2009 wurden 125.000 Christen gezielt ermordet, aufgrund ihres Glaubens. 19.000 Kirchen wurden zerstört. Die Regierung Nigerias hat die Kontrolle über den islamistischen Terror verloren, auch über ihre Armee und die Sicherheitsbehörden. Oft werden die Gräueltaten von der Regierung geduldet, die Täter bleiben unbestraft. Verschärft hat sich die Lage seit der Präsidentschaft des islamischen Diktators Muhammadu Buhari im Jahr 2015, für dessen Wahl sich der damalige US-Präsidenten Barack Hussein Obama einsetzte. Trumps Drohung, alle finanzielle Unterstützung einzustellen, sollte die Regierung Nigerias keine schnelle Besserung herbeiführen, ist daher richtig.

    Die Bundesregierung sollte diesem Beispiel folgen, es fließen jährlich circa 100 Millionen Euro deutsches Steuergeld nach Nigeria. Doch leider ist dies nicht zu erwarten. Ermordete Christen sind die falschen Opfer, weil sie von Islamisten ermordet wurden. Im Auswärtigen Amt beschäftigte man sich, was Nigeria angeht, gerade noch intensiv mit der feministisch korrekten Platzierung von Dorftoiletten. Die deutschen Medien spielen das Thema währenddessen herunter: Die Süddeutsche Zeitung und die Deutsche Welle nennen die Massaker ,Angebliche Tötungen von Christen‘, sie reden von komplexen Verhältnissen, Landnutzungskonflikten und Folgen des Klimawandels – ähnlich wie Al Jazeera, das die Vorwürfe als simplistische Propaganda bezeichnet. Die AfD-Fraktion hat in der 19. und 20. Wahlperiode Anträge gegen die Christenverfolgung in Nigeria gestellt (Drs. 19/25310 , 20/13119 ). Wir verlangen erneut von der Bundesregierung, endlich etwas für die leidenden Christen in Nigeria zu tun.

    “Zum Thema „Christenverfolgung“ haben die Christen in der AfD in Zusammenarbeit mit ihrem Mitglied Dr. Rainer Rothfuß MdB einen Flyer entwickelt und produziert. Erhältlich ist er über den Vorstand der ChrAfD gegen einen kleinen Unkostenbeitrag. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Dieser Flyer sollte auf dem gut sortierten Büchertisch oder Infostand bei AfD-Veranstaltungen nicht fehlen.

  • aus Tichys Einblick – Ausbrechen aus dem Karussell der Angst

    aus Tichys Einblick – Ausbrechen aus dem Karussell der Angst

    Beitragsbanner Presseschau Tichys

    + + + zum Reformationstag  + + +  aus Tichys Einblick  + + +  Das Vorwort zum Sonntag vom 25. Oktober 2025 von ACHIJAH ZORN + + +

    Tichys Einblick Vorwort zum SonntagAusbrechen aus dem Karussell der Angst

    Gesellschaftliche Ängste lassen sich ertragreich bewirtschaften und gegen ihre Profiteure gar nicht so leicht ausbremsen. Einen Weg zur Entschleunigung des Angstkarussells weisen die 95 Thesen von Martin Luther.

    Achijah Zorn porträtiert in seinem Beitrag gesellschaftliche Ängste als profitables „Karusell“, das Profteure wie Medien und die Politik antreibt und den Ausbruch erschwert. Als Vorbild dienen ihm Martin Luthers 95 Thesen: Diese kritisieren den Ablasshandel der Kirche, der Angst vor dem Fegefeuer monetarisierte. Gläubige kauften Briefe, um Strafen für ihr Fehlverhalten im Jenseits zu mindern. Luther klärte darüber auf, dass wahre Buße innerlich und durch den Glauben erfolge, und nicht käuflich wäre. So entmachtete er die Angsttreiber. Der Autor Achijah Zorn fordert von uns ähnlichen Mut zum Reformationstag: Bewusste Entschleunigung, kritische Reflexion und Entlarvung moderner Angstgeschäfte zur Erlangung der gottgewollten Freiheit des Einzelnen.

    zum Artikel

  • Kruzifix noch mal!

    Kruzifix noch mal!

    Der Blick über den Tellerrand+ + +  Debatte  + + +  Dietmar Mehrens  + + +  Magazin für neue Sachlichkeit  + + +  CATO  + + +  Unabhängig  Kritisch  Furchtlos  + + +  Ein Auszug aus dem Beitrag  + + +

    Aus dem CATO-Magazin 6/2025: „Kruzifix noch mal!“

    Kopftuch und Kreuz picture by corrigenda online 2025BERLIN 16.10.2025 ChrAfD-Mitglied Dietmar Mehrens äußert sich unter dem Titel „Kruzifix noch mal!“  in der aktuellen Ausgabe des christlich-konservativen Magazins CATO (Titelthema: „Die blaue Welle“) zur Frage nach der Zumutbarkeit des christlichen Kreuz-Symbols und des mohammedanischen Kopftuchs in der bundesdeutschen Öffentlichkeit und entlarvt die Scheinheiligkeit des linksliberalen Establishments, das beim Bekenntnis zum ideologisch eindeutig dem linken Lager zuzuordnenden „Pride“-Regenbogen offenbar mit zweierlei Maß misst. In derselben Ausgabe befasst sich übrigens auch 10-Jahre-ChrAfD-Festakt-Redner Dr. Karlheinz Weißmann mit der „Gretchenfrage“. Nachfolgend ein Auszug aus „Kruzifix noch mal!“:

    „Schaut man sich […] an deutschen Universitäten den repressiven Umgang von marxistisch dominierten Allgemeinen Studentenausschüssen mit christlichen Studentengruppen an, gewinnt man den Eindruck, daß der Raum für das religiöse Bekenntnis, jedenfalls sofern es sich um das christliche handelt, enger und die negative Religionsfreiheit in den Rang eines atheistischen Dogmas erhoben wird, das das Wort vom Kreuz als Torheit aus dem akademischen Diskursraum verbannt. „Säkularität kann eng oder weit, liberal oder antiliberal sein, und sie kann auch ihrerseits ins Doktrinäre abgleiten“, warnte 2019 auf einer Tagung zum Thema Religionsfreiheit der Menschenrechtsexperte Heiner Bielefeldt von der Universität Erlangen-Nürnberg, zwischen 2010 und 2016 UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfragen. „Die Säkularität des Staates braucht deshalb ihrerseits einen kritischen Maßstab, anhand dessen sie sich […] als liberal bewähren kann.“ Mit anderen Worten: Der säkulare Staat ist genauso gefährdet, zum Repressionsapparat für Andersdenkende zu werden, wie derjenige, der sich zu einem Glauben bekennt.

    Das leitet über zu dem gewaltigen gesellschaftlichen Dauerskandal, der durch die Debatte um Kreuz und Kopftuch total verdeckt wird, nämlich dem irritierenden Befund, daß die Exekutivgewalt bei einem anderen Symbol seit Jahren ihre eigenen freiheitlich-demokratischen Prinzipien verrät und sich damit als scheinheiliger Fernsehprediger mit Scharlatan-Allüren entpuppt. Man darf es mit einigem Recht ebenfalls als ein religiöses auffassen (vgl. CATO-Essay 1/25), aber es wurzelt nicht im fruchtbaren Erdreich unserer abendländischen Tradition, sondern im Malaria-Sumpf von 68.“

    Das CATO-Magazin 6/2025 mit den Beiträgen von Dietmar Mehrens und Dr. Karlheinz Weißmann können Sie bestellen unter https://cato-magazin.de/abonnement/.
    Weitere Artikel im Magazin:
    –  »Der Abendländer ist Patriot« Interview mit Alexander Kissler: »Einen Kulturkampf, den man nicht annehmen will, verliert man« von Ingo Langne
    –  »Die Tiefe des Staates« von der Daseinsfürsorge zur Bio-Politik von Norbert Bolz
    –  »Das neue Normal« Wie der Ausnahmezustand normalisiert wird, um eine neue Ordnung zu schaffen von Paolo Becchi
    –  »Der Spätherbst unseres Mißvergnügens« Deutschland in der Krise hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem von Klaus-Rüdiger Mai

    Foto: Kreuz und Kopftuch. Picture by corrigenda-online 2025

  • Du sollst auch Deine Feinde lieben

    Du sollst auch Deine Feinde lieben

    Die andere Sicht+ + +  „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, …“  + + +  Matthäus 5,44  + + +

    „Du sollst auch Deine Feinde lieben …“ – eine radikale Herausforderung

    An deutscher Kraft zerschellt die Not, aus deutschem Korn wird deutsches BrotDas Gebot „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, …“ stammt aus der Bergpredigt Jesu Christi (Matthäus 5,44) und stellt eine der radikalsten und zugleich herausforderndsten Forderungen des Christentums dar. Es fordert dazu auf, über natürliche menschliche Instinkte wie Rache oder Feindschaft hinauszugehen und stattdessen Liebe und Vergebung zu praktizieren, selbst gegenüber jenen, die uns Schaden zufügen. Dieser Grundsatz wird im Artikel von Okko tom Brok auf achgut.com sowie von Julian Reichelt auf der Plattform X beleuchtet, der die Worte von Erika Kirk nach dem tragischen Tod ihres Mannes Charlie Kirk wiedergibt. Beide Texte verdeutlichen die Sprengkraft dieses Gebots und seine Relevanz in persönlichen und gesellschaftlichen Kontexten, insbesondere im Leben von Charlie und Erika Kirk.

    Feindesliebe als Zumutung und transformative Kraft
    Im Artikel „Feindesliebe – eine Zumutung mit Sprengkraft“ auf achgut.com beschreibt ein Gastautor unter Pseudonym die Feindesliebe als ein Konzept, das tief in der christlichen Ethik verwurzelt ist, aber gleichzeitig menschliche Grenzen auf die Probe stellt. Es widerspricht dem intuitiven Bedürfnis nach Vergeltung und setzt stattdessen auf eine Haltung der Versöhnung, die gesellschaftliche Konflikte entschärfen kann. Der Autor betont, dass Feindesliebe nicht als Schwäche missverstanden werden darf, sondern als eine bewusste, mutige Entscheidung, die oft mehr Stärke erfordert als der Rückgriff auf Hass oder Gewalt. Er verweist auf historische und aktuelle Konflikte, in denen Feindesliebe als Mittel zur Überwindung von Spaltungen gedient hat, etwa in der Versöhnungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichzeitig wird kritisch hinterfragt, ob und wie dieses Gebot in einer zunehmend polarisierten Welt, in der Hass und Feindschaft oft dominieren, noch praktikabel ist. Er unterstreicht, dass Feindesliebe nicht nur eine individuelle Haltung ist, sondern auch eine politische Dimension besitzt, da sie den Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt durchbrechen kann.

    Erika Kirks Vergebung als lebendiges Beispiel
    Ein aktuelles und tief berührendes Beispiel für die praktische Umsetzung von Feindesliebe findet sich in den Worten von Erika Kirk, die in einem Beitrag auf der Plattform X von Julian Reichelt zitiert werden. Nach dem tragischen Attentat auf ihren Mann Charlie Kirk am 10. September 2025 in Utah spricht Erika Kirk bei der Trauerfeier in Arizona Worte der Vergebung: „Ich vergebe diesem jungen Mann, weil es das ist, was Charlie getan hätte. Die Antwort auf Hass ist nicht Hass, sondern Liebe.“ Diese Aussage, die Reichelt als „bewegend und fast übermenschlich“ bezeichnet, zeigt, wie Feindesliebe in einer extremen persönlichen Krise gelebt werden kann. Erika Kirk greift damit das christliche Gebot auf und macht es zu einer Antwort auf unermesslichen Schmerz und Verlust. Ihre Haltung steht im Kontrast zu einer von Hass und Spaltung geprägten politischen Landschaft in den USA, wie sie in Berichten über das Attentat und seine gesellschaftlichen Folgen beschrieben wird. Ihre Worte sind nicht nur ein persönliches Bekenntnis, sondern auch ein Aufruf zur Versöhnung in einer polarisierten Gesellschaft.

    Was Charlie Ki2025-09-22_Erika-Charlie-Kirk_by_boomboomwire.com-2025.jpgrk und seine Frau Erika ausmacht
    Charlie Kirk war ein prominenter konservativer Aktivist und Gründer von Turning Point USA, einer Organisation, die sich für konservative Werte und die Unterstützung der MAGA-Bewegung einsetzte. Er wurde als charismatische und einflussreiche Figur beschrieben, die besonders unter jungen Konservativen großen Rückhalt hatte. Trotz der Kontroversen, die seine politischen Ansichten begleiteten, wird in vielen Berichten hervorgehoben, dass er stets den Dialog suchte, selbst mit seinen schärfsten Gegnern. Seine Bereitschaft, mit Andersdenkenden zu diskutieren, spiegelt einen Aspekt der Feindesliebe wider – nicht als blinde Zustimmung, sondern als Respekt vor dem Gegenüber. Sein tragischer Tod durch ein Attentat hat die Spaltungen in der US-Gesellschaft weiter verdeutlicht, aber auch die Möglichkeit zur Reflexion über Versöhnung und Vergebung geschaffen.
    Erika Kirk, die nach dem Tod ihres Mannes in den Fokus der Öffentlichkeit rückte, zeigt mit ihrer Haltung der Vergebung eine außergewöhnliche Stärke und ein tiefes Bekenntnis zu christlichen Werten. Als ehemalige Miss Arizona und Mutter ihrer gemeinsamen Kinder steht sie nun vor der Herausforderung, das Erbe ihres Mannes weiterzuführen, während sie gleichzeitig mit ihrem persönlichen Verlust umgeht. Ihre Rede bei der Trauerfeier, in der sie dem Attentäter vergibt, wird als ein kraftvolles Zeugnis der Feindesliebe gewertet. Sie verkörpert damit nicht nur die Ideale, für die ihr Mann stand, sondern setzt sie auf eine Weise um, die über das Politische hinausgeht und tief menschlich berührt. Ihre Worte könnten, wie in Berichten angedeutet, einen Wendepunkt in der öffentlichen Debatte darstellen und einen Impuls zur Versöhnung geben.

    Fazit
    Das Gebot „Du sollst auch Deine Feinde lieben“ ist eine radikale Forderung, die in einer Welt voller Konflikte und Spaltungen oft als Zumutung erscheint. Doch sowohl der Artikel auf achgut.com als auch die Worte von Erika Kirk zeigen, dass es eine transformative Kraft besitzt, die sowohl individuell als auch gesellschaftlich Wirkung entfalten kann. Charlie und Erika Kirk stehen in diesem Kontext als beeindruckende Beispiele für die Umsetzung christlicher Werte unter schwierigsten Bedingungen. Während Charlie Kirk durch seinen Einsatz für den Dialog und seine Überzeugungen beeindruckte, zeigt Erika Kirk mit ihrer Vergebung eine Stärke, die über persönlichen Schmerz hinausgeht und zur Versöhnung aufruft. Beide erinnern uns daran, dass Feindesliebe nicht nur ein Ideal ist, sondern gelebte Realität werden kann – selbst in den dunkelsten Momenten.

    Zum Artikel „Feindesliebe – Eine Zumutung mit Sprengkraft“ auf achgut.com
    Zum Beitrag Julian Reichelt auf X „Ich vergebe ihm“

    Artikel: Klaus-Uwe Junker, KI-gestützt
    Fotos: Schaf und Löwe by Arnie-Bragg-pixabay; Erika and Charlie Kirk by boomboomwire.com 2025

  • Was ist ein „Pronatalist“?

    Liebe Freunde des Lebens,

    wussten Sie, dass Sie ein „Pronatalist“ sind?

    Ja, so nennen uns manche Abtreibungsaktivisten, weil wir uns für das Leben der Ungeborenen einsetzen.

    Und diese Einordnung des „Gen-Ethischen Netzwerkes“ könnte nicht kruder sein:
    „Ein zentrales Thema, über das christlich-fundamentalistische und extrem rechte Akteur*innen den Schulterschluss wagen, ist Pronatalismus – also die abwegige Überzeugung, es brauche höhere Geburtenraten bestimmter Bevölkerungsgruppen, um einen gesellschaftlichen Kollaps zu verhindern.“

    Ist das nicht verrückt? Jeden Tag erfahren wir aus Zeitungen, dem Fernsehen, dem Internet und dem Radio, dass die demografische Krise zu einem Kollaps der Rentensysteme führen wird – was ziemlich offensichtlich ist. Diese schlichte Wahrheit zu behaupten, wird von der Abtreibungslobby als „Pronatalismus“ bezeichnet.

    Ebenso irrational ist die Auffassung mancher Ärzte, dass Abtreibung die Gesundheit verbessern würde. Ja, es gibt tatsächlich solche Ärzte, zum Beispiel bei „Ärzte der Welt“:
    „Ärzte der Welt setzt sich in Deutschland und weltweit für sexuelle und reproduktive Gesundheit ein. Dazu zählen auch sichere Schwangerschaftsabbrüche.“

    Beide Zitate habe ich aus Aufrufen für die Gegendemonstrationen gegen die Märsche für das Leben in Köln und Berlin entnommen.

    Sie zeigen uns zwei Dinge:

    Erstens: Wir kämpfen inzwischen gegen irrationale Kräfte. Argumente allein reichen nicht mehr aus. Wir müssen mit der Kraft des Gebets versuchen, die Herzen dieser verwirrten Geister zu bewegen.
    Zweitens: Diesen Fanatismus wird man nur besiegen, wenn wir Widerstand leisten.

    Deshalb möchte ich Sie bitten, an den Märschen für das Leben teilzunehmen, falls es Ihnen möglich ist (genaue Informationen finden Sie unten). Andernfalls beten Sie bitte für ein gutes und sicheres Gelingen.

    Zudem müssen wir dafür sorgen, dass unsere Rechte als Lebensrechtler verteidigt werden.

    Bitte unterstützen Sie deshalb unseren Appell „Stoppen Sie den Terror und die Hetze gegen die Lebensrechtler“ – und helfen Sie uns, ihn in Ihrem Umfeld weiterzuverbreiten:

    https://lp.aktionsosleben.de/petition-sos-leben-stoppt-den-terror

    Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
    Pilar Herzogin von Oldenburg

    P.S.: Die Märsche in Köln und Berlin finden am 20. September 2025 um 13:00 Uhr statt.
    • Berlin: Washingtonplatz/Hauptbahnhof
    • Köln: Neumarkt

  • In tiefer Trauer um Charlie Kirk

    In tiefer Trauer um Charlie Kirk

    In tiefer Trauer
    + + + Attentat auf den 31-jährigen Charlie Kirk am 10. September 2025 in Utah + + + Nachruf und Aufruf an die Christen + + + Pastor Tobias Riemenschneider Frankfurt + + +

    Charlie Kirk – ein christlicher Märtyrer – Worte von Pastor Tobias Riemenschneider

    2024-02-28_Antwort-DBK.jpgCharlie Kirk ist tot. Er wurde erschossen, weil er mutig einstand für die Wahrheit und seinen Glauben an Jesus Christus. Charlie Kirk ist ein christlicher Märtyrer – und er wird vielleicht nicht der letzte sein. Denn Amerika, Deutschland und der Rest der westlichen Welt sind abgefallen von Gott und betrachten das Christentum mittlerweile als größte Gefahr für Freiheit und Demokratie. Wie können wir Charlie Kirks Tod richtig einordnen? Was bedeutet er für uns Christen in Deutschland? Ein Beitrag von Pastor Tobias Riemenschneider.

    zum Video auf Youtube:
    Video Pastor Tobias Riemenschneider

  • „Die Kraft Luthers“ – Bericht zur Mitgliederversammlung ChrAfD Mitte

    +++ Die Kraft Luthers +++

    Am vergangenen Samstag luden die Christen in der AfD Mitteldeutschland (ChrAfD Mitte) zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung in Leipzig und Pfarrer Martin Michaelis zum anschließenden Stammtisch. Was dieser den zahlreich anwesenden Mitgliedern aus eigenem Erleben zu erzählen hatte, könnte spannender Stoff für einen Politkrimi mit Anspruch auf Bestsellerplätze sein. Ist er aber nicht, sondern bittere Realität im amtlichen Umgang einer durch und durch linkspolitisierten Kirche mit ihr unliebsamen, weil konservativ engagiertem Personal.

    .Jörg Kühne, einer der beiden ChrAfD-Mitte-Sprecher formuliert es im Nachgang eindrücklich so:

    .“Einen tiefen, gleichermaßen erschütternden Einblick in die innerhalb der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands (EKM) vorhandenen demokratiedefizitären Vorgänge und andauerndes unchristliches Handeln der Kirchenführung seit den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt im Jahre 2024 gewährte uns der inzwischen überregional bekannt geworden Pfarrer Martin Michaelis. Sein ‚Vergehen‘: Seit etwa einem Jahr sitzt Martin Michaelis zwar parteilos aber für die AfD im Quedlinburger Stadtrat.“

    Schon zu Corona-Zeiten war der streitbare Pfarrer bei seinen Kirchenoberen angeeckt. Zunächst ohne größere Folgen. Mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur änderte sich das, eine wahre Hexenjagd setzte ein, die Michaelis allerdings schon aufgrund ihrer inhaltlichen Leere nicht aus der Ruhe brachte. Im Gegenteil. Angelehnt an überlieferte Äußerungen Martin Luthers gegenüber seinem Landesfürsten, stufte er das amtskirchliche Topfschlagen als hilfreiche Werbekampagne ein. Ergebnis: Er fuhr eines der besten Wahlergebnisse in Quedlinburg ein und ist heute über Parteigrenzen hinweg geachteter stellvertretender Vorsitzender des Stadtrates.

    Noch einmal Jörg Kühne: „Die Zuhörer zeigten sich nach den Ausführungen betroffen von den Demokratiedefiziten der Kirchenoberen um EKM-Bischof Friedrich Kramer, gleichermaßen aber ermutigt und motiviert von der Unbeugsamkeit Michaelis‘. Trotzdem: Es sind Abgründe, die sich nach den Einblicken aus erster Hand nun auftun. Gegen den seit fast 40 Jahren untadelig im Pfarrdienst stehenden Seelsorger werden ‚alle Register‘ zur Entfernung aus dem Dienst gezogen, weil er sich aus Sicht der EKM bei seinem kommunalpolitischen Engagement für die falsche Partei entschied.

    Im 35. Jahr seit der Wiedervereinigung und 36 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen SED-Regimes offenbart sich in den geschilderten Vorgängen ein erschreckendes innerkirchliches Demokratiebild. Das Resultat: Nicht nur die Evangelische Kirche erlebt in den letzten Jahren durch solch gravierendes Tun am glaubenden Menschen vorbei einen nie da gewesenen Aderlass an Mitgliedern, der nicht einmal durch die antichristlichen Diktaturen des letzten Jahrhunderts in Deutschland übertroffen wird.“

  • Neuer Vorstand für ChrAfD-Mitteldeutschland

    Neuer Vorstand für ChrAfD-Mitteldeutschland

    +++ Christen in der AfD Mitteldeutschland wählen neuen Vorstand +++

    Turnusgemäß hat der Regionalverband Mitteldeutschland der Christen in der AfD e.V. (ChrAfD Mitte) am vergangenen Samstag auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Leipzig seinen Vorstand für die kommenden zwei Jahre neu gewählt. Flächenmäßig deckt der Verband die Freistaaten Thüringen und Sachsen sowie das Bundesland Sachsen-Anhalt ab.
    .
    Das neue Führungsgremium setzt sich wie schon bisher aus zwei Sprechern, ihren beiden Stellvertretern und drei Beisitzern zusammen. Als Sprecher wurden von den Mitgliedern der Chemnitzer Stadtrat Ulrich Oehme (röm.-kath.) und der Leipziger Stadtrat Jörg Kühne (ev.-luth.) wiedergewählt und damit auch deren bisherige Arbeit einstimmig gewürdigt.
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    Ihnen zur Seite stehen als Stellvertreter weiterhin die beiden Meißener Kreisräte Dr. Stephan Waidmann (röm.-kath.) und Steffen Reck (ev.-luth.). Ergänzt wird die Mannschaft durch den Thüringer Landtagsabgeordneten Dr. Jens Dietrich sowie die beiden Leipziger Stadträte Roland Ulbrich und Tobias Keller, der neu ins Team gewählt wurde.
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    Keller ist als Landtagsabgeordneter zudem Kirchenpolitischer Sprecher der AfD Fraktion Sachsen und auch vor diesem Hintergrund eine willkommene Verstärkung im Regionalverband. Die beiden Regionalsprecher sehen in dem neuen Vorstand nicht umsonst eine gelungene Mischung aus bewährter Kontinuität und frischem Wind als prägende Elemente für die nächsten zwei Jahre.
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    In ihrem Rechenschaftsbericht konnte nicht nur die auf inzwischen 107 gestiegene Mitgliederzahl hervorgehoben werden. Auch die im zehnten Jahr seit Gründung der Christen in der AfD gefestigten Strukturen vor Ort wurden betont. Trotz diverser Widrigkeiten sei die Präsenz und Bekanntheit der Christen – unter anderem durch zahlreiche Infostände – weiter ausgebaut worden.
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    Würdig und mit Blick auf den anschließenden Vortrag nachdenklich, gleichzeitig aber auch mutmachend eingerahmt, wurde die Veranstaltung durch Pfarrer Martin Michaelis, der der Einladung der Christen in der AfD am Samstag gern folgte. Seine tiefen Einblicke in den amtskirchlichen Umgang mit demokratischem Engagement machten teils sprachlos. Diesem Teil widmen wir einen gesonderten Beitrag.

    Neuer Vorstand Mitte