Kategorie: Aktuelles

  • Ich bin der Herr, dein Gott

    Ich bin der Herr, dein Gott

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    + + + Nicole Höchst zu Friedrich Nietzsches „Gott ist tot“, zu Goldenen Kälbern, heutigen Ersatzreligionen und zu Gott als Schutzmacht der Freiheit + + +

    Papst Franziskus

    „2 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.“ 2. Mose 20, 2-6

    Gott als Schutzmacht der Freiheit
    Im ersten Gebot, der Grundlage der Gottesbeziehung, stellt sich Gott als Schutzmacht der Freiheit vor. Der Bund mit ihm will keine Knechte, sondern freie Menschen. Gott schenkt dieses Gebot in eine Welt der Unfreiheit, die angefüllt ist mit Götzen, die sich der Mensch erschaffen hat, um sich die Welt zu erklären.

    Immer wieder in der Geschichte: Abwendung von Gott
    Immer wieder in der Geschichte Israels, aber auch des christlichen Europas, fielen die Menschen von Gott ab und errichteten sich „Goldene Kälber“. Auch in der Zeit nach der Französischen Revolution, als die alte Ordnung aus Thron und Altar zerbrach, ersetzte eine „neue Religion“ den Bund mit Gott. Sie nannte sich die Religion der höchsten Vernunft und setzte menschliche Erkenntnis vor die Gebote Gottes. Einige Jahrzehnte später erklärte dann der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche: „Gott ist tot.“ Dieses Diktum prägt mehr oder weniger die modernen, säkularen Gesellschaften bis heute, und an die Stelle der 10 Gebote traten die Menschenrechte. Die Menschenrechte aber sind bei genauerer Betrachtung Kinder der 10 Gebote. Darum sind und bleiben die 10 Gebote auch heute Wegweiser für eine Politik, die sich der Freiheit der Person und dem Humanum verschreibt. Als Ausdruck eines Naturrechts, das der Schöpfung Gottes innewohnt, haben sie, weil sie der Vernunft auch ohne Glauben zugänglich sind, ihre Relevanz für Gläubige und Ungläubige, also für alle Menschen, bewahrt.
    1825 warnt der Philosoph Friedrich Schlegel in seiner „Philosophie der Geschichte in 18 Vorlesungen“: „Wenn man den Deutschen keine Religion gibt, so machen sie sich eine.“ Und Novalis erklärte zuvor, 1799, in seinem Aufsatz „Die Christenheit oder Europa“: „Wo keine Götter sind, walten Gespenster.“ Später weiß Ernst Jünger: „Die verlassenen Altäre sind von Dämonen bewohnt.“

    Ideologien ganz ohne Gott
    Die Gespenster unserer Zeit, die kleinen und großen Ideologien mit quasi-religiösem Welterklärungsanspruch wie der Marxismus und der Faschismus, haben totalitäre Systeme erschaffen, die unendlich viel Leid über die Menschen gebracht haben. Sie hatten den Sinn, einen neuen Menschen zu schaffen, ganz ohne Gott. Solche Utopien und Konstrukte, die vorgeben, den Menschen aus innerweltlichen Nöten zu befreien, leben auch aktuell fort. Sie sind heute die bekannten Ismen unserer Zeit: Antifaschismus, Antirassismus, Kosmopolitismus, Multikulturalismus, Genderismus, Ökologismus. Sie beanspruchen Absolutheit und dulden keinen Widerspruch. Kritiker werden zu Ketzern und mit Namen belegt wie Verschwörungstheoretiker, Menschenfeind, Klimaleugner oder Faschist. Sie weisen allesamt die Merkmale von religiösen Sekten auf und sind von einem Welterlösungswahn besessen.

    Rückbesinnung auf Gott
    Die gute Medizin dagegen ist eine Rückbesinnung auf die Gebote Gottes, dessen Reich letztlich nicht von dieser Welt ist und der diese Welt auch in ihrer Unvollkommenheit liebt und beschützen will. Die christlichen Tugenden der Besonnenheit, Vernunft und Liebe stehen den Versuchen entgegen, die Welt rein innerweltlich retten zu wollen. Die Freiheit der Person vor Gott, dem sie Loyalität schuldet, ist die Garantie der Freiheit einer Gesellschaft. Darum duldet Gott neben sich keine anderen Götter, denn er will uns in das Land der Freiheit führen, auch heute noch.

    Ihre Nicole Höchst, MdB Kirchenpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion

  • Pfarrer bezeichnet Ministranten als Nazi nachdem er eine AfD-Wahlveranstaltung besuchte

    Pfarrer bezeichnet Ministranten als Nazi nachdem er eine AfD-Wahlveranstaltung besuchte

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    + + + Pfarrer bezeichnet Ministranten als Nazi, nachdem dieser nach dem Besuch einer AfD-Wahlveranstaltung ein Selfie mit einem AfD Politiker gepostet hat!  + + +  Offener Brief der Eltern an den Bischef  + + +  Nicole Höchst bezieht Stellung  + + + 

    Kuhs Joachim 3x2 2018DEUTSCHLAND/BAYERN, 04.04.2025. Wie die JUNGE FREIHEIT berichtet, besucht ein Teenager eine AfD-Wahlveranstaltung, postet ein Foto mit Maximilian Krah – kurz darauf entläßt ihn der Pfarrer als Oberministrant. Die Familie erhebt in einem offenen Brief an den Bischof schwere Vorwürfe.
    Wir veröffentlichen diesen Brief der Eltern hier.

    Dazu nimmt Nicole Höchst, die kirchenpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion Stellung:

    „Das gesäte Gift, das auch die Deutsche Bischofskonferenz mit ihrem unbedachten Dokument gegen die AfD, auch bekannt als „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar – Erklärung der deutschen Bischöfe“, zu verantworten hat, setzt seine zerstörerische Kraft frei. Wie weit weg vom Evangelium, aber auch vom verantwortlichen Umgang mit jugendlichen Seelen kann man nur sein als katholischer Pfarrer? Die zur Versöhnung angedachten Worte der Bistumsleitung können da nicht ausreichen. Ein derartiges Fehlverhalten in der Jugendpastoral disqualifiziert einen solchen Pfarrer als Leiter einer Gemeinde vollständig . Und ja, so ein Verhalten ist gefährlich für die Demokratie und den gesamten gesellschaftlichen Frieden. Bischof Oster von Passau sollte den jungen Ministranten zu sich bitten und sich im Namen der Kirche entschuldigen und den Pfarrer in den Innendienst versetzen, wo er keinen Schaden an jungen Seelen mehr anrichten kann. Und Bischof Oster sollte das  Dokument „Völkischer Nationalismus ist mit dem Christentum unvereinbar“  mit seinen Amtsbrüdern vom AfD Bezug befreien. Einsicht und Umkehr sind immer möglich, ebenso wie das Verzeihen.“

    Nicole Höchst
    Kirchenpolitische Sprecherin der AfD Bundestagsfraktion

    Zum offenen Brief der Eltern an den Bischof, kirchliche Gremien und die Medien

    Foto: Symbolfoto Altarraum. Image by Holger Schué from Pixabay_2025

  • „Das bringt Friedensbewegung zum Erwachen“

    „Das bringt Friedensbewegung zum Erwachen“

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    + + + Wofür AfD-nahe Christen stehen und was sie entschieden ablehnen – darüber sprach RT mit dem AfD-Politiker und Vize-Vorsitzenden des Vereins „Christen in der AfD“, Dr. Michael Adam, in einem ausführlichen Interview.  + + +

    Kuhs Joachim 3x2 2018Nur wenige wissen, dass auch viele Christen Mitglied in der AfD sind. Sie sind in mehreren Regionalverbänden organisiert. Auch der als atheistisch geltende Osten des Landes ist in diesem Netzwerk stark vertreten. Offizielle Vertreter der deutschen Amtskirchen sprechen den Wählern der Partei aber die Solidarität ab. Wie stehen die Christen in der AfD zu diesen Ausschlusspraktiken und wie bewerten sie die aktuelle „Entdeckung des Militärischen“ bei den Amtskirchen? Über diese und andere kontrovers diskutierte Fragen sprach Redakteur Wladislaw Sankin mit Dr. Michael Adam, dem Stellvertretenden Vorsitzenden des „Christen in der Alternative für Deutschland e.V.“.

    RT: Die deutschen Amtskirchen nehmen am Kampf gegen die AfD teil und lassen im Grunde nicht zu, dass kirchliche Amtsträger Verbindungen zu der Partei unterhalten. Damit entsteht der Eindruck, dass die deutschen Christen auf Distanz zur AfD gehen. Die Existenz ihres Vereins deutet auf etwas ganz anderes hin.
    Adam: Mich persönlich würde sehr freuen, wenn die AfD als christliche Partei wahrgenommen wird. Die AfD bekennt sich in ihrem Grundsatzprogramm klar zu den christlichen Werten. Wir sind seit 2014 als Christen in der AfD organisiert. Richtig ist aber auch, dass sich die sogenannten Amtskirchen, sowohl die römisch-katholische als auch die evangelisch-lutherische Kirche, sehr distanziert – und das ist noch freundlich ausgedrückt – gegenüber der AfD verhalten. Solche Positionen lassen sich unserer Meinung nach schwer mit dem Christentum vereinbaren. Trotz unserer zahlreichen Einwände ist ein Umdenken bei den Amtskirchen noch nicht zu erkennen. Aber was bedeutet Glaube? Das bedeutet Zuversicht. Wir haben die Zuversicht, dass sich das ändert, wie sich auch andere Einstellungen in der Politik verändern.

    RT: Wir wissen, wie stark die AfD in den östlichen Bundesländern abschneidet. Das sind die Gebiete der ehemaligen DDR. Die DDR-Bürger gelten als nicht religiös. Hat ihr Verein in diesen Gegenden überhaupt eine Basis?
    Adam: Unser Regionalverband heißt Nord-Ost. Ursprünglich komme ich aus Trier und bin selbst römisch-katholisch. Ich bin jetzt aber in Berlin wohnhaft, der zum Verband Nord-Ost gehört. Wir vertreten das Gebiet der ehemaligen DDR, wo es in der Tat ganz wenige Kirchenmitglieder gibt, insbesondere wenig Katholiken. Aber das ist völlig unproblematisch, denn es gibt sehr viele Interessenten. Denn mit den Kirchen ist auch viel Kultur und Geschichte verbunden. Und: Man muss bei der AfD nicht in der Kirche sein, aber man kann sich auch als AfD-Mitglied zur christlichen Glaubensrichtung bekennen, wie ich das auch tue.

    RT: Die Amtskirchen werfen der AfD die Einteilung von Menschen entsprechend ihrer Hautfarbe und Nationalität vor. Was erwidern Sie auf diese Kritik?
    Adam: Da kann ich nur sagen: Ihr habt überhaupt keine Ahnung von der Partei. Sie können sich gewissen Informationen nicht öffnen. Beginnen wir mit dieser ethnischen Problematik. Wir haben in der AfD als Mitglieder oder auch als Funktions- oder Mandatsträger viele Menschen, die nicht aus Europa stammen. Das ist erst einmal ein Fakt.
    Wir haben Vietnamesen im Abgeordnetenhaus, wir haben Menschen mit afrikanischen Wurzeln. Wir haben eine weitere Vorfeldorganisation, einen Migrantenverein, der in Hessen angesiedelt ist. Diese ganzen Zuschreibungen, dass wir völkische Denker seien, die nur die weiße Rasse zulassen, sind infam.

    RT: Der AfD wird auch Hass und Hetze vorgeworfen….
    Adam: Bei diesem Thema muss man zunächst fragen: Was ist eigentlich Hass und Hetze? Ich gehe mal zurück zu Jesus Christus. Dem hat man dasselbe vorgeworfen, weil er eben die Pharisäer angegriffen hat und ihnen vorgeworfen hat: Ihr habt Euch von Euren religiösen Wurzeln und Bestimmungen und Wort Gottes entfernt. Aus der Sicht der damaligen Zeit war er ein Hetzer. Dafür spricht auch, dass er auf Anraten der damaligen Priester-Eliten zum Tode verurteilt wurde.

    RT: Wir sprachen von den Amtsträgern in den Kirchen, von Priestern, die sich von der AfD distanzieren. Gilt das auch für die einfachen Gläubigen, für das Kirchenvolk?
    Adam: Die Politik gehört in die Kirche nicht hinein. Die Botschaft von Christus ist: Mein Reich ist nicht von dieser Welt und das bedeutet im weitesten Sinne: Die Politik, die Tagespolitik gehört nicht in den Gottesdienst. Natürlich reflektieren die Leute das politische Umfeld und dann sind wir dabei, dass man feststellt, wenn man sich damit etwas beschäftigt, dass diese negative Zuschreibung nicht passt. Wenn ich jemanden kennenlerne, gehe ich auf jemanden persönlich zu. Wenn man Mitglieder unseres Vereins kennenlernt, stellt man fest, dass das nette Leute sind. Aber medial sind wir nach wie vor verfolgt. Wir hoffen aber, dass man in uns das erkennt, was wir sind: Menschen, die vom christlichen Menschenbild angetrieben sind und das in der Politik auch leben wollen.

    RT: Sind Christen in der AfD Mitglieder einer offiziellen Kirchgemeinde?
    Adam: Das christliche Bewusstsein und die Suche nach dem Christentum und nach den Werten unserer Tradition vereint uns alle gleichermaßen, die Kirchenmitglieder und diejenigen, die nicht in der Kirche sind. Kirchenmitgliedschaft ist also nicht erforderlich, aber auch nicht verpönt. Wir ermuntern unsere Mitglieder, in den Kirchen zu bleiben, denn nur so können wir auf die Kirchen einwirken.
    Schließlich müssen wir erkennen, dass sich die Katholische Kirche beispielsweise der Gender-Ideologie mit mehr als zwei Geschlechtern nur in Deutschland öffnet. Aber die Katholische Kirche ist universal und wenn ich mich über die deutschen Bischöfe ärgere, kann ich nach Rom fahren, kann ich nach Jerusalem, in die Vereinigten Staaten fahren und da besteht die Katholische Kirche noch so, wie es die Lehre will. Und die Lehre wird eines Tages auch in Deutschland so sein, davon bin ich fest überzeugt.

    RT: Was sind für Sie die christlichen Werte?
    Adam: Beginnen wir bei der Nächstenliebe. Die Nächstenliebe, die uns Jesus gelehrt hat, bedeutet, die Menschen, die uns umgeben, im Auge zu behalten. Sich um Dinge zu kümmern, Mitleid zu haben. Ich kann mich deswegen unmittelbar nur um die Menschen um mich herum kümmern. Nach Ostasien kann ich vielleicht Geld spenden. Aber in Berlin kann man eine Organisation unterstützen, die sich um Obdachlose kümmert, oder Kleiderspenden in einem Franziskanerkloster abgeben. Und solche Dinge, wo man direkt mitbekommt, hier ist ein Mitmensch in der Gemeinschaft. Früher sprach man von der Gemeinde, in der man helfen kann.
    Die Perspektive der AfD wird als Nationalismus denunziert oder abträglich genannt. Aber in Wirklichkeit wollen wir vor allem auf unser nächstes Umfeld einwirken. Es bringt uns nichts, in die Ferne zu blicken und sich ganz schrecklich zu fühlen. Vor Ort etwas zu verändern und zu helfen, das ist für mich eine wichtige christliche Tradition.
    Auch der Schutz des Lebens ist wichtig, also ein Abtreibungsverbot ohne rechtlichen Rahmen. Dann der Schutz der christlichen Feiertage. Das, was uns prägt. Weihnachten. Ostern, das wichtigste Fest, dann natürlich Pfingsten, das ist auch für die Christen sehr wichtig, weil es mit der christlichen Erweckung verbunden ist. Und die Idee, dass Christus auferstanden ist und es nach dem Tod weitergeht. Diese Feiertage sollten möglichst für uns alle wieder mehr als nur Freizeit sein.
    Und natürlich ist auch Belesenheit ein christlicher Wert. Das Mittelalter kannte zunächst keine Bücher, bis viele Skriptorien sie wiederhergestellt und damit die Kultur wieder verbreitet und wieder erhalten haben. Das Christentum ist die Brücke vom Alten Rom bis hin zum modernen Amerika. Überall hat man das christliche Symbol des Kreuzes gesetzt. Und das müssen wir verteidigen. Deswegen war ich entsetzt, als es beim Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses darum ging, dass die Grünen-Politikerin Claudia Roth partout das Kreuz auf der Kuppel des Schlosses verhindern wollte, obwohl es dort immer war und auch hingehört. Das sind kulturkämpferische Sachen, die wir ablehnen. Deswegen sagen wir, wir bleiben bei dem, was uns tradiert ist, ohne andere auszuschließen. 

    RT: Wie stehen Sie zu der Erwartung des evangelischen Militärbischofs Bernhard Felmberg, durch eine Wehrerfassung und eine (reformierte) Wehrpflicht der Bundeswehr die für den „Aufwuchs“ dringend benötigten neuen Rekruten zuzuführen?
    Adam: Der Bischof spricht von einem großen Personalproblem innerhalb der Bundeswehr. Hier würde ich entgegnen: Im Wesentlichen ist das Problem hausgemacht, denn die Frage stellen sich viele, übrigens auch Reservisten: Für was soll ich heutzutage eigentlich kämpfen? Für die Grünen, ihre Ideologie oder wofür auch immer.
    Kämpfen, Vaterlandsverteidigung, das ist in erster Linie ein konservatives Thema gewesen und ist es immer noch. Und da wir eben sehr wenig vom Konservatismus in unserem Land spüren, wird es wahrscheinlich auch dabei bleiben, dass – wenn eine Wehrpflicht eingeführt würde – die Leute diese nicht gern ableisten würden.
    Völlig klar ist, dass wir als Christen die Wehrpflicht für junge Frauen ablehnen. Das ist auch nicht mit der Verfassung vereinbar. Dort gibt es nur eine Wehrpflicht für Männer. Andernfalls müsste die Verfassung geändert werden, dafür sehe ich keine Mehrheiten.

    Frage: Militärbischof Felmberg will die deutsche Brigade, die gerade in Litauen dauerhaft stationiert wird, durch Militärseelsorger geistlich begleiten lassen. Wie stehen die Christen in der AfD zu diesem Vorhaben?
    Vielleicht vorneweg mal zur Militärseelsorge, worum es in den Berichten geht. Die finden wir grundsätzlich positiv. Es ist schon wichtig, dass auch Soldaten die Möglichkeit haben, ihren christlichen Glauben zu leben.
    Zur Frage der Soldaten der Bundeswehr in Litauen: Der Bischof spricht ja hier die sogenannte Brigade an. Die hat allerdings 6.000 Soldaten oder soll einmal 6.000 Soldaten haben. Das ist dann eher schon eine Division. Und es ist letztlich auch angedacht, sie dann 10. Panzerdivision zu nennen.
    Ich persönlich halte das für sehr prekär, dort in einem fremden Land – Litauen ist (Betonung) ein fremdes Land, auch wenn es sich in der NATO befindet – Soldaten zu stationieren, die bei einem Eklat in eine kriegerische Auseinandersetzung hineingezogen würden. Und genau das wollen ja diejenigen, die das dort machen. Die wollen ja, dass hier in Deutschland eine Stimmung entsteht, einen Krieg gegen Russland führen zu wollen. Diese Stimmung und auch dieser Wunsch sind in Deutschland nicht vorhanden. Und bei Christen ist der Wunsch, Krieg zu führen, sowieso nicht vorhanden.

    RT: Bischof Felmberg spricht auch davon, dass die Militärseelsorger in einem militärischen Ernstfall die Soldaten im Einsatz betreuen würden. Das hieße, sie würden zur Begleitung sterbender Soldaten und zur Betreuung Verwundeter und trauernder Hinterbliebener eingesetzt. Ist das übertrieben oder ein ernst zu nehmendes Szenario?
    Adam: Ja, da spricht der Militärbischof das Thema an, wie in einem wirklichen Ernstfall, einer kriegerischen Auseinandersetzung, die Militärseelsorge zu arbeiten habe. Das ist natürlich so eine Sache, dass er hier auf die allgemeine Kriegstreiberei Bezug nimmt, die wir als Christen in der AfD ablehnen. Wir wollen keine Beerdigung durch Militärpfarrer herbeisehnen oder organisieren oder vorbereiten, sondern wir wollen den Frieden bewahren. Und wir wollen keinen Krieg – mit wem auch immer. Natürlich auch nicht mit Russland.
    Ich finde, ein Militärbischof, der so offen die Option eines Krieges benennt und vorplanen will, der hat sich vielleicht zu sehr mit denen in der Armee, also in der Bundeswehr gemein gemacht, die dasselbe tun. Die Namen derer brauche ich jetzt nicht nennen. Aber ganz oben an der Spitze steht Boris Pistorius.
    Ein paar Meter von meinem Wohnort entfernt hat jemand ein Plakat am Zaun befestigt, vor einer Woche etwa: Meine Kinder kriegt Ihr nicht! Die Friedensbewegung fasst also wieder Fuß. Und ich denke, das wird auch in Deutschland ein großes Thema werden, je konkreter diese abstrakten Planungen werden, sei es in der Bundeswehr, sei es jetzt auch in der Militärseelsorge.

    RT: Wie lautet dann Ihre Position zum Ukraine-Krieg?
    Adam: Der Friede ist das, was Jesus gepredigt hat, und das ist das oberste Ziel jedes Christen. Deswegen hoffen wir, dass der Krieg so bald wie möglich ein Ende hat. Wir sehen mit Entsetzen, dass in der Ukraine nach wie vor gestorben wird. Das sind Christen auf beiden Seiten, die da sterben. Da wir wollen, dass dort Frieden herrscht, lehnen wir ab, dass Waffen dorthin geliefert werden. Wir wissen inzwischen, wie die Raketen auf der westlichen und auf der östlichen Seite funktionieren. Das lehnen wir gänzlich ab.

    RT: Wie beurteilen Sie die russische konservative Wende? Russland lädt Menschen aus dem Westen ein, die mit Russland traditionelle Werte teilen. Ist das auch in Ihrem Sinne?
    Adam: Ich sehe schon, dass sich Russland gegen die Fehler, die im Westen gemacht wurden, wehrt. Gegen die Gender-Ideologie und den Wokeismus im weitesten Sinne. Das ist sehr zu begrüßen. Auch in den USA unter der neuen Trump-Administration ist eine Wende zu beobachten. Wir sind zwar nicht immer einverstanden mit der Politik Russlands, aber wir sehen, dass in Russland Dinge abgelehnt werden, die wir auch ablehnen. Das ist ein gemeinsamer Nenner.
    Aber Westeuropa bleibt in dieser Ideologie in sich gefangen. Die linksgrünen Ideologen, so nenne ich sie, haben die Bühne zu lange beherrscht. Sie waren mal Umweltschützer. Die Schöpfung Gottes zu bewahren, ist eigentlich etwas Gutes. Deswegen müssten die Christen eigentlich auch Grüne sein. Die Grünen haben sich aber zu Kriegstreibern entwickelt. Aber diese Politik ist umkehrbar, und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Auch das Diktat dieser linksgrünen Ideologie können wir umkehren – mithilfe der AfD.
    Und wenn sich das umkehrt, das wird sich auch das Schwarz-Weiß-Denken in Bezug auf Russland verändern. Zur Zeit des System-Konflikts im Kalten Krieg waren die Sowjetunion und der Kommunismus „die Bedrohung“. Heute geht es stärker darum, dass man mit den russischen Menschen argumentiert, und das lehnen wir als Christen ab.

    RT: Wie es scheint, haben Sie es besonders auf die Grünen abgesehen. Ist diese Partei in der Politik ihr Hauptfeind?
    Adam: Ich sehe die grüne Ideologie als Ersatzreligion; der Klimaschutz ist eine Ersatzreligion. Zunächst gab es doch nur Umweltschutz. Nachdem man für den Umweltschutz vieles getan hat, wendeten sich die Grünen dem sogenannten Klimaschutz zu. Ja, wir erleben einen Klimawandel und der hat durchaus mit dem Einwirken der Menschen zu tun. Allein wegen gewisser Gase, die wir freisetzen. Aber zu sagen, er sei von Menschen geschaffen worden, geht zu weit. Der Mensch ist ein Faktor darin. Dagegen kann man wie beim Umweltschutz etwas tun. Aber man darf nicht durch die Gegend laufen und sagen, ich allein kann das tun. Klimaschutz geht nur global. Wer das akzeptiert, ist für mich derjenige, der eine Klimareligion verbreiten will. Da das aber keine wirkliche Religion ist, stellt sie vielmehr eine Art Häresie oder Gotteslästerung dar.

    RT: Ist der christliche Glaube ein Thema, das man auch in der Jugendarbeit ansprechen kann?
    Adam: Auf jeden Fall. Wir stellen fest, dass viele jüngere Parteimitglieder an diesen Informationen hochinteressiert sind und gern mitmachen. Wir unternehmen gemeinsame Fahrten, wo man gemeinsam betet, sich mit christlichen Fragen auseinandersetzt, aber genauso deutlich macht, dass die Alternative für Deutschland eine Partei ist, die sich ohne Wenn und Aber zum Beispiel für den Schutz des Lebens und ein Verbot von Abtreibungen ohne rechtlichen Rahmen einsetzt.

    Mit freundlicher Genehmigung von RT.de, 06.04.2025

  • Katholische Kirche will AfD-Wählern keinen maßvollen Umgang mehr bieten

    Katholische Kirche will AfD-Wählern keinen maßvollen Umgang mehr bieten

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    + + + Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, hat das gute Abschneiden der AfD bei den Bundestagswahlen als „sehr besorgniserregend“ bezeichnet und den Wählern der Partei ausdrücklich die Solidarität der Kirche abgesprochen. + + +  Nicole Höchst bezieht Stellung  + + + 

    Hoechst Nicole hoechst politisch.de 2025 03 11BERLIN, 11.03.2025. Wie APOLLO-NEWS berichtet, hat Bischof Georg Bätzing zu Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz das gute Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl als sehr „besorgniserregend“ bezeichnet und den Wählern der Partei ausdrücklich die Solidarität der Kirche abgesprochen. „Wer die AfD gewählt hat, wusste genau, was er unterstützen wollte. Mit unserer Solidarität darf er nicht rechnen“, erklärte Bätzing.

    Dazu nimmt Nicole Höchst, die kirchenpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion Stellung:

    „Unter den 10. 375.623 Millionen Wählern, die der AfD zuletzt ihr Vertrauen schenkten, sind sicher auch Millionen von Christen und Katholiken.

    Dr. Bätzing, der Chefsprecher der Deutschen Bischofskonferenz kennt nun mit Ihnen, liebe AfD Wähler, keine Gnade mehr und möchte sie am liebsten allesamt los werden. Tun Sie ihm den gefallen nicht und bleiben der Kirche treu. Die Zeit solcher Bischöfe, deren Sinn auf Spaltung und Herabsetzung ausgelegt ist, ist im Vergehen. Sie, unsere Wähler, haben sich sehr klug und verantwortungsbewusst gezeigt, indem Sie einer Partei Ihr Vertrauen schenkten, die sehr wohl auch auf dem Boden der christlichen Soziallehre agiert. Die Lehre vom „ordo amoris“, wie sie Bestandteil des kirchlichen Lehramtes ist, verlangt von Ihnen keine grenzenlose Selbstaufgabe. D. h. die Näherstehenden werden natürlicherweise mehr geliebt als die Fernerstehenden. Niemand ist nämlich verpflichtet mehr zu leisten, als ihm möglich ist. „Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich.“, wie es Ex-Bundespräsident und Pfarrer Gnauck einst feststellte. Eine einseitig politische Agitation für das links-grüne Utopia verlässt den Rahmen der Soziallehre der Kirche. Gottlob hat die „Kanzel“ politisch keine Macht mehr über Sie. Die Zeiten sind vorbei. Menschen, die sich nach Recht und Ordnung sehnen, als unchristlich zu diffamieren, ist schlicht skandalös.“

    Ihre Nicole Höchst
    Kirchenpolitische Sprecherin der AfD Bundestagsfraktion

  • aus Tichys Einblick – Biblische Weisheiten zur Abschaffung der Schuldenbremse

    aus Tichys Einblick – Biblische Weisheiten zur Abschaffung der Schuldenbremse

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    + + + aus Tichys Einblick: Das Vorwort zum Sonntag vom 8. März 2025 von ACHIJAH ZORN + + +

    Tichys Einblick Vorwort zum SonntagBiblische Weisheiten zur Abschaffenug der Schuldenbremse

    Während der christliche Möchtegern-Kanzler diese Woche seine Lust an Schuldenorgien gefunden hat, steht die Bibel der Schuldenmacherei kritisch gegenüber. Zum Beispiel mit dem weisen Spruch: „Wer sein Haus auf Schulden baut, sammelt Steine für sein Grab.“

    zum Artikel

  • Christen in der AfD erfolgreich bei der Bundestagswahl

    Christen in der AfD erfolgreich bei der Bundestagswahl

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    + + + 19 Mitglieder der Christen in der AfD unter den 152 AfD-Abgeordneten im 21. Deutschen Bundestag – Passende Tageslosung am Tag nach der Wahl – Segenswünsche für alle Parlamentarier + + +

    Wir als Christen in der AfD möchten unserer Partei und allen gewählten alten und neuen Abgeordneten der AfD sehr herzlich zu ihrem Wahlerfolg und dem Einzug in den 21. Deutschen Bundestag gratulieren.
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    Christen in der AfD im Bundestag
    Ganz besonders freuen wir uns, dass aus den Reihen unserer Mitglieder in der ChrAfD 19 Abgeordnete in den Bundestag gewählt wurden. Dies ist ein großartiger Erfolg für uns Christen und ein deutliches Zeichen, dass das Bekenntnis zum Christentum, dass die Betonung christlicher Wurzeln, Werte und Ansichten in Deutschland und in unserer Partei nicht an Wichtigkeit und Akzeptanz verloren haben.
    In der neuen AfD-Fraktion haben die Christen in der AfD damit einen vielfach größeren Anteil als in der Gesamtpartei. Wir zeigen damit, dass es uns immer wieder gelingt, unsere Mitglieder und darüber hinaus auch alle Mitglieder der AfD zu ermutigen, mit Gottes Hilfe und Beistand, Ämter in Partei und Politik selbst wahrzunehmen.

    Segenswünsche für alle Mandatsträger
    Wir wünschen unseren Mitgliedern der ChrAfD im Bundestag, allen Angehörigen und Mitarbeitern der AfD-Fraktion und auch allen Mandatsträgern anderer Parteien im Deutschen Bundestag herzliche Segenswünsche. Wir wünschen ihnen, Gottes Willen und den Willen der Bürger in Deutschland zu erkennen und auf Basis des Glaubens, unserer christlichen Wurzeln und Werte eine vernünftige und ausgleichende Politik über Parteigrenzen hinweg zu gestalten. Gottes reicher Segen sei mit Ihnen, mit Ihrer Arbeit und bei all Ihrem Wirken und Tun.

    Und wir erinnern an das Wort von Papst Benedikt XVI., unter das er seinen Besuch in Deutschland im Jahre 2011 gestellt hatte: „Wo Gott ist, da ist Zukunft!“.

    Die Tageslosung passend zur Neuwahl
    Bemerkenswert ist, welcher Bibelvers am Tag nach der Bundestagswahl in der Tageslosung der evangelischen Kirchen stand:
    „Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.“ (Tageslosung am 24. Februar 2025, Amos 6,6)
    Als dazu passender Lehrtext wurde ausgesucht: „Betrinkt euch nicht; denn zu viel Wein verführt zu einem liederlichen Lebenswandel. Lasst euch lieber vom Geist Gottes erfüllen!“ (Epheser 5,18)
    Dazu darf man wissen, dass die „Losungen“ der Herrnhuter Brüdergemeine schon drei Jahre im Voraus aus 1800 Bibelversen gezogen werden.

    Amtseid erfüllen
    Wir bitten darum, dass die Regierenden und Parlamentarier die Sorgen, die Ängste und Nöte der Bevölkerung erkennen und getreu ihrem Amtseid ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren und Schaden von ihm wenden mögen. Dass sie ihre Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werden. Auf dass sie ihr Land und ihr Volk entgegen der Tageslosung vom Montag nach der Wahl vor dem Untergang bewahren mögen anstatt es hineinzutreiben.

    Unsere Gebete sind mit ihnen.

    Der Bundesvorstand
    Christen in der AfD e.V.

    Foto: AfD-Fraktion im Bundestag, 25.02.2025, Rechte: AfD-Fraktion

     

  • aus Tichys Einblick – Wie stehen die vier Kanzlerkandidaten zum christlichen Glauben?

    aus Tichys Einblick – Wie stehen die vier Kanzlerkandidaten zum christlichen Glauben?

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    + + + aus Tichys Einblick: Das Vorwort zum Sonntag vom 22. Februar 2025 von ACHIJAH ZORN + + +

    Tichys Einblick Vorwort zum SonntagWie stehen die vier Kanzlerkandidaten zum christlichen Glauben?

    In diesem Vorwort zum Sonntag geht es um eine Seite an den Kanzlerkandidaten, die im säkularen Deutschland wenig betrachtet wird, die aber vielleicht doch die Kandidaten mehr charakterisiert, als man denkt.

    zum Artikel

  • Der christliche Mutmacher vor der Wahl

    Der christliche Mutmacher vor der Wahl

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    + + + „Der im Himmel thront lacht, der HERR spottet ihrer …“ Psalm 2,4  + + +

    Kuhs Joachim 3x2 2018Liebe Geschwister, Freunde und Unterstützer der ChrAfD,

    wir leben in bewegten Zeiten. Die Rumpfregierung kommt an ihr Ende. Ihre destruktive, antichristliche Politik wird uns noch lange plagen, wenn die Union mit den Roten und Grünen koaliert und die Malaise fortsetzt. Wir könnten verzweifeln ob dieser Aussichten, denn trotz eines heroischen Einsatzes unserer Spitzenkandidaten und Wahlkämpfer im ganzen Land und der voraussichtlichen Verdoppelung unserer Stimmen gegenüber der letzten Bundestagswahl ist ein Politikwechsel unrealistisch.

    Natürlich hoffen wir, angesichts des weltweit sichtbaren „wind of change“ auf Veränderungen auch bei uns. Und es kann gut sein, dass die Wahl am Sonntag diesen langersehnten Wechsel einleitet. Beten wir dafür und lassen wir uns überraschen.

    Was mir jedoch sehr am Herzen liegt, ist die Wahrheit, die in dem Vers aus Psalm 2 zum Ausdruck kommt: Egal was diese „Eliten“ auch planen, der HERR sitzt im Regiment. ER lacht über sie. Und ER „setzt Könige ab und setzt Könige ein“. Daran dürfen wir nicht zweifeln. 

    Ich verstehe vieles nicht, aber es ist mir ein großer Trost zu wissen, dass unser Gott keinen Fehler macht. 

    In dieser Gewissheit grüße ich Sie ganz herzlich.

    Im Auftrag

    Ihr Joachim Kuhs
    Evang. Sprecher ChrAfD e.V.

     

  • Soll ich als Christ AfD wählen?

    Soll ich als Christ AfD wählen?

    Christen im Gespraech

    + + + Dr. Malte Kaufmann MdB (AfD und ChrAfD) im Gespräch mit Nicole Gahn nach einer Wahlkampfveranstaltung  + + +Das christliche Bundestagswahl-Quartett

    Der langjährige Christ und Bundestagsabgeordnete Dr. Malte Kaufmann im Gespräch mit Nicole Gahn über Gott, Politik, Glaube, die Welt und die AfD. Ehrlich beantwortet Dr. Malte Kaufmann brisante Fragen zu den Überzeugungen der AfD, die speziell für gläubige Christen interessant sind.
    Hier lesen Sie eine Zusammenfassung dieses Gesprächs:

    Viele ernsthafte Christen stellen sich derzeit die Frage, ob man eine Partei wie die AfD mit gutem Gewissen wählen kann. Dazu hat Dr. Malte Kaufmann als langjähriger Christ und Mitglied des Bundestags, Unternehmer und Vater von vier Kindern, spezielle Fragen für Christen zur AfD beantwortet.

    Lebensrecht / Lebensschutz
    Beim Thema Lebensrecht für Ungeborene bzw. Abtreibung bedauert es Dr. Kaufmann sehr, dass jedes Jahr allein in Deutschland über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet werden. Wie das Abstimmungsverhalten der Bundestagsabgeordneten in jüngster Vergangenheit zeigt, ist die AfD tatsächlich die Partei für den Lebensschutz und gegen die Liberalisierungsversuche bzgl. des Paragrafen 218 sowie gegen die Kriminalisierung engagierter Lebensschützer vor Abtreibungskliniken, sog. Gehsteigbelästigung.

    Ist die AfD rechtsextrem?
    Auf die Frage, ob die AfD rechtsradikal oder rechtsextrem sei, erklärt Dr. Malte Kaufmann, dass er 14 Jahre in der CDU war, dort aber 2016 ausgetreten und dann zur AfD gewechselt ist, wo er einige Ämter innehat, wie den Vorsitz der AfD Heidelberg und den Fraktionsvorsitz im Rhein-Neckar-Kreis, und er ist erneut Kandidat für den Bundestag auf der Landesliste in Baden-Württemberg. Er betont, dass er die Partei daher gut beurteilen kann und kommt zu dem Schluss, dass die AfD keine rechtsextreme Partei ist, sehr wohl aber eine bürgerliche, patriotische, konservative Partei, in vielerlei Hinsicht ähnlich wie früher die CDU, bevor diese sich nach links entwickelte.

    Die AfD und Israel
    Eine weiteres, wichtiges Wahlkriterium für Christen ist die Stellung der AfD zu Israel, wobei ihr Nähe zum Antisemitismus nachgesagt wird. Dr. Kaufmann (MdB) erklärt, dass er selbst sich gründlich informiert und gut beobachtet hat, bevor er zu der Überzeugung kam, dass der Vorwurf bzgl. antisemitischer Bestrebungen in der AfD üble Nachrede ist, denn: Die Partei steht klar zum Selbstverteidigungsrecht Israels, mehrmals schon ist eine Delegation von AfD-Abgeordneten nach Israel gereist und es hat sich der Verein „Juden in der AfD“ gegründet, der die AfD klar als eine Partei sieht, die wirklich zu Israel steht und dafür mehr als nur Lippenbekenntnisse übrig hat.

    Demokratie oder Diktatur?
    Die Frage, ob die AfD für Demokratie oder Diktatur steht, beantwortet Dr. Kaufmann eindeutig mit dem Bekenntnis zur Demokratie und weist auf den Fakt hin, dass die AfD durch das Ansprechen einiger Tabu-Themen das politische Spektrum selbst erweitert und damit die Demokratie belebt hat, wie man es z.B. beim Thema Massenmigration erkennen kann. Grundsätzlich ist die AfD nicht gegen alle Ausländer und Migranten, aber als rechtsstaatliche Partei ist es nur folgerichtig, Bestrebungen Einhalt zu gebieten, die z.B. Verfassungsfeinde oder ein Kalifat inklusive fortschreitender Islamisierung tolerieren oder fördern. Die AfD will Rechtsstaat und Demokratie!

    Die AfD und das Gender-Mainstreaming
    Gender-Mainstreaming ist eine Ideologie, der die AfD konsequent entgegensteht, was an der Forderung deutlich wird, alle Gender-Lehrstühle abzuschaffen, ebenso das sog. Selbstbestimmungsrecht, das den Geschlechterwechsel einmal im Jahr ermöglicht. Gender-Mainstreaming ist für die AfD ein No-Go!

    Leitbild der christlichen Familie
    Die Frage, ob Kanzlerkandidatin Dr. Alice Weidel möglicherweise ein Problem mit dem Leitbild der Familie aus Vater, Mutter und Kindern haben könnte, verneint Dr. Kaufmann entschieden und verweist auf ihre wiederholten Bekenntnisse genau zu diesem Leitbild. Die Partei will andere Lebensmodelle staatlicherseits nicht verbieten, aber die Resolution mit der Definition von der traditionellen Familie wurde auf dem Bundesparteitag einstimmig angenommen.

    Gott und die weltliche Regierung
    Zum Schluss betont MdB Dr. Kaufmann, dass laut Bibel die Obrigkeit von Gott eingesetzt ist. Unsere Demokratie, also Volksherrschaft, ist von Gott gesetzt und folglich sollten wir als Christen biblische Inhalte dort einbringen. Gott schenkt dazu Berufungen und Dr. Malte Kaufmann kann diese in seinem Leben erkennen.

    Das Gespräch führte Nicole Gahn mit Dr. Malte Kaufmann am 18. Januar 2025 auf einer AfD-Veranstaltung im oberfränkischen Landkreis Forchheim.
    Hier geht es  Zum Video

  • Das christliche Bundestagswahl-Quartett

    Das christliche Bundestagswahl-Quartett

    Christen im Gespraech

    + + + Joachim Kuhs (AfD) und Christian Meißner (CDU) im Gespräch mit Josef Drazil auf dem Youtube-Kanal apologia-Christliche Antworten + + +
    Das christliche Bundestagswahl-Quartett
    Auf dem YouTube Kanal ἀpοlοgία – Christliche Antworten hatten erstmalig Vertreter der vier großen Parteien die Gelegenheit, speziell Christen ihre politischen Positionen zu erklären und mit ihnen in Interaktion zu treten. Bei unserem Gastgeber Josef Drazil wurden die Fragen angesprochen, die Gläubige bewegen! Eine einmalige Gelegenheit, Politik und Glaube in den Dialog zu bringen.
    Das Gespräch wurde am 15. Februar 2025 um 20 Uhr auf dem YouTube-Kanal apologia-Christliche Antworten live übertragen. 
    Gäste: Christian Meißner (CDU) und Joachim Kuhs (AfD)
    Von den Grünen kam keine Rückmeldung zur Einladung, von der SPD nahm aus Termingründen kein Vertreter teil.

    Das hier sind die Fragen, die gestellt wurden. Jeder Vertreter hatte die Gelegenheit, die gleiche, festgelegte Zeit zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
    1. (Kurze Vorstellung der Person)
    2. Wofür steht deine Partei in dieser Bundestagswahl?
    3. Was siehst du persönlich als Christ an deiner Partei kritisch?
    4. Warum denkst du, dass du als Christ in deiner Partei richtig bist?
    5. Wie kannst du in deiner Partei und im politischen Umfeld deinen Glauben praktisch leben?
    6. Wie trägt deine Partei bei, damit Christen nach erster Timotheus 2 Vers 1 ein ruhiges und stilles Leben in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit führen können?
    7. Wie steht deine Partei (laut Parteiprogramm und Ausrichtung) zu folgenden Fragen:

    • Der Schutz ungeborenen Lebens
    • Religionsfreiheit bei uns in Deutschland und im Ausland
    • Der Islam in Deutschland
    • Das Thema Genderideologie
    • Das Bild von Familie und Gesellschaft
    • Thema Pornografie, Sexualisierung der Gesellschaft
    • Thema Bildung (auch im Blick auf Sexualerziehung, Ethik, Religion und i-ieologisch geprägte Lehrpläne)
    • Gewalt an Schulen und Jugendkriminalität
    • Gewalt, Kriminalität und Strafrecht
    • Das Thema Nächstenliebe, insbesondere im Blick auf die Schwachen, Verletzlichen und Minderheiten
    • Bioethik, Medizinethik (Sterbehilfe, Gentechnik, …)
    • Das biblische Gebot ‚du sollst den Fremden lieben wie dich selbst‘ (Lev. 19,34)
    • Bewahrung der Schöpfung und Klimaschutz
    • Schulden und Finanzen
    • Internationale Konflikte
    • Medienethik und Meinungsfreiheit
    • Medien und künstliche Intelligenz
    • Stellung zum Existenzrecht Israels und zu Judenfeindlichkeit
    • Haltung zu Extremismus und Radikalismus jeder Art und Couleur, sowie parteiinterner Umgang damit
    • Wie geht deine Partei mit dem Thema Wahrhaftigkeit, Korruption und Gier nach Macht und Geld in der Politik um?

    8. Warum sollten Christen deine Partei wählen?

    Das  Gespräch geht über 2,5 Stunden. Nehmen Sie sich ein gutes biblisches Getränk, etwas zum Knabbern, einen gemütlichen Sessel. Viel Vergnügen und interessante Informationen. Zum Video