Für uns Christen ist die Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten sehr bedeutsam. Sie erinnert uns daran, wer der „Herr im Haus“ ist, wer die Welt letztlich regiert. Es sind nicht die Mächtigen dieser Welt, die sich gerade in dieser weltweiten Krisenzeit wieder anmaßen, die Menschheit zu beherrschen. Seit „Himmelfahrt“ ist Christus der HERR, der Herrscher der Welt. So glauben wir es, so bekennen wir es vor den Menschen.

In der dunkelsten Zeit Deutschlands haben 3 Männer der Bekennenden Kirche (Text: Richard Lörcher (1937), Melodie: Gottfried Schneider (1937), Martin Krüger (1939))

das Bekenntnis zu Christus hoch gehalten und gedichtet und komponiert: Jesus Christus, König und Herr

1) Jesus Christus, König und Herr,
sein ist das Reich, die Kraft, die Ehr.
Gilt kein andrer Name
heut und ewig. Amen.

2) In des Jüngsten Tages Licht,
wenn alle Welt zusammenbricht,
wird zu Christi Füßen
jeder bekennen müssen:

3) Jesus Christus, König und Herr,
sein ist das Reich, die Kraft, die Ehr.
Gilt kein andrer Name
heut und ewig. Amen.

HERR ist auch heute JESUS CHRISTUS - und nicht eine Kanzlerin, eine Ratspräsidentin der EU, ein Bill Gates oder Soros, oder wen man sonst von den Mächtigen nennen könnte.

HERR ist JESUS CHRISTUS - und sind nicht die heutigen Ideologien wie die links-grünen „Weltverbesserer“, der Islam, die Globalisten oder sonstige Weltmächte.

Unser Bekenntnis bleibt: HERR ist JESUS CHRISTUS!

An Ihm können wir uns täglich neu aufrichten, Ihm können wir vertrauen gerade auch jetzt in der Krise, Er ist unsere Hoffnung, auch „wenn alle Welt zusammenbricht“.

Solange wir in dieser Welt leben, gilt es zu kämpfen für Christus und sein Reich. Dafür haben seine Jünger, die Apostel zu Pfingsten die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Stellen wir uns vor: 12 Menschen, die Jünger Jesu, die dann Apostel genannt wurden, sollten die Herzen der Menschen für Christus gewinnen. Das schien unmöglich, „Mission Impossble“. Aber ihnen wurde die Kraft Gottes verheißen, die Kraft des Heiligen Geistes:

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen ... bis an das Ende der Erde.

Pfingsten hat sich diese Verheißung erfüllt. Und von da an begann die Erfolgsgeschichte der Christenheit. Der Geist Gottes hat immer wieder Menschen ermutigt und befähigt, den  christlichen Glauben weiter zu tragen. Und diesen Auftrag haben wir heute wieder in besonderer Weise angesichts einer antichristlichen Zeit in unserem Land und in vielen Ländern Europas.

Der Brand der Kathedrale Notre Dame in Paris vor gut 1 Jahr war für viele Christen ein Fanal zum Kampf für unser christliches Abendland, für ein christliches Europa. Wir dürfen es nicht leichtfertig und kampflos anderen Mächten und Gewalten überlassen. Unser Kampf besteht in dem, was Papst Benedikt XVI. einmal so sagte: „Wir brauchen eine Neuevangelisierung Europas“.

(Wer sich damit näher beschäftigen möchte: https://ratzinger-papst-benedikt-stiftung.de/downloads/1.%20%20Kirchliche%20Neu-Evangelisierung%20Europas.pdf )

Der Geist Gottes ist die Kraft, die wir brauchen, um in die Irrungen und Wirrungen unserer Zeit hinein zu wirken. Denn wenn wir auf uns selber vertrauen, werden wir verlieren. Lasst uns neu die Kraft des Gebetes entdecken.

Der Geist Gottes ist die Kraft, die wir brauchen, um in die innere Zerrissenheit unserer Partei hinein zu wirken. Denn gerade die AfD bekennt sich ja zu den christlichen Werten und Wurzeln Deutschlands und Europas. Dafür müssen wir wieder stark werden durch Einheit und Geschlossenheit in der Partei.

Lassen wir uns inspirieren, begeistern, „begeistigen“ von dem Pfingstlied „Geist des Glaubens, Geist der Stärke“:

1) Geist des Glaubens, Geist der Stärke,

des Gehorsams und der Zucht,

Schöpfer aller Gotteswerke,

Träger aller Himmelsfrucht,

Geist, der einst der heilgen Männer,

Kön'ge und Prophetenschar,

der Apostel und Bekenner

Trieb und Kraft und Zeugnis war:

2) Rüste du mit deinen Gaben

auch uns schwache Kinder aus,

Kraft und Glaubensmut zu haben,

Eifer für des Herren Haus;

eine Welt mit ihren Schätzen,

Menschengunst und gute Zeit,

Leib und Leben dranzusetzen

in dem großen, heilgen Streit.

3) Gib uns der Apostel hohen,

ungebeugten Zeugenmut,

aller Welt trotz Spott und Drohen

zu verkünden Christi Blut.

Lass die Wahrheit uns bekennen,

die uns froh und frei gemacht;

gib, dass wir's nicht lassen können,

habe du die Übermacht.

4) Schenk gleich Stephanus uns Frieden

mitten in der Angst der Welt,

wenn das Los, das uns beschieden,

in den schwersten Kampf uns stellt.

In dem rasenden Getümmel

schenk uns Glaubensheiterkeit,

öffn im Sterben uns den Himmel,

zeig uns Jesu Herrlichkeit.

5) Geist des Glaubens, Geist der Stärke,

des Gehorsams und der Zucht,

Schöpfer aller Gotteswerke,

Träger aller Himmelsfrucht,

Geist, du Geist der heilgen Männer,

Kön'ge und Prophetenschar,

der Apostel und Bekenner:

auch bei uns werd offenbar!

 

Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest. Lasst uns offen sein für das Wirken des Geistes Gottes in unserer Zeit und in unserem ganz persönlichen Leben.

Bernhard Storek

Ev. Sprecher von ChrAfD Nordost