­
Christen in der AfD

Immer mehr Menschen verlassen die katholische Kirche.

Eine gepfefferte Ohrfeige für Kardinal Marx, der seinerzeit seinem Limburger Amtsbruder Tebartz-van Elst die Schuld für derlei zuschusterte; dabei war der letztlich wegen seiner Treue zur konservativen katholischen Moral, seiner Gegnerschaft zur neuen kirchlichen Homophilie, gemobbt worden; die von diesem Bischof gar nicht zu verantwortenden Geldausgaben boten nur den Vorwand für den lieblosen Hype. Man denke umgekehrt an die teure Villa des Münchner Erzbistums in Rom, die dem Ansehen des luxusverliebten Kardinals nicht schadete, weil er nämlich auf der "richtigen", der modernistischen Seite steht.

Schaut man auf die relativ geringe Zahl der katholischen Gottesdienstbesucher, wenn auch immerhin noch ca. 2 Millionen Katholiken, also mehr als konkurrenzfähig mit den wöchentlichen Sportveranstaltungen vor Corona, dann wird meines Erachtens klar: Es geht nicht um "Kirchensteuerflüchtlinge", die eigentlich ihre Kirche und den lieben Gott heiß und innig lieben würden. Vielmehr haben die meisten derer, die offiziell die Kirche verlassen, ihren Glauben verloren. Sie vergaßen wohl einige Jahre lang auszutreten, hielten das für nebensächlich oder fühlten sich irgendwie noch der Institution verbunden, anerkannten vielleicht das soziale Wirken der Kirche, schlugen christliche Rituale in prächtigen Gotteshäusern anlässlich von Hochzeit oder Beerdigung nicht aus.

Aber seit die katholische Kirche in Deutschland, auch durch Gestalten wie Kardinal Marx oder Bischof Bätzing, nur noch dem politischen Mainstream eine mehr moralistische als religiöse "Sahne" aufschlägt und die Kernbotschaft von Jesu Christi Erlösungstat am Kreuz durch politische Predigten und politische Fürbitten in "Gottes"-Diensten ersetzt, schwinden auch die letzten noch bestehenden Bindungskräfte dieser Kirche. Nur die als "Fundamentalisten", "Traditionalisten", "Ewiggestrigen" verfemten Gläubigen wissen, dass die heilige Kirche ein unveränderliches Wesen hat, das durch ephemere Zeitgeistbischöfe nicht berührt wird. Und darum bleiben wir treu, dieser von Jesus Christus gegründeten und vom Heiligen Geist durchwehten heiligen Kirche!

"Wird der Menschensohn noch Glauben finden, wenn er wiederkommt?", fragt der Messias uns (Luk 18, 8) und spricht zugleich ein Trostwort: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde!" (Luk 12, 32). Aber was wird am Ende mit jenen sein, die ihren Glauben verloren haben? Und was mit jenen Mietlingen, die daran schuld sind?

Klaus Elmar Müller, katholischer Sprecher der ChrAfD Südwest

 

Sie haben Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
­