Vandalismus an Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster wegen Preisverleihung an konservativen US-Bischof
Neben dem Paulusdom ist die katholische Liebfrauen-Überwasserkirche, die im Jahre 1340 als gotische Hallenkirche erbaut wurde, die älteste Kirche Münsters. Ende Juli 2025, einen Tag vor der Verleihung des Josef-Pieper-Preises an den konservativen US-Bischof Robert Barron durch die gleichnamige Stiftung in Münster, wurde diese Kirche zum Entsetzen der Münsteraner mit abstoßend-rötlicher Farbe beschmiert. Hass-Parolen wie: „Fuck Judas“ oder „Fuck Trump“ verunstalteten das Gotteshaus.
Der Staatsschutz der Polizei Münster ermittelt gegen die Sachbeschädigungen bisher unbekannter Täter, wahrscheinlich aus dem linksextremen Milieu. Die Beseitigung der Vandalismus-Schäden wurde aufgenommen.
Hintergrund ist die konservative Haltung von Bischof Barron, der Donald Trumps queer-kritische Politik unterstützt und Regenbogenfahnen an christlichen Schulen
ablehnt.
Der umstrittene Bischof erhielt den Josef-Pieper-Preis, weil er die Botschaft des Christentums in den modernen Medien auf besondere Weise verkündete. Mit zahlreichen Publikationen möchte er die katholische Stimme zu populären Themen in Gesellschaft und Politik stärken und richtet sich insbesondere auch an Nicht-Gläubige.
Auf Instagram folgen dem 65-jährigen bereits mehr als 500.000 Menschen.
Der von linksradikalen Kreisen vielgeschmähte Bischof von Winona-Rochester (USA) verwies seine Kritiker jedoch als würdiger Preisträger lächelnd in ihre Bedeutungslosigkeit.
Ein fruchtbarer Dialog zwischen progressiven und konservativen Vertretern unserer Gesellschaft möge in Zukunft solche Vandalismus-Schmierereien an kirchlichen Gebäuden verhindern.
13. August 2025
Gisela Hammerschmidt