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Wer ist wie Gott?

Thomas GottschalkWas in den deutschen Kirchen momentan besonders irritiert, ist die scheinbare Gleichgültigkeit, mit der der oft beschriebene Niedergang verwaltet wird. Sie machen einfach immer weiter so. Es gibt immer weniger Priester, die Kirchenbänke werden immer leerer. Manchmal kommen nur fünf, sechs Menschen, die sich weit voneinander entfernt irgendwo in den Bänken platzieren. Man nickt sich noch nicht mal mehr zu oder es nickt zumindest niemand zurück. Das nennt man dann Gemeinde. Es ist manchmal gespenstisch.

Beim Besuch einer schönen alten Kirche haben wir einmal zehn Minuten überhaupt nicht gemerkt, dass da gerade eine Messe lief. Die wurde nicht mehr im Hauptschiff gefeiert. Da saßen einige Leute irgendwo am Rande der Kirche um ein kleines Tischchen herum und der Priester führte dort die Heilige Wandlung durch. Im Hauptschiff liefen grinsende Frauen unter islamischen Kopftüchern herum. Das brachte es symbolisch auf den Punkt: Der Glaube scheint nur noch Nebensache zu sein, der die Kirche nicht mehr ansatzweise vollständig erfüllt. 

Gott ist weder Wunschkonzert, noch politisches Zugpferd
Von deutschen Kanzeln wird zu viel Politik gepredigt. Kirche scheint fast vollständig in den lukrativen regierungstreuen deutschen Beamtenapparat eingegliedert worden zu sein, wie es Prof. Hamer auf PI-NEWS bereits treffend ausgeführt hat. Die wenigen Priester werden seit Jahrzehnten zu „Dialogveranstaltungen“ mit Islamvertretern verpflichtet. Priester und Theologen scheuen sich, die nötige Grundsatzkritik zu üben oder überhaupt noch die Unterschiede zu benennen, den christlichen Standpunkt einzunehmen und dann auch zu behaupten.

Darunter gibt es viele kluge Leute, die den Islam in wenigen Sätzen kritisch zerlegen könnten. Sie tun es aber nicht, weil sie ihren Job gefährden würden oder um ihr Leben oder das ihrer Liebsten fürchten müssten. Islam ist eben nicht „eine andere Art, Gott anzubeten“ oder ein „anderer Weg zu Gott“, wie man es uns ständig einträufelt. Gott ist die bedingungslose Liebe zum Menschen. Gott ist Mensch geworden und hat durch seinen Tod und seine Auferstehung die Sünde der Welt auf sich genommen.

Jesus ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Jesu Botschaft ist der Weg zu Gott, der den Menschen bedingungslos liebt und über den hinaus nichts Größeres gedacht werden kann. Diesen Weg freiwillig und ungezwungen zu gehen, bringt mehr Frieden in die Welt. Gott macht keine Geschenke oder erfüllt Wünsche, wie es einige Menschen erwarten. Er beseitigt auch nicht durch direkte Eingriffe das Leid der Welt: „Wie konnte Gott das zulassen?“.

Die Frage stellt sich nicht, denn Gott wirkt durch Menschen. Die Frage muss also lauten: „Wie konnten Menschen das zulassen?“. Hier geht es um freiwillige, individuelle Nächstenliebe an wirklich Bedürftigen, nicht um pauschal staatlich verordnete „Fernstenliebe“, die von Politikern ständig als „christlich“ verbrämt wird. Solch verordnete „Fernstenliebe“ führt nicht zu Frieden, sondern zu den gesellschaftlichen Verwerfungen, wie wir sie gerade überall in der westlichen Welt beobachten. Wenn Gott von Menschen vor politische Karren gespannt wird, dann geht das immer schwer in die Hose.

„Der Herr der Welt“
Islam ist ein weltlich orientiertes Herrschaftsmittel, das den Kern des Christentums bewusst entstellt, indem es Jesus zum Propheten degradiert, der nicht gekreuzigt wurde und nicht auferstanden ist. Die frohe Botschaft, der Kern des Christentums, wird negiert. Das sind keine abweichenden Nuancen. Das ist klar antichristlich. Gott warnte uns vor falschen Propheten. Matthäusevangelium 7,15: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen…“

Während Jesus die Wahrheit und das Leben betont, erlaubt Islam die Lüge (Taqqiya) gegenüber „Ungläubigen“ und bringt den Tod. Der islamische Prophet tötete und gilt Moslems als der perfekte Mensch. Das hat entsprechend tödliche Folgen. Die islamische Ideologie ist klar auf aggressive Expansion, Einschüchterung und weltliche Macht zugeschnitten. Sie führt nicht zum Frieden, sondern zum ewigen Krieg, bis alle Menschen ihm unterworfen sind. Islam droht Menschen und Kollektiven, die sich nicht unterwerfen. Christus will durch die bedingungslose Liebe jede einzelne Seele überzeugen. Geld und Macht, Gier und Eitelkeit konnten und können ihn nicht korrumpieren. Das stört bereits korrumpierte Seelen. Menschen streben nach höheren Idealen, suchen nach dem Sinn ihres Lebens.

Wer nicht glaubt, dass Gott als höchstes Ideal die bedingungslose Liebe ist und will, sucht sich andere „Götter“, auch wenn er sie nicht so nennt. Deshalb bekämpfen Kollektivisten, Sozialisten wie Moslems das Christentum, deshalb unterwandern sie die Kirchen: Sie nutzen das Mittel der Vergottung, um weltliche Macht zu erlangen und zu legitimieren. Das verbindet Islam mit den Sozialismen, die Schafarewitsch in seinem Werk „Der Todestrieb in der Geschichte“ eindrucksvoll beschrieb. Sie dienen dem „Herrn der Welt“, von dem sie behaupten, dass er Gott sei. Viele Menschen wollten Gott sein, doch nur Gott wurde Mensch. Der Erzengel Michael schlug den Teufel aus dem Himmel. Sein Name bedeutet „Wer ist wie Gott?“.

Artikel in der Rubrik "Die andere Sicht" geben - wie es der Name der Rubrik schon ausdrückt - eine andere Sicht wiedern. Unter dieser Rubrik veröffentlichte Artikel geben die Sicht des Autors wieder, die nicht unbedingt mit der Sicht der Redaktion oder der ChrAfD übereinstimmen muss. Diese Rubrik regt zum Nachdenken an, zeigt andere Gesichtspunkte auf. Als Grundlage für Diskussion. Zum Perspektivwechsel. Die andere Sicht auf die Dinge.
Mit freundlicher Genehmigung von PI-News.net. Zum Orgiginal-Text: Wer ist wie Gott? - PI-NEWS. Foto: PI-News.net (c) Erzengel Michael. Er schlug den Teufel aus dem Himmel. Sein Name bedeutet "Wer ist wie Gott?" 2026