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Christen in der AfD
Handreichung des Bistums Hildesheim zur „geschlechtersensiblen Sprache“ stellt eine Form der Gotteslästerung dar!

++ Pressemitteilung ChrAfD-Nord 7/2021 ++

29.07.2021

Am 11. Juni 2021 veröffentlichte das Bistum Hildesheim auf seiner Internetseite eine "Handreichung zur „geschlechtersensiblen Sprache. Sie richtet sich an die Mitarbeiter des Bistums und die mit dem Bistum kooperierenden Verbände und Einrichtungen. „Respekt und Wertschätzung füreinander kommen auch in unserer Sprache zum Ausdruck“, so Generalvikar Martin Wilk.

Dazu erklärt Adam Golkontt, katholischer Sprecher der Christen in der AfD Nord:

„Die Gendersprechhandreichung ist in mehrerlei Hinsicht ein Skandal und bezeugt den Abfall vom Glauben der kirchlichen Obrigkeit im Bistum Hildesheim. Es ist nicht nur ein Angriff auf die deutsche Sprache, der pauschal Respektlosigkeit und fehlende Wertschätzung unterstellt wird.

„Wen Gott bestrafen will, dem nimmt er zuerst den Verstand“, so ein polnisches Sprichwort. Diese Handreichung ist das dümmliche Werk verirrter Feministen, die das Heil im Kampf gegen das „Generische Maskulin“ suchen (vgl. S. 9) und mit ihrem Genderunfug alle Gläubigen terrorisieren. Sie verstehen nicht oder wollen nicht verstehen, dass das grammatische Geschlecht von dem biologischen Geschlecht zu unterscheiden ist. Zur Nachhilfe empfehle ich den hervorragenden Vortrag von Dr. Tomas Kubelik Wie Gendern unsere Sprache verhunzt anzuhören.

Der Geschlechterkampf mit der Sprache stellt eine Form der Gotteslästerung dar. Auf der achten Seite wird beispielsweise angeraten, anstelle von „Gott, der Herr“ die Worte „Du, unser Gott“ zu gebrauchen, oder die Wendung „Gott, unser Vater“ durch „Guter Gott, der du uns Vater und Mutter bist“ zu ersetzen. Man versucht also Gott durch einen neuen Sprachgebrauch zu entmännlichen. Dies stellt einen Angriff auf die Dreifaltigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiligen Geist dar.

Der Hirtenbrief der Polnischen Bischofskonferenz zum Thema Gender aus dem Jahr 2013 hat eindeutig klargemacht, dass die Gender-Ideologie nicht mit der christlichen Lehre vereinbar ist. Demnach ist die Gender-Ideologie „das Ergebnis ideologischer und kultureller Veränderungen, die seit einigen Jahrzehnten tief im Marxismus und im Neomarxismus verwurzelt sind und von gewissen feministischen Bewegungen und von der sexuellen Revolution gefördert werden. Der „Genderismus“ steht für Prinzipien, welche der Wirklichkeit und der Integrität der menschlichen Natur völlig entgegenstehen.“

„Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen“ heißt es in Jeremia 23,1. Er wird die Hirten wegen ihrer „bösen Taten zur Rechenschaft“ ziehen, weil sie seine Herde zersprengt und zerstreut haben, anstatt sich um sie zu kümmern.

In brüderlicher Liebe und in der Sorge um Ihr Seelenheil und das der Gläubigen im Bistum Hildesheim, rufe ich Sie, Ihre Exzellenz Bischof Wilmers, zur Umkehr auf. Nehmen Sie diese Handreichung zurück und verurteilen Sie die darin angeführte Gotteslästerung.“

V.i.S.d.P.:            Adam Golkontt (kath. Sprecher ChrAfD-Nord)
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Gründung der Ortsgruppe Baden-Baden/Rastatt

Am Samstag, den 15. August 2020 wurde in Baden-Baden eine weitere Ortsgruppe der Vereinigung „Christen in der AfD“ (ChrAfD) gegründet. Die Ortsgruppe Baden-Baden/Rastatt entstand aus einem Gebetskreis von vier Mitgliedern des Kreisverbandes Baden-Baden/Rastatt der AfD. Verena Bäuerle, Eva-Maria Hermann, Ingrid Kuhs und Hilde Stöber beteten nach 1. Timotheus 2,1ff. bereits seit vielen Monaten für die Regierung und die lokalen Politiker. 

Zur Gründungsversammlung der Ortsgruppe kamen mehr als 20 AfD-Mitglieder, darunter auch drei Mitglieder des Bundesvorstands der ChrAfD. Kurt Hermann, Stv. Sprecher des Kreisvorstands, verlas nach seiner Begrüßung die Segenswünsche des verhinderten Bundessprechers der ChrAfD, Joachim Kuhs. Bernd Laub, Ev. Sprecher im Regionalverband Süd (Bayern, BW) hielt eine Andacht über den Psalm 33 („Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist…“). Anschließend berichtete er über Aktivitäten in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Eine gelungene musikalische Darbietung und weitere Gebete sowie Berichte von Verena Bäuerle und Martina Kempf, Gründungsmitglied der ChrAfD aus Breisach, rundeten die Veranstaltung ab.

Die ChrAfD ist in sechs Regionalgruppen und vielen Ortsgruppen bundesweit aktiv. Sie möchte die christliche Grundierung der AfD-Programmatik stärken und insbesondere für das Recht auf Leben der Ungeborenen, der Behinderten und der Alten eintreten. Weiter bietet die Gruppe Informationen an, wie man als Christ die Politik in der AfD und darüber hinaus zum Guten beeinflussen kann. 

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