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Christen in der AfD

Der Evangelische Kirche in Deutschland wird mit ihren neuen "Leitsätzen" zu einer überfinanzierten NGO mit Restbeständen religiöser Folklore. Christliche Glaubensinhalte sind offenbar nur noch lästig, rotgrüne Gesinnung und Unterstützung des Schleuserunwesens scheinen wichtiger zu sein.

 VON KLAUS-RÜDIGER MAI

Nach der Veröffentlichung der „Elf Leitsätze für eine aufgeschlossene Kirche“, die im November von der Synode als Zukunftsprogramm der EKD verabschiedet werden sollen, nach Interviews mit dem Chef des Kirchenamtes in Hannover, Thies Gundlach und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, wird folgendes klar: Die EKD hat sich vom Christentum verabschiedet, sieht das Christentum als Zumutung, vielleicht sogar als Feind, denn es gibt „keine Dinge mehr, die nicht antastbar sind“ (Heinrich Bedford-Strohm), und schippert inzwischen irgendwo im großen grünen Meer des Wohlfühlprotestantismus, der Unterstützung des Schleuserunwesens, der rotgrünen Gesinnung, der Geringschätzung der Gemeinden herum als überfinanzierte NGO mit Restbeständen religiöser Folklore.

Im Jahr 2018 verließen 210.000 und im darauffolgenden Jahr 280.000 Christen in Deutschland die Kirche. In allein zwei Jahren schrumpfte sie um eine halbe Million. Eine schonungslose Analyse der Situation wäre also das Gebot der Stunde. Stattdessen sieht Heinrich Bedford-Strohm, der wahrscheinlich auch nicht mehr so recht weiß, was er mit der Kirche, was er mit dem Glauben, was er mit Gott und was er mit dem Christentum anfangen soll, darin eine ehrliche Zahl, die der Vielfalt der Angebote in der säkularen Gesellschaft und dem Wegfall von sozialen Kontrollen und Zwängen geschuldet wäre. Dass viele Christen die Kirche verlassen, weil Kirche unter der Ägide von Heinrich Bedford-Strohm und Thies Gundlach nicht mehr Kirche, sondern nur noch grüne Gesinnungsveranstaltung ist, dass sie wirkliche Gottesdienste vermissen und die parteipolitische Verortung der Kirche nicht mehr mitzutragen gewillt sind, kommt den leitenden Funktionären, die das Tragen des Kreuzes inzwischen von Opportunitäten abhängig machen, nicht in den Sinn, und erst recht nicht, dass die hohen Austrittszahlen eine Quittung ihrer Amtsführung sind. 

Ohnehin gelten in der EKD diejenigen, die Bedford-Strohms und Gundlachs private Gesinnung nicht teilen, als „Rechte“, die man so schnell als möglich loswerden möchte. Aus der Perspektive der Kirchenfunktionäre gehören noch zu viele Leute der Kirche an, denn man will ohnehin nur noch die Menschen erreichen, die „die kirchliche Arbeit von der Verkündigung über die Diakonie bis zum Rettungsschiff richtig finden und unterstützen wollen“, wie der Chef des Kirchenamtes Thies Gundlach im Interview mit IdeaSpektrum dekretiert. Damit setzt er an die Stelle des Credos das Bekenntnis zu einer wie auch immer konstruierten „ethischen Verantwortung“. 

Überhaupt empfindet die EKD die Gemeinden nur noch als Klotz am Bein, als Hindernis auf dem Weg in die strahlende Zukunft. Die Christen in den Gemeinden benötigt man nur noch als Kirchensteuerzahler. So spricht Heinrich Bedford-Strohm im Interview mit der Zeitschrift Zeitzeichen davon, dass man nicht mehr von den „bisherigen Gemeinden, von unserem bisherigen Kirchenleben“ ausgehen darf, denn man müsse schließlich „viel radikaler als bisher hinhören und fragen, was in der Gesellschaft gebraucht wird.“ Die Gemeinde und das bisherige Kirchenleben wird also nicht mehr „gebraucht“? Nicht mehr nach Gott ist also zu fragen, sondern danach, was in der Gesellschaft gebraucht wird, was sich Angela Merkel, Karin Göring-Eckardt und die neue Prophetin der EKD, Greta Thunberg, wünschen. Indem Bedford-Strohm in dem Interview die Frage nicht zuvor klärt, was von wem in der Gesellschaft „gebraucht wird“, beantwortet er sie, denn es geht nicht um die Gesellschaft, sondern um den Klub der Kirchenfunktionäre. Weder die Alten noch die Mittelalten, eigentlich niemand, der die 35 überschritten hat, gehört für den Ratsvorsitzenden der EKD zur Gesellschaft, denn gebraucht wird in der Gesellschaft, was „im Leben von jungen Leuten eigentlich relevant“ ist. Die EKD als neue FDJ? 

Der Skandal besteht darin, dass der Ratsvorsitzende der EKD alles in der evangelischen Kirche „auf den Prüfstand“ seiner Ideologie stellen möchte. Wenn Bedford-Strohm kraftmeiert: „Jeder und jede muss sich rechtfertigen, ob das, was er oder sie an der Stelle tut, diese Funktion erfüllt oder ob das aus einer Zeit kommt, die ganze andere Herausforderungen hatte“, glaubt man in „1984“ von George Orwell zu lesen.

Rechtfertigen müssen sich Christen aber nur vor Gott, nicht vor Heinrich Bedford-Strohm – und gerechtfertigt sind sie übrigens durch den Glauben und nicht durch die von einer Kirchenleitung geforderten „guten Werke“, nicht durch den Erwerb neuer Ablässe.  

In der Tat kommt das Christentum aus einer anderen Zeit. Müssen sich evangelische Christen künftig vor dem Ratsvorsitzenden der EKD oder dem Chef des Kirchenamtes dafür rechtfertigen, dass sie die Zehn Gebote, das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis oder Luthers Katechismus ernst nehmen, die allesamt aus „einer Zeit komm(en), die ganze andere Herausforderungen hatte“? Heinrich Bedford-Strohm will das „Neue machen“. Was soll das „Neue“ sein, eine Kirche ohne Gott?

Dass sich der Ratsvorsitzende der EKD von Gott verabschiedet hat, bestätigt er in dem Interview, wenn er sagt: „Wir müssen Abschied nehmen von einem Bild von Gott als einem, der alles unter Kontrolle hat.“ Heißt im Klartext, die Bedford-Strohm-Christen müssen sich von der Vorstellung eines allmächtigen Gottes verabschieden. Aber ein Gott, der nicht allmächtig ist, ist kein Gott, sondern nur noch der theologisch verbrämte Zeigefinger der EKD. 

Im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt es unmissverständlich: „Ich glaube an Gott, den Vater,/den Allmächtigen,/den Schöpfer des Himmels und der Erde.“ Was ist an dem Epitheton „allmächtig“ nicht zu verstehen? Mit dem Vatersunser beten wir zu Gott und akzeptieren, dass sein „Wille geschehe, im Himmel wie auf Erden“. Wie will der Theologe an der Spitze der EKD erklären, dass Gott, dessen Willen auf Himmel und Erde geschehe, nicht die Kontrolle über alles hat, wo doch sein Wille geschieht?

Da hilft auch nicht, Dietrich Bonhoeffer aus dem Zusammenhang gerissen und verfälschend zu zitieren, denn der leidende Gott dient dem Menschen als Vorbild, stellt jedoch die Allmacht Gottes nicht in Frage, sondern ist Teil von Gottes Heilshandeln, ist Teil der Freiheit, die Gott den Menschen einräumt, weil er sie nach seinem Bilde geschaffen hat. Man nennt es übrigens Trinität. In dieser Freiheit müssen sich Christen bewähren, aber mit der Freiheit hat es der Ratsvorsitzende der EKD nicht, der zu glauben scheint, prophetisch reden zu können.

Dietrich Bonhoeffer stünde nicht auf Seiten von Heinrich Bedford-Strohm, sondern auf der Seite der Christen, die Bedford-Strohms parteipolitische Vergrünung der Kirche ablehnen und ihr entgegentreten, die es zurecht für eine ungeheuerliche Anmaßung halten, aus Christi Kirche eine NGO und Vorfeldorganisation der Grünen Partei machen zu wollen, in einem Wort: Christi Kirche zu erniedrigen. Dass Bedford-Strohm die Vorstellung des allmächtigen Gottes mit einem Gott verbindet, der „uns an Marionettenbändern führt“, zeigt, dass dem Ratsvorsitzenden das Wesen der christlichen Freiheit, die Freiheit eines Christenmenschen ein Buch mit sieben Siegeln ist. Es ist doch so einfach: In seiner Allmacht gewährt uns Gott die Freiheit und durch die Gnade des Glaubens die Möglichkeit, zu unserem Nutz und Frommen in ihr zu leben. 

In den Leitsätzen kommt deutlich zum Ausdruck, dass die EKD sich nicht mehr für die Gemeindeglieder, sondern nur noch für die „Schwachen, Ausgegrenzten, Verletzten und Bedrohten“ interessiert. Diejenigen, die tagtäglich in ihren Berufen arbeiten, ihre Kinder erziehen und sonntags in den Gottesdienst gehen, die den aufgeblähten Apparat der EKD und die seltsamsten Projekte finanzieren, interessieren die EKD nicht, denn es geht ihr um „geeignete Partner und mögliche Koalitionen auch außerhalb der Kirche“, Partner wie die Grünen, wie Fridays für Future, vielleicht auch die Antifa, um in „gemeinsamen Projekten, herausragenden Events und persönlichen Begegnungen“ zu schwelgen. Folgerichtig wird die Gemeinde „ihre dominierende Stellung als kirchliches Organisationsprinzip“ verlieren und die „traditionellen Sonntagsgottesdienste“ zugunsten der „gelingenden Alternativen gottesdienstlicher Feiern“, wie das Vulven-Malen zum letzten Kirchentag, reduziert.

„Flexible Präsenz von Kirchen an wechselnden Orten wird wichtiger werden als das klassische Modell einer „Vereinskirche“ mit ihren statischen Zielgruppen.“ Doch die „statischen Zielgruppen“ sind die Kirche. Der große Theologe Eberhard Jüngel sagte in seiner Rede auf der Missionssynode der EKD 1999 in Leipzig: „Wenn die Kirche ein Herz hätte, ein Herz, das noch schlägt, dann würden Evangelisation und Mission den Rhythmus des Herzens der Kirche in hohem Maße bestimmen.“ Er verdeutlichte den Gedanken in dem schönen Bild vom Ein- und Ausatmen: „Einatmend geht die Kirche in sich, ausatmend geht sie aus sich heraus.“ Das Einatmen verwirklicht sich für Jüngel im liturgischen Gottesdienst. „Da ist sie um Gottes Wort und um den Tisch des Herrn versammelt, da ist sie gesammelt und konzentriert bei sich selbst.“ In diesem Gottesdienst baut sie sich stets wieder von Neuem auf. Doch das Ausatmen wird für Jüngel zu einer nicht weniger existenziellen Handlung der Kirche. „Die Kirche muss, wenn sie am Leben bleiben will, auch ausatmen können. Sie muss über sich selbst hinausgehen, wenn sie die Kirche Jesu Christi bleiben will.“ Über sich selbst hinauszugehen verlangt auch, mit dem Glauben in die Welt zu gehen. 

Doch nicht die Ortsgemeinden, in denen der liturgische Gottesdienst, also das „Einatmen der Kirche“ stattfindet, die übrigens in den Leitsätzen nicht einmal mehr benannt, sondern nur unter „parochiale Strukturen“ abgeheftet werden, bilden nach Ansicht der EKD „das Rückgrat der Kirche“, sondern die „ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Kirche“. Diese Auffassung ist aus protestantischer Sicht schlicht häretisch. D.h. sie wäre es, wenn sie in irgendeiner Weise noch etwas mit dem Christentum zu tun hätte. Laut dem Evangelium ist Kirche, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Bei Martin Luther lesen wir: „Überdies sind wir ja alle Priester, wie oben gesagt ist, haben alle einen Glauben, ein Evangelium, ein und dasselbe Sakrament.“ Er geht noch weiter, wenn er sagt: „was aus der Taufe gekrochen, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht ist …“

Die evangelische Kirche lebt eben nicht „von Anregungen durch das Priestertum aller Getauften“, wie es in den Leitsätzen heißt, sondern sie beruht auf dem Priestertum aller Getauften. Welch unvorstellbare Funktionärsarroganz liegt in der Vorstellung, dass die Kirchenfunktionäre über den Gemeindegliedern stehen, die allenfalls nur noch Anregungen geben dürften. Im Gegenteil: Alle evangelischen Christen regieren die evangelische Kirche, auf alle kommt es an! Es ist eine der unumstößlichen Grundlagen der evangelischen Kirche, dass sie aus den Gemeinden heraus entsteht. Wer die Gemeinden angreift, zerstört die evangelische Kirche. Gemeinde ist Ortsgemeinde, da helfen auch die billigen Versuche, den Begriff der Gemeinde in ihr Gegenteil zu verkehren, nicht, wenn von zufälligen Gemeinschaften gesprochen wird, von flexiblen Strukturen, von heute hier, morgen dort. Das ist nicht Kirche, sondern das Blatt im Wind. 

Die Leitsätze haben mit Zukunft so viel zu tun, wie der parteipolitische Kaffeesatz, aus denen sie gelesen wurden, mit dem Satz des Pythagoras. Sie stellen überdies ein trauriges Dokument des Realitätsverlustes der EKD dar, wenn sie zudem von falschen Voraussetzungen ausgehen: „Die Coronapandemie wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.“ Nichts hat die „Corona-Krise“ von den Problemen, Konflikten und Veränderungen, die wir gegenwärtig erleben, verursacht, allerdings gilt sie als äußerst effektiver Katalysator. Sie beschleunigt gesellschaftliche Prozesse, doch wer nicht nach den wirklichen Ursachen fragt, will sie anscheinend nicht verstehen, dem kommt die Corona-Krise gerade recht, um unter dem Deckmantel der Epidemie seine politische Agenda durchzusetzen. Und die Agenda der EKD ist hoch politisch, sie ist so politisch, dass sie bereits parteipolitisch ist. Es geht der EKD weder um das Christentum, noch um einen christlichen Humanismus, sondern nur noch um einen „Humanismus mit christlichen Wurzeln“, wie Thies Gundlach erläutert. Unter diesen Voraussetzungen steht der Fusion mit der Giordano-Bruno-Stiftung wohl nichts mehr im Wege.

Bedford-Strohms neue Kirche mit beschränkter Glaubenshaftung wird an Atemnot leiden und schließlich ersticken, denn sie verzichtet darauf, die frohe Botschaft des Sieges über den Tod, von der Auferstehung und dem ewigen Leben weiterzutragen.

Doch das würde Mission bedeuten, die für Jüngel das Ausatmen der Kirche ist, und von der Mission verabschiedet sich die EKD, denn künftig wird nur noch missionarisches Handeln gefördert, das „partnerschaftlich, dialogisch und situativ vorgeht“. Statt Mission geht es um Anbiederung und um einen Kuhhandel. Die Kirche verzichtet auf „Einwegkommunikation“, will nicht mehr als „Veranstalter“ oder „Anbieter“ auftreten, sondern in „enger und nachhaltiger Abstimmung mit zivilgesellschaftlichen Partnern die eigenen Angebote … profilieren, … konzentrieren und gegebenenfalls …reduzieren.“ Aber Inhalt der Mission kann nur die frohe Botschaft sein. Die frohe Botschaft reduzieren? Wie soll das gehen? In dem man auf die Gottessohnesschaft Jesu, auf die Trinität verzichtet, Jesus zum Propheten „reduziert“, weil man mit muslimischen Partnern zusammenarbeiten möchte oder will man fürderhin die unkontrollierte Masseneinwanderung und die sogenannte Seenotrettung in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung zum Inhalt der Frohen Botschaft erklären? 

Martin Luther schrieb: „Die Gemeinschaft der Gläubigen ist eine zweifache: Die eine ist innerlich und geistlich, die andere ist äußerlich und leiblich.“ Für ihn stand die innerliche und geistliche ungleich höher, denn sie betraf die Gemeinschaft mit Christus. Die Gemeinschaft mit dem Herrn darf der Christ nicht aufgeben, auch wenn er darüber in den Konflikt mit der äußerlichen Kirche gerät, selbst wenn er deshalb exkommuniziert werden würde. In Ansehung der Leitsätze, so sie beschlossen werden, kann man als evangelischer Christ nur in der Kirche bleiben, wenn man aus der Kirche austritt.  

Tichys Einblick,  31.08.2020

Ein islamistischer Anschlag in Berlin sorgt für heiße Diskussionen: Medien und Kirchenvertreter verschleiern und verschweigen wichtige Fakten - Klaus Kelle: Wenn jetzt nicht konsequent gehandelt wird, werden wir unser Land verlieren

Berlin (kath.net)

Ein offenbar islamistisch motivierter Anschlag eines Irakers sorgt in Deutschland für heftige Diskussionen. Was ist passiert? Auf der Berliner Stadtautobahn hat Sarmad A. (siehe Foto), der sich zuvor im Internet klar islamistisch geäußert hat, gezielt andere Fahrzeuge angefahren und sechs Menschen verletzt, drei davon schwer. Für den Berliner Innensenator Andreas Geisel stand gestern bereits fest, dass es sich dabei um einem islamistischen Anschlag handelt. Der Verdächte, der als Asylbewerber ins Land kam, wurde in Deutschland geduldet und bis auf Weiters nicht abgeschoben werden durfte, wurde festgenommen. Sein Asylantrag wurde übrigens vor geraumer Zeit abgelehnt. Laut dem "Tagesspiegel" wird der Mann sogar dem Spektrum der Terrormiliz Islamischer Staat zugeordnet. Auf seiner Facebook-Seite sprach der Mann im Vorfeld von  "Märtyrer".

Während nicht wenige deutsche Medien Details den Vorfall verschweigen, berichtet der bekannte Aufdeckerjournalist Boris Reitschuster auf seiner Website, dass der Mann bereits mehrere Straftaten in Deutschland begangen haben soll und vor zwei Jahren in seiner Unterkunft ebenfalls wie jetzt bei dem Anschlag „Allah ist groß" gerufen und gedroht haben soll, viele Menschen umzubringen. Von den Behörden wurde er aber nicht als islamischer Gefährder geführt.

Für Diskussionen sorgen auch Reaktionen des katholischen Erzbischofs von Berlin, Heiner Koch, und seines evangelischen Kollegen Christian Stäblein, die in einer Stellungnahme den islamistischen Hintergrund völlig verschweigen und wörtlich mitteilen lassen: "Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern der offenbar bewusst herbeigeführten Unfälle und ihren Angehörigen. Gleichzeitig verwahren wir uns erneut gegen jegliche Versuche, die Religion für die Begründung von Terror und Gewalt zu missbrauchen."

Deutlich klarer ist der katholische Journalist Klaus Kelle bei "The Germanz": "Wir werden erleben, dass nun wieder die Beschwichtiger in Politik und Mainstreammedien kommen und mahnen, bloß nicht überzureagiern. Aber die Wahrheit ist: nur eine Knallharte Politik des Schutzes unserer Grenzen und die konsequente Abschiebung von rechtskräftig abgelehnten Asylbewerbern in ihre Heimatländer wird diese Zustände verändern können, die uns die  verantwortungslose Flüchtlingspolitik dieser Bundesregierung unter Angela Merkel (CDU) beschert hat. ... Das Maß ist randvoll. Wenn jetzt nicht konsequent gehandelt wird, werden wir unser Land verlieren. Und verstehen Sie mich richtig: Ich rede nicht pauschal von “den Ausländern”, sondern  von dem gewalttätigen Bodensatz, von Extremisten, Mördern, Messerstechern und Vergewaltigern. Doch wer soll konsequent handeln? Frau Merkel? Frau Esken? Frau Baerbock? Es ist zum Verzweifeln…"

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte hatte festgestellt: „Ich kann es nicht mehr hören, wenn nach jedem terroristischen Terroranschlag der Täter als psychisch gestört bezeichnet wird. Ob psychisch gestört oder nicht, hat dieser Iraker mit religiös islamistischem Motiv gehandelt“, siehe Link zum kath.net-Artikel.

 

"Die Kirche hat einen religiösen Auftrag, keinen politischen, aber bei der Erfüllung dieses religiösen Auftrags müssen wir moralische Urteile fällen, auch in politischen Fragen", sagt Frank Pavone von Priests for life..    

New York (kath.net/LifeSiteNews)   

Der US-amerikanische katholische Priester Frank Pavone hat seine offene Unterstützung für Präsident Donald Trump im Wahlkampf verteidigt. Wenn die Demokratische Partei nicht so aggressiv anti-katholisch wäre, müsste er sich nicht zu Wort melden, aber wenn man sieht, wie sich die Partei als Ganzes „mit dem Bösen verbündet hat“, könne er nicht schweigen.

„Die Demokratische Partei hat einen Pakt mit dem Bösen geschlossen“, da sie sich mit der Abtreibungsindustrie verbündet habe. „Sie wollen absolut keine Einschränkungen bei der Abtreibung. Sie betrachten sie als ein Grundrecht, und sie wollen, dass wir dafür bezahlen.“ Kürzlich hat der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, der nominell katholisch ist, seinen verstärkten Einsatz für Abtreibung angekündigt.

„Dies ist jetzt eine Partei, die die Freiheit der Kirche nicht respektiert“, sagte der Pavone. „Wenn also eine Partei die Freiheit der Kirche nicht respektiert, wie kann die Kirche dann neutral sein?“

Der gebürtige New Yorker ist Nationaldirektor von „Priests for Life“ (Priester für das Leben). Er war in letzter Zeit wegen seiner Beteiligung an zwei politischen Organisationen in den Schlagzeilen: „Catholics for Trump“ und „ProLife Voices for Trump“. Pavone trat vor einem Monat auf Bitten der vatikanischen Kleruskongregation von seinen Funktionen bei diesen Gruppen zurück. Einige vermuten, dass diese Bitte ein Versuch liberaler Bischöfe war, die katholische Unterstützung für den republikanischen Präsidenten Donald Trump im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 zu verringern.

„Unsere Ebene als Kirche ist nicht die Ebene irgendeiner politischen Partei. Unsere Ebene ist das Evangelium von Jesus Christus. Aber wenn ich das Evangelium verkündige – ob das dann politisch klingen wird oder ob es einem Kandidaten oder einer Partei hilft oder einem Kandidaten oder einer Partei schadet, das hängt nicht von uns ab. Das hängt von ihnen ab.“

„Die Kirche hat einen religiösen Auftrag, keinen politischen“, fuhr er fort, „aber bei der Erfüllung dieses religiösen Auftrags müssen wir moralische Urteile fällen, auch in politischen Fragen. Es ist also nicht so, dass die Kirche sagt: ‚Oh, wir können nichts über Politik sagen.‘ Das ist nicht die Lehre! Und das war auch nicht die Lehre Jesu.“

Pavone wies auf Johannes den Täufer als eine historische Gestalt hin, der die politischen Autoritäten seiner Zeit an das Moralgesetz erinnerte. Er lobte auch den deutschen Kardinal Clemens August Graf von Galen (1878-1946) für seinen Widerstand gegen die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs.

Auf die Frage von LifeSiteNews, wie er einen Mann wie Trump unterstützen könne, der in seinem Leben moralisch fragwürdige Dinge getan habe, antwortete Pavone, dass wir Präsidenten wählen, um eine Aufgabe zu erfüllen, ähnlich wie wenn wir uns einen „Automechaniker aussuchen, der das Auto tatsächlich zum Laufen bringt“. „Und wenn wir diese Art von Entscheidung treffen, schauen wir nicht auf die persönliche Geschichte oder die Tugenden der Person. Ich frage den Automechaniker nicht, wie oft er schon verheiratet war. Ich frage ihn, ob er weiß, was mit meinem Auto nicht stimmt, und ob er es zu einem vernünftigen Preis und in einem vernünftigen Zeitrahmen reparieren kann.“

Präsident Trump, so Pavone, habe Seite an Seite mit den Ungeborenen gestanden und die Freiheit der Kirche vor denen verteidigt, die sie beseitigen wollen. Er hat „so viele Probleme in unserem Land gelöst, wie es kein anderer Präsident getan hat“.

 

 

Britischer Pro-Life-Arzt: Die Gesellschaft muss das Gewissen ihrer Mitglieder respektieren, die die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis an hochhalten – Einsatz für ethische Alternativen 

Oxford (kath.net/LifeSiteNews.com)

Derzeit befinden sich weltweit mehrere Coronavirus-Impfstoffe auf dem schnellen Weg ihrer Entwicklung. Das Team der Universität von Oxford/AstraZeneca dürfte derzeit den Impfstoffwettlauf anführen. In der ersten Phase der klinischen Studie im April und Mai wurden 1.077 gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 55 Jahren in fünf britischen Krankenhäusern mit dem Impfstoff geimpft. Ein neuer Bericht in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet ergab, dass der Impfstoff sicher zu sein scheint und nach der ersten Versuchsphase im Menschen eine starke Immunreaktion auslöst. Er scheint die Bildung von Antikörpern durch die B-Zellen des menschlichen Körpers zu unterstützen.

Aber der Impfstoff ist ethisch bedenklich. Das Team der Universität Oxford entwickelt den Impfstoff unter Verwendung der HEK 293-Zelllinie. Diese Zelllinie wurde ursprünglich aus Gewebe aus der Niere eines Kindes hergestellt, das wahrscheinlich 1972 abgetrieben wurde.

Der britische Arzt und Lebensschützer Dr. Anthony McCarty sagt: „Für diejenigen von uns, die die ursprüngliche Abtreibung als eine Tat ansehen, die dem ungeborenen Kind ungerechtfertigt das Leben nimmt, besteht die Gefahr, dass eine solche Verwendung der Abtreibungsprodukte – selbst einer Zelllinie, die aus dem ursprünglichen Gewebe gewonnen wurde – eine schädliche gesellschaftliche Botschaft bezüglich des Wertes des frühen menschlichen Lebens vermittelt."

Dr. McCarthy fügt hinzu: „Selbst diejenigen, die nicht gegen jede Abtreibung sind, können durchaus ernsthafte und erhebliche moralische Bedenken gegen Praktiken haben, die die Überreste eines abgetriebenen ungeborenen Kindes opportunistisch zu behandeln scheinen. Die Gesellschaft muss das Gewissen ihrer Mitglieder respektieren, die die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis an hochhalten und die sich nicht in etwas involviert sein wollen, das sie als Mittäterschaft beim unrechten Nehmen solchen Lebens ansehen könnten.“ 

Im April 2020 richtete die britische Pro-Life-Gruppe SPUC einen Brief an Jo Churchill, den parlamentarischen Staatssekretär im Gesundheits- und Sozialministerium, und forderte die Regierung auf, Impfstoffe zur Verfügung zu stellen, die nicht aus Zelllinien hergestellt werden, die ursprünglich aus dem Gewebe abgetriebener Kinder stammen.

 

Ethische Alternativen

Einige Impfstoffe werden ohne die Verwendung von fötalen Zelllinien entwickelt und sind daher ethisch unbedenklich. Diese Impfstoffe können pflanzliche oder tierische Zellen enthalten, etwa Zellen von Insekten, Tabakpflanzen und Eierstöcken von Hamstern. Ein Team am Imperial College London arbeitet an einem „synthetischen“, d.h. zellfreien Impfstoff. 

Auch führende Pro-Life-Vertreter haben auf ethische Alternativen hingewiesen, u. a. pluripotente Stammzellen und Gewebe aus Plazenta, Nabelschnur und Fruchtwasser. Im Jahr 2018 stellte die Trump-Regierung 20 Millionen Dollar zur Verfügung, um in diese ethischen Forschungsalternativen zu investieren.

 

Ethisch bedenkliche Projekte

Trotz heftiger Kritik von katholischer Kirche und Pro-Life-Bewegung und obwohl ethisch gute Alternativen zur Verfügung stehen, arbeitet eine Reihe von Forschungsteams immer noch mit Zellen abgetriebener Kinder. Dazu gehören Janssen Research & Development USA, eine Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson, sowie eben die Universität Oxford und AstraZeneca; ebenso CanSino Biologics und das Beijing Institute of Biotechnology sowie die Universität von Pittsburgh. Einige verwenden eine Zelllinie eines Babys, das um 1972 abgetrieben wurde, während andere eine Zelllinie von einem 1985 abgetriebenen Kind verwenden.

 Laut Andrea Gambotto von der Universität Pittsburgh sind die Zelllinien abgetriebener Babys nützlicher als ethisch gewonnene. „Kultivierte [nicht-menschliche] tierische Zellen können die gleichen Proteine produzieren, aber sie wären mit unterschiedlichen Zuckermolekülen dekoriert, was - im Fall von Impfstoffen - das Risiko birgt, dass sie keine robuste und spezifische Immunantwort hervorrufen.“

 

Einsatz für ethische Alternativen

Andere Wissenschaftler sind anderer Meinung. Anfang dieses Jahres identifizierte das Charlotte-Lozier-Institut 60 potenzielle Behandlungsmöglichkeiten für das Virus, die mit Material erforscht werden, das nicht von abgetriebenen Kindern stammt.

Die renommierten Forscher Dr. James L. Sherley, MD, PhD, und David A. Prentice, PhD, überprüften kürzlich die in Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoffe und veröffentlichten eine Liste, aus der hervorgeht, welche ethisch und welche unethisch hergestellt werden. Sie fanden mindestens 10 Firmen, die in ihren Impfstoffen keine Zelllinien von abgetriebenen Babys verwenden.

Katholische und Pro-Life-Organisationen setzen sich seit Jahren und erneut während der Corona-Krise gegen die Forschung mit Körperteilen abgetriebener Menschen ein. Nach Angaben der Katholischen Nachrichtenagentur spendete ein kanadischer katholischer Erzbischof sogar Tausende Dollar für ein ethisches Impfstoff-Forschungsprojekt an der Universität von British-Columbia.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte die katholische Bischofskonferenz der USA die Food and Drug Administration (FDA) in einem Brief aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Impfstoffe auf ethische Weise hergestellt werden. „... wir denken, dass es in diesem Moment sehr wichtig ist, nicht nur die Stimme der Kirche, sondern auch die anderer besorgter Bürger zu Wort kommen zu lassen, … - wir alle wollen einen Impfstoff, wir verstehen, dass das für unsere öffentliche Gesundheit wichtig ist, aber wir wollen auch einen Impfstoff, der in der Art und Weise, wie er entwickelt wird, keine ethischen Probleme beinhaltet", sagte Erzbischof Joseph Naumann, Vorsitzender des Ausschusses der US-Bischöfe für Pro-Life-Aktivitäten, zu Beginn dieses Frühjahrs.

 

Foto: Jeyaratnam Caniceus auf Pixabay

Link zum Originalartikel:
https://www.kath.net/news/72377

 

 

 


Am 16. Juli schrieb der bekannte Islamkritiker Ahmad Mansour in der Neuen Zürcher Zeitung den Kommentar „Woher kommt diese Besessenheit in der Israelkritik?“ . Dazu ein offener Brief von AfD-MdEP Joachim Kuhs:

„Herr Mansour, warum nennen Sie die AfD antisemitisch?“

Sehr geehrter Herr Mansour,

seit vielen Jahren bewundere ich Ihren Mut und Ihre Aufrichtigkeit, wenn es im deutschen Diskurs um Islamkritik und Israelfeindlichkeit geht. So wieder bei Ihrem Kommentar vom 16.7. in der „Neuen Zürcher Zeitung“, in dem Sie die deutsche „Besessenheit in der Israelkritik“ anprangern.

Als EU-Abgeordneter im Haushaltsausschuss ist einer der Schwerpunkte meiner Arbeit, die irrwitzige Förderung für israelfeindliche NGOs, für die Hamas-nahe UNRWA und für die Palästinensische Autonomiebehörde mit ihren „Märtyrerrenten“ und Terror-freundlichen Schulbüchern trockenzulegen. Daher habe ich mich sehr gewundert, als Sie zum Abschluss Ihres sehr klugen Textes schrieben:

„Staatlich geförderte Zusammenarbeit mit islamistischen und anderen Antisemiten ist nicht zu tolerieren – nicht mit Iran, nicht mit der AfD, nicht mit den Antisemiten aus den USA und Vereinen wie der Muslimbruderschaft, die Antisemitismus gern strategisch mit antimuslimischem Rassismus gleichsetzen.“

Als Mitglied im Bundesvorstand der AfD und Vorsitzender der „Christen in der AfD“ kann ich diese Behauptung nicht unwidersprochen stehen lassen, mit der Sie die AfD mit dem Iran und der Muslimbruderschaft in einen Topf werfen.

Die AfD ist stolz von sich zu behaupten, wir sind die am meisten pro-israelische Partei in Deutschland. Auf unser Drängen hin musste der Deutsche Bundestag 2019 eine Resolution gegen BDS-Organisationen und ein Betätigungsverbot für Hisbollah verabschieden, auch wenn nie berichtet wurde, von wem diese Anträge ausgingen. Die AfD war im Juni 2020 die einzige Partei im Bundestag, die die israelische Souveränität in Judäa und Samaria nicht verurteilte.

Wenn Sie Antisemitismus und Israelfeindlichkeit suchen,  sollten Sie zuallererst bei Parteien wie den Grünen, Linken und SPD suchen, die seit vielen Jahren über ihre Parteistiftungen unsere Steuergelder an NGOs weiterleiten, die die Boykott-Kampagne gegen Israel (BDS) unterstützen und Israel verunglimpfen.

Im August 2019,  als ich mit einer Delegation der „Juden in der AfD“ Judäa und Samaria besuchen durfte, wurde die 17-jährige Rina Schnerb durch eine Bombe getötet, die von einem ehemaligen Mitarbeiter von NGOs gezündet wurde, die von der Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linken finanziert werden. Mir ist nicht bekannt, dass diese Parteien und ihre Stiftungen daraus irgendwelche Konsequenzen gezogen hätten. Der Attentäter war auch Buchhalter der Volksbefreiungsfront PFLP, die seit über 50 Jahren enge Beziehungen zur Gründergeneration der Grünen um Joschka Fischer und Dieter Kunzelmann hegt, und eng mit der Linken-Vorläuferin SED zusammenarbeitete, wie Hubertus Knabe dokumentiert hat.

Auch die SPD hat seit 50 Jahren ein problematisches Verhältnis zum palästinensischen Terror, wie eine neue Studie von Dr. Remko Leemhuis des Ramer Instituts für Deutsch-Jüdische Beziehungen zeigt. So habe Willy Brandt nach dem Beginn der PFLP-Kampagne der Flugzeugentführungen in München 1970 beschlossen, den Palästinensern „guten Willen“ zu signalisieren. Vertreter des Auswärtigen Amtes hätten sich mehrmals mit palästinensischen Terrorvertretern wie Ali Hassan Salameh getroffen, dem späteren Anführer des „Schwarzen Septembers“. Von 1968 bis 1984 gab es 48 palästinensische Terroranschläge in Deutschland, u.a. organisiert von Salameh.

Schon damals begann die SPD-Regierung, palästinensische Medien und NGOs zu finanzieren. Helmut Radius, Leiter der Nahost-Abteilung im Auswärtigen Amt, wies am 28.2.1973 in einem Telegramm die Überweisung von 50.000 DM an die Nachrichtenagentur Wafa an, um palästinensische Propaganda zu machen, schreibt Leemhuis.

Diese Unterstützung des SPD-geführten Auswärtigen Amtes dauert bis heute an. Als Außenminister Heiko Maas im Juni diesen Jahres Israel besuchte, demonstrierten wütende Opferfamilien vor dem israelischen Außenministeriums und beklagten sich über deutsche Steuergelder für NGOs, die Terroristen vor Gericht verteidigen, während die Opferfamilien mit ihrem eigenen Geld und Anwälten um ihr Recht streiten müssen.

Auch die Parteistiftungen von CDU und FDP unterstützen israelfeindliche NGOs, wie der Bericht „Deutsche Organisationen mit Einfluss auf die Zivilgesellschaft im arabisch-israelischen Konflikt“ von NGO Monitor dokumentiert.

Die AfD ist die einzige Partei im deutschen Bundestag, die keine israelfeindlichen NGOs unterstützt. Nachdem unser Bundestagsmitarbeiter, der syrische Flüchtling und armenische Christ Kevork Almassian, am 6. Juli von einem arabisch-sprechenden Mann in Berlin mit einen Messer bedroht und gejagt wurde (die Medien schweigen dazu beredt), nahm sich der Täter jetzt eine palästinensische Anwältin, die auch PFLP-Terroristen wie Rasmea Odeh und Khaled Barakat verteidigt, und die im Vorstand des Migrationsrates sitzt, der von der rot-rot-grünen Regierung Berlins finanziert wird.

Herr Mansour, ich achte Ihren Intellekt viel zu sehr, um Ihnen zu unterstellen, Sie würden nur aus zeitgeistlicher Anbiederung die Israelfeindlichkeit der anderen Parteien bewusst ignorieren, nur um die AfD zu verunglimpfen. Sie wissen vermutlich auch, wie einige wenige Zitate meiner Parteikollegen – die diese längst schon richtig gestellt haben – aus dem Kontext gerissen werden und immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt werden, vermutlich aus Mangel an Nachschub.

Falls Sie wirkliche Beispiele von Judenfeindlichkeit in der AfD haben, bitte ich Sie, diese an uns zu kommunizieren, damit wir darauf reagieren können. Ich lade Sie sehr herzlich zu einem Gespräch ein, privat oder auch gerne öffentlich, um weitere derartige Missverständnisse auszuräumen, und verbleibe

Hochachtungsvoll,

Joachim Kuhs

Link zum Originalartikel:
https://haolam.de/artikel/Deutschland/41676/Herr-Mansour-warum-nennen-Sie-die-AfD-antisemitisch.html

 

 

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