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+ + + Interessen souveräner Nationalstaaten fördern, Interessen Israels respektieren + + +

Frieden in Nahost: Wo bleiben die Appelle an die muslimische Welt?

Liebe Mitbürger,
es war absehbar. Sobald Israel sich gegen die Terrororganisation Hamas zur Wehr setzt, würde die Kritik aus Europa an Israel lauter als die Kritik an der Hamas und der muslimischen Welt. Sechs Wochen sind seit dem Terrorangriff auf israelische Zivilisten vergangen und nun, da israelische Truppen in den Gaza-Streifen einmarschiert sind, müssen sie sich aus Europa schulmeistern lassen. Wo aber bleiben die Appelle an die muslimische Welt?

Barbarisches Massaker
Das barbarische Massaker vom 7. Oktober war keine spontane Erhebung von Unterdrückten sondern ein minutiös vorbereiteter von langer Hand geplanter Angriff auf Zivilisten mit nur zwei Zielen: Männer, Frauen und Kinder entweder bestialisch zu ermorden oder zu entführen. Wie sich jetzt herausstellte, waren daran auch arabische Gastarbeiter beteiligt, welche auf israelischem Territorium ihren Lebensunterhalt verdienten und die Hamas mit Informationen über Verhältnisse vor Ort versorgten.
Die israelischen Sicherheitskonzepte haben offensichtlich versagt. Weshalb, muss noch geklärt werden. Ob Benjamin Netanjahu den Konflikt politisch überlebt, ist zweifelhaft. Aber das ist eine innerisraelische Angelegenheit. Vielleicht war Israel in den vergangenen Monaten zu sehr mit sich selbst beschäftigt, vor allem mit der Justizreform. Es gab heftige Auseinandersetzungen. Hunderttausende israelische Demonstranten sind auf die Straße gegangen gegen die Regierung Netanjahu, die sich nach den vergangenen Wahlen auf eine knappe Koalitionsmehrheit stützen konnte. Das ist gelebte Demokratie. Wie viele Bewohner des Gaza-Streifens sind eigentlich gegen die Hamas auf die Straße gegangen, um gegen deren Politik zu demonstrieren? Merken Sie was?

Wohin gehen Gelder für humanitäre Zwecke wirklich?
In seinem Verteidigungskrieg gegen die Hamas muss sich Israel von Macron und Baerbock nun über "Humanitas" belehren lassen, die es zu beachten gelte. Unterdessen fließen weitere Millionen in den Gaza-Streifen, angeblich nur für "humanitäre" Zwecke. Aber wer kontrolliert denn, ob UNWRA und andere Organisationen diese Gelder nicht zweckentfremden? Wir wissen mittlerweile, dass die Hamas militärische Einrichtungen teils bewusst unter Krankenhäusern und Schulen betreibt. Diese Einrichtungen werden übrigens damit kriegsvölkerrechtlich zu legitimen militärischen Zielen, wie es umgekehrt ein Kriegsverbrechen ist, wenn sich das Militär hinter zivilen Einrichtungen verschanzt. Aber die eigenen Zivilisten sind der Hamas ganz offensichtlich genauso egal wie die von ihnen attackierten israelischen Zivilisten.

Appelle an muslimische Welt?
Wo bleiben eigentlich die Appelle der europäischen Politiker an die muslimische Welt? Wo bleiben die Aufrufe, Humanität walten zu lassen, den Terror gegen Israel unzweideutig zu verurteilen und das Existenzrecht des Judenstaates anzuerkennen? Dort liegt der Schlüssel zum Frieden in Nahost!

Grenze zu Ägypten öffenen
Und wo bleiben die Bemühungen, vor Ort für eine Entlastung der arabischen Bevölkerung Gazas zu sorgen? Das angeblich größte Freiluftgefängnis der Welt hat eine gemeinsame Grenze zu Ägypten. Würde Ägypten diese öffnen, wäre die Lage für die Zivilbevölkerung mit einem Schlag entspannter. Vor wenigen Tagen hat die EU verkündet, die militärische Zusammenarbeit mit Ägypten auszubauen. Ägypten erhält Geld aus der EU. Wieso verbindet man dies nicht mit der Forderung, den Glaubensbrüdern aus Gaza zu helfen? Gerne unter der Zusage von weiteren Fördermitteln für eine Flüchtlings-Infrastruktur auf der Suez-Halbinsel. Das wäre weitaus sinnvoller und kostengünstiger als dass sich Europa einem weiteren Migrationsdruck aussetzt.

Interessen Israels respektieren
Liebe Mitbürger, wir brauchen eine Politik, welche die Interessen der souveränen europäischen Nationalstaaten fördert und ebenso die Souveränität des Staates Israel respektiert, das heißt auch seines Rechtes, sich gegen terroristische Angriffe zu verteidigen. Eine solche Politik wird es nicht mit den Altparteien geben. Ein Politikwechsel ist daher überfällig.

Herzliche Grüße
Ihr Joachim Kuhs, ev. Sprecher

+ + + Nur die AfD setzt sich für christliche Werte ein + + +

Stellungnahme zu den Äußerungen der Bischöfe Bätzing und Neymeyr

Als einzige der im Bundestag vertretenen Parteien vertritt die AfD in ihrem Programm und ihren offiziellen Aussagen durchgehend christliche Postionen. Ob in Anliegen der Familie, in Sachen Lebensrecht, im Kampf gegen die Gender-Ideologie, im Einsatz für ein christliches Europa und weiteren Punkten: Während die Regierungsparteien hier einen offenen Kampf gegen alles Christliche führen und von den Unionsparteien bestenfalls halbherzigen Widerspruch, schlimmstenfalls jedoch Unterstützung erfahren, setzt sich allein die Alternative für Deutschland konsequent für christliche Werte ein.

Umso befremdlicher sind die jüngsten Äußerungen der katholischen Bischöfe Georg Bätzing (Limburg, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz) und Ulrich Neymeyr (Erfurt). Während Bischof Bätzing ohne die Spur eines Beweises der AfD "menschenverachtende und demokratiefeindliche Positionen" andichtet, unterstellt uns Bischof Neymeyr außerdem noch indirekt, wir würden den Holocaust verharmlosen.

Als Christ und einer der zwei Sprecher der Christen in der AfD weise ich diese Unterstellungen aufs Schärfste zurück. Nichts davon stimmt. Die AfD ist durch und durch demokratisch sowie den Menschenrechten verpflichtet und sie setzt sich für die Sicherheit der Juden in Deutschland mehr ein, als jede der anderen Parteien.

Der päpstliche Nuntius Nikola Eterovic, den zu besuchen ich die große Ehre hatte, hat in seinem Grußwort an die Deutsche Bischofskonferenz erst vor kurzem an die Schöpfungsordnung erinnert: Gott schuf den Menschen nach Seinem Bild als Mann und Frau (vgl. 1Mose 1,27). Diese grundlegende Wahrheit sieht sich heute massiven Angriffen ausgesetzt. Papst Franziskus sprach in diesem Zusammenhang von einer "ideologischen Kolonisierung". In der Tat greift die Gender-Ideologie die Schöpfungsordnung und damit den Schöpfer selbst frontal an.

Wo bleibt der Aufschrei der deutschen Bischöfe gegen die Protagonisten dieser Ideologie, namentlich die Grünen, aber auch SPD, FDP und Linke und sogar Teile der Union? Wo bleibt der Widerspruch der Bischöfe gegen Politiker, welche den ungeborenen Kindern das Lebensrecht absprechen? Wo bleibt der Widerstand gegen die Frühsexualisierung der Kinder und gegen die Angriffe auf die Familie und das Recht der Eltern, ihre Kinder nach ihren eigenen Glaubens- und Wertvorstellungen zu erziehen?

Warnen die Bischöfe vor der Wahl von Parteien, die all diese unchristlichen Positionen vertreten? Erklären sie die Mitgliedschaft in solcher Parteien für unvereinbar mit dem christlichen Glauben oder mit kirchlichem Engagement? Nein! Im Gegenteil, sie dulden oder fördern sogar, dass solche unchristlichen Haltungen über die katholischen Verbände und das ZdK tief ins kirchliche Leben eindringen.

Stattdessen versuchen die Bischöfe Bätzing und Neymeyr, das Engagement in der AfD und das Engagement in der katholischen Kirche für unvereinbar zu erklären. Zum Beispiel behauptet Bischof Neymeyr, dass ein Mandatsträger der AfD nicht auch Religionslehrer sein könne. Selbst bei einem einfachen AfD-Mitglied habe er "allergrößte Bedenken". Bischof Bätzing versteigt sich sogar zu der Aussage: "Menschen müssen gegen die AfD aufstehen!"

Nun, dieser billige Versuch, überzeugte Christen an einer Mitgliedschaft oder an der Wahl der AfD zu hindern, wird nach hinten losgehen. Die Autorität der katholischen Kirche in Deutschland befindet sich ohnehin im Sinkflug, wie die galoppierenden Austrittszahlen, der magere Kirchenbesuch und die schwindende Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen wie dem Katholikentag zeigen.

Wenn nun katholische Bischöfe eine Partei, die im Einklang mit der christlichen Lehre handelt, verunglimpfen und stattdessen Parteien hofieren, die klar gegen diese Lehre eingestellt sind, werden sie auch den verbliebenen Rest an Achtung unter praktizierenden Christen verspielen.

Dies ist nicht im Interesse Deutschlands, nicht im Interesse Europas und nicht im Interesse der Kirche. Daher mein Vorschlag an die Herren Bätzing und Neymeyr:

Reden Sie doch bitte MIT der AfD und nicht nur über sie. Als Co-Sprecher der Christen in der AfD biete ich Ihnen gerne an, miteinander ins Gespräch zu kommen. Gerne spreche ich mit Ihnen über unser Grundsatzprogramm, erläutere die Motivation so vieler überzeugter Christen, AfD zu wählen und berichte ich Ihnen von dem ehrenamtlichen Engagement unserer Mitglieder in ihren Kirchengemeinden und auch von meinen Reisen ins Land Israel und den Sorgen der dortigen Juden über eine EU-Politik, welche radikale Israelfeinde fördert. Und natürlich beantworte ich auch sehr gerne Ihre Fragen.

Mit brüderlichen Grüßen

Ihr
Joachim Kuhs MdEP

Grundsatzprogramm der AfD
https://www.afd.de/grundsatzprogramm/

Grußwort von Nuntius Eterovic an die Deutsche Bischofskonferenz:
https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/herbst-vollversammlung-in-wiesbaden-naurod-grusswort-von-erzbischof-dr-eterovic-apostolischer-nuntius-in-deutschland

Repräsentative Umfrage des Instituts INSA-Consulere zu Kirchenaustritten
https://kontrafunk.radio/de/umfragen/umfrage-kirchenaustritte

Bericht über die Äußerungen Bischof Bätzings
https://www.katholisch.de/artikel/47243-baetzing-positionen-von-afd-und-katholischer-kirche-sind-unvereinbar

Bericht über die Äußerungen Bischof Neymeyrs:
https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/bischof-katholische-kirche-afd-nicht-vereinbar-kritik-100.html



+++ PRESSEMITTEILUNG +++

Kühne: "Christen in der AfD weltoffen, aber nicht weltfremd"

Leipzig, 25.09.2023. "Der Chef der deutschen Bischöfe, Georg Bätzing (62, Bischof von Limburg) warnt vor den Landtagswahlen in Hessen und Bayern vor der AfD und fordert einen gesellschaftlichen Aufstand", berichtet BILD. "AfD und Kirche? Passt für mich nicht zusammen", wird Bätzing zitiert. "Er wolle seine Kirche von Extremisten abgrenzen und erreichen, dass sich die Kirche mit der AfD auseinandersetzt". "Dazu besteht für 65 deutsche Bischöfe auf einer bis Donnerstag in Wiesbaden tagenden Vollversammlung reichlich Gelegenheit", ergänzt die Zeitung.

Dazu Jörg Kühne MdL, Religionspolitiker aus Sachsen:

"Bischof Bätzing: Es reicht! Kümmern Sie sich um Glauben, Seelsorge und die unzähligen weiteren Baustellen in Ihrer Kirche. Als da wären zu nennen, die zahllosen Missbrauchsfälle, die nach wie vor nur schleppend Aufklärung erfahrend, die Haltung der katholischen Kirche zum Menschenrecht auf Leben, die wohlwollende Unterstützung von Schlepperumtrieben auf dem Mittelmeer unter dem Deckmantel der Seenotrettung oder die inakzeptablen Positionen zu Ehe und Familie.

Wenn Sie es mit der Abgrenzung gegenüber Extremisten tatsächlich ernst meinen, dann ziehen Sie einen klaren Trennstrich zu Vereinen wie der 'letzten Generation', die mit ihrem sektenartigen Verhalten immer wieder Bürger in Geiselhaft nehmen, Kulturschätze besudeln, neuerdings sogar Sportveranstaltungen zu blockieren suchen. Diesen Leuten unter dem Dach der Kirche eine Bühne zu bieten, deren wirre Thesen gar zum bestimmenden Teil christlicher Religion zu stilisieren, ist ein Weg, den Sie im Interesse beider Kirchen und ihrer verbliebenen Mitglieder zügig verlassen sollten.

Wir Christen in der AfD sind jederzeit gerne bereit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir handeln weltoffen aber nicht weltfremd. Wir sind Deutsche, die ihre Heimat lieben und ein Europa, dass die Souveränität der Völker anerkennt. Grenzen Sie nicht aus. Suchen Sie lieber das Gespräch mit uns und hören Sie auf, sich an einer demokratischen Partei abzuarbeiten, die inzwischen aus guten Gründen bis zu 45 Prozent der Wähler hinter sich vereint. (Ergebnis in Nordhausen von gestern) Das wird für Sie keinen Erfolg haben. Nicht in Hessen, nicht in Thüringen, nicht in Bayern, erst recht nicht in Sachsen."


Aus: IDEA-Pressedienst Nr. 174 vom 16. August 2023, auf Seite 2 und 3

„Christen in der AfD“ widersprechen ZdK-Präsidentin

Stetter-Karp: AfD-Mitgliedschaft und kirchliches Amt sind unvereinbar

Berlin (IDEA) – Die Vereinigung „Christen in der AfD“ hat Äußerungen der Präsidentin des
Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp (Göppingen), widersprochen. Nach
Ansicht der Sozialwissenschaftlerin ist eine AfD-Mitgliedschaft unvereinbar mit der Übernahme eines
kirchlichen Amtes. „Ein aktives Eintreten für die AfD widerspricht den Grundwerten des Christentums“,
sagte sie dem katholischen Online-Magazin „kirche-und-leben.de (Münster). Die Partei sei im Verlauf der
Jahre immer weiter nach rechts gerückt. Antisemitische, rassistische und menschenverachtende Haltungen
und Äußerungen dürften keinen Platz in einer katholischen Organisation haben. Rechtlich entscheidend
seien hier allerdings die jeweiligen Satzungen und Wahlordnungen. Der Vorsitzende der „Christen in der
AfD“, der Europaparlamentarier Joachim Kuhs (Baden-Baden), erklärte gegenüber der Evangelischen
Nachrichtenagentur IDEA: „Die Äußerungen der Präsidentin des ZdK zeugen von einer großen Unkenntnis
der Programmatik und der aktuellen politischen Arbeit der AfD.“ Stetter-Karp tituliere die AfD als
extremistisch, menschenverachtend und antisemitisch, ohne dafür Beispiele zu nennen. Das sei nicht nur
unfair, sondern auch Ausdruck einer unterentwickelten Debattenkultur.

Kuhs: Wir stehen ohne Wenn und Aber für die christlichen Werte des Lebensschutzes
Die AfD sei inzwischen die einzige im Bundestag vertretene Partei, die sich „ohne Wenn und Aber für die
christlichen Werte des Lebensschutzes zu Beginn und am Ende des menschlichen Lebens“ bekenne. Das
tue die Partei auch in ihrem Programm für die Europawahl 2024. „Und immer mehr Menschen, vermutlich
gerade die, die in Scharen einer politisierten und ihren Auftrag vergessenden Kirche davonlaufen, finden
bei der AfD die Unterstützung und Wertschätzung, die sie in ihrem bisherigen Umfeld vergeblich suchten“,
IDEA e.V. Evangelische Nachrichtenagentur Pressedienst vom 16. August 2023 Nr. 174
Die Nachrichten sind ständig aktualisiert abzurufen unter: www.idea-pressedienst.de Seite 3 von 9
so Kuhs. Die AfD liegt in bundesweiten Umfragen (INSA und Forsa) bei 21 Prozent und wäre damit
zweitstärkste Kraft nach der CDU/CSU. Auf die Frage „Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, die
AfD zu wählen?“ antworteten in einer INSA-Umfrage für „Bild“ (Ausgabe 15. August) 33 Prozent mit Ja.

— IDEA 16.08.2023



Peter Boehringer, MdB, zu §218


Zur Position der AfD zu Abtreibung äußert sich Peter Böhringer, MdB. aus: Bürgerschaft fragt - Böhringer antwortet, vom 14.08.2023 siehe auch: AfD Grundsatzprogramm, Familien und Kinder.


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