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Christen in der AfD

 

Keine Bagatellisierung von Ungeborenentötungen 
Werbeverbot für vorgeburtliche Kindestötungen muß bleiben
 
Christen in der AfD begrüßen Verurteilung von Frau Dr. Hänel wegen Werbung für vorgeburtliche Kindestötungen
 
Die Christen in der AfD (Chrafd) halten die Verurteilung von Frau Dr. Hänel wegen Werbung für vorgeburtliche Kindestötungen zu einer Geldstrafe für richtig und wenden sich gegen Versuche aus der Grünen-, der Linken- und der SPD-Bundestagsfraktion, das Werbungsverbot für Ungeborenentötungen abzuschaffen.
 
Die Tötung eines wehrlosen und unschuldigen ungeborenen Kindes ist etwas Schwerwiegenderes als etwa die medizinische Leistung, einen Zahn zu ziehen. Daher darf sie nicht bagatellisiert werden, wie die AfD in ihrem Grundsatzprogramm bereits 2016 betont. Viele Frauen fragen heute: "Warum hat mir denn niemand vorher gesagt, wie sehr ich unter der Abtreibung leiden würde?" Nach einer umfangreichen neuseeländischen Studie erkrankt fast jede zweite Frau innerhalb von vier Jahren nach der Ungeborenentötung an einer schweren Depression, wie Chrafd-Bundesvorstandsmitglied und Sachbuchautorin zum Lebensrecht Martina Kempf beklagt. Es erhöhe sich auch die Brustkrebsgefahr und die Wahrscheinlichkeit eines späteren frühgeborenen und untergewichtigen Kindes ebenso wie die Selbstmordrate nach vorgeburtlicher Kindestötung. 70 % der Partnerschaften seien bereits einen Monat nach der Ungeborenentötung am Ende.

Günzburg. Ein Jahr nach der Gründung stellte sich der Vorstand der Christen in der AfD (ChrAfD) Regionalverband Süd am 18. November mehrheitlich der Wiederwahl. Der katholische Sprecher Wolfgang Reitinger wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso die beiden stellvertretenden Sprecher Daniel Rottmann und Herbert Karl. Der bisherige ev. Sprecher Roland Huwer stellte sich nicht mehr zur Wahl. Er will sich ganz dem Aufbau des Mittelstandsforums der AfD widmen. Sein Nachfolger ist Bernd Laub, der bisher die Aufgabe des Schriftführers innehatte.

Mit etwa 30 Mitgliedern und Freunden waren zum diesjährigen Mitgliedertreffen mehr Teilnehmer als im Vorjahr erschienen.

„Die christlich-konservativen Wähler schauen auf uns“ sagte Wolfgang Reitinger, alter und neuer katholischer Sprecher für den Regionalverband Süd. Sein scheidender Kollege Roland Huwer brachte seine Freude zum Ausdruck, „dass Christen verschiedener Denominationen unter uns sind.“

Den Rückblick auf das erste Jahr im Regionalverband trugen die Mitglieder des Vorstands kurz und prägnant vor. Es folgte ein Kurzbericht des Bundestagsabgeordneten Volker Münz, Göppingen.

Der stellv. und kommissarische Bundessprecher Joachim Kuhs bemerkte: „Ich bin ganz ehrlich gesagt beeindruckt von der Professionalität, mit der Sie agieren.“

Bei der Neuwahl des Vorstands setzten sich als Beisitzer von sechs Kandidaten Elisabeth Hörr, Andreas Friedrich, Ewald Jacksch und Alois Degler durch. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig, zum Teil mit wenigen Enthaltungen gewählt.

Der Regionalverband Süd umfasst die Mitglieder der Christen in der AfD aus Baden-Württemberg und Bayern. Die Satzung sieht eine Neuwahl des Vorstands nach dem ersten Jahr vor. Danach wird alle zwei Jahre gewählt.

Die Mitglieder im neuen Vorstand sind

Neuer Vorstand Sued 11 2017

Sprecher:
evangelisch: Bernd Laub, Wirtschaftsinformatiker, Freiburg im Breisgau, bisher Schriftführer katholisch: Wolfgang Reitinger, Lehrer i.R., Legau

Stellv. Sprecher:
evangelisch: Daniel Rottmann, Buchhändler und Theologe, MdL Baden-Württemberg, Ulm katholisch: Herbert Karl, Betriebswirt i.R., Engelsbrand

Schatzmeister: Friedrich Holzwarth, Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Leipheim (neu im Vorstand)

Schriftführer: Robert Aust, Diplomelektroingenieur, Erlangen (neu im Vorstand)

Beisitzer: Elisabeth Hörr, Labormeisterin
Andreas Friedrich, Diplom-Ingenieur (FH)
Ewald Jaksch, Elektroingenieur
Alois Degler, Rastatt, Rechtsanwalt (neu im Vorstand)

Daniel Rottmann, Ulm
Kontakt zu den Sprechern im Regionalverband Süd: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die glaubenstreuen Katholiken, die es in unserem Lande glücklicherweise noch immer gibt, sind von dem sogenannten "Zentralkomitee der deutschen Katholiken" (ZdK) ja schon einiges gewöhnt. Lockerung des Zölibats, Diakonat der Frau, "Ehe für alle", Gender Mainstreaming und jetzt sogar noch muslimische Feiertage. Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, ob das alles noch irgendetwas mit der Lehre der römisch-katholischen Kirche zu tun hat. 

Das "Zentralkomitee" hat in der Tat wenig mit dem katholischen Glauben und schon gar nichts mit dem katholischen Kirchenvolk zu tun. Es handelt sich um eine Funktionärsvereinigung, die in keinster Weise legitimiert ist, für "die Katholiken" in Deutschland zu sprechen. Was das ZdK aber nicht abhält, stets genau diesen Eindruck zu erwecken und seine "reformerischen", in Wirklichkeit aber kirchenfeindlichen Ansichten in der Öffentlichkeit publik zu machen. Die jüngst durch Herrn Sternberg erfolgte Einladung zur Mitwirkung im ZdK an die Adresse des konservativen "Forums deutscher Katholiken" hat dieses erwartungsgemäß und gerade aus diesem Grunde dankend abgelehnt.

Kein drittes Geschlecht nirgendsDas Bundesverfassungsgericht hat nun also entschieden, dass das deutsche Personenstandsgesetz einen weiteren Eintrag für ein "drittes Geschlecht" vorsehen muss. Vor dem Hintergrund der wenig bekannten Tatsache, dass die Verfassungsrichter von den Parteien gewählt werden und in deren Auswahl sicherlich nicht nur die juristischen Qualifikationen der Bewerber einfliessen, kann eine derartige Entscheidung nicht überraschen. Und schon gar nicht, wenn im Ersten Senat eine ehemalige Direktorin des "Gender-Kompetenz-Zentrums" (was auch immer das sein mag) der Berliner Humboldt-Universität wirkt.

Verliert die AfD ihr christliches Gesicht? Mit dieser Frage beunruhigte am Montag dieser Woche "Die Welt" den Vorstand der Bundesvereinigung Christen in der AfD (ChrAfD) und viele Mitglieder und Wähler der AfD. Was ist passiert? Bereits am 09.10.2017 erklärte der bisherige Beisitzer Hubertus von Below seinen Austritt aus der AfD. Frau Anette Schultner, die bisherige (evangelische) Vorsitzende des Vorstands der ChrAfD trat dann mit Wirkung vom 16.10.2017 aus der AfD aus. Als Begründung gab sie in einem Interview u.a. an, auch die AfD vertrete nicht mehr die konservativen Werte, für die sie schon immer einstehen wollte und außerdem habe in der AfD eine Radikalisierung stattgefunden und sie habe keine Hoffnung mehr, daß sich daran was ändern würde. Künftig wolle sie an dem politischen Projekt der "Blauen Wende" von Frauke Petry mitwirken. 


Der Vorstand der ChrAfD bedauert die Austritte von Anette Schultner und Hubertus von Below. Frau Schultner hat die ChrAfD von Anfang an geleitet und in der Öffentlichkeit vertreten. Dafür gebührt ihr Dank und Anerkennung. Nicht nachvollziehen kann der Vorstand allerdings die o.g. Begründungen für ihren Austritt, denn die ChrAfD vertritt weiterhin die freiheitliche, konservative und patriotische Politik der AfD, wie sie im Parteiprogramm grundgelegt ist. Der Vorstand kann daher nicht erkennen, daß die Aussagen einzelner, weniger Vertreter der AfD im Wahlkampf zu einer Radikalisierung der Gesamtpartei geführt haben. Die letzten Wahlen, insbesondere die zum Bundestag zeigen vielmehr das Gegenteil auf. Die AfD rekrutiert doch ihre Wähler aus allen Schichten der Gesellschaft, der bürgerlichen Mitte wie den sozial Abgehängten. Sie erreicht insbesondere die Nichtwähler und stärkt dadurch den demokratischen Prozeß. Die Partei vertritt weiterhin die national-konservativen wie die freiheitlich-konservativen Bürger und sie hat den Anspruch, auf die Stimmen und Interessen aller Bürger Deutschlands zu hören und so eine echte Volkspartei zu sein.
 
Wir, die Bundesvereinigung ChrAfD kämpfen weiter unermüdlich für das Lebensrecht der Ungeborenen und für den Lebensschutz aller Menschen, da sie im Bilde Gottes geschaffen und daher mit unantastbarer Würde ausgestattet sind. Die ChrAfD wird sich daher auch unvermindert für die weltweit verfolgten Christen einsetzen. Außerdem werden wir auch weiterhin Ansprechpartner sein für alle Christen in Kirchen und Gemeinschaften. Der Vorstand ist sich darin einig, seinen Verpflichtungen und Aufgaben als Vorstand der ChrAfD mit Gottes Hilfe weiter nachzukommen. Der Vorstand bittet seine Mitglieder in einem Rundschreiben, sich durch die Austritte von Frau Schultner und Herrn von Below nicht entmutigen zu lassen. Denn die AfD habe ihr christliches Gesicht nicht verloren. 

Der Vorstand hat in seiner gestrigen Sondersitzung einstimmig beschlossen: Der stellvertretende Vorsitzende Joachim Kuhs wird bis zu einer im Frühjahr 2018 geplanten Nachwahl die Aufgaben der ausgeschiedenen Vorsitzenden übernehmen. Die Aufgaben des bisherigen Beisitzers von Below werden auf die anderen Beisitzer verteilt. 

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