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Christen in der AfD

Sollte ein Christ wählen gehen?    


Vorsichtige Stellungnahme - jeder sei seiner Meinung gewiss!    

1. Ein Christ sollte wählen gehen, denn er lebt in diesem Staat und ist daher mit dafür verantwortlich, ob die Gebote Gottes in unserem Staat noch ernst genommen werden oder nicht (z.B. bezüglich der Bewahrung des Namens Gottes vor Blasphemie, bezüglich der Bewahrung unseres Landes vor der Überflutung mit heidnischen Religionen, bezüglich des Schutzes von Ehe und Familie, bezüglich des Schutzes des Lebens von der Empfängnis bis zum Tod, bezüglich der Erhaltung der staatlichen Ordnung; vgl. 2. Mose 20,1-17).

2. Ein Christ sollte für die Obrigkeit beten (1. Timotheus 2,2 ), aber zugleich durch sein Verhalten, sein Reden und seine politische Entscheidung Licht und Salz (Matthäus 5,13-14) im Lande sein.

3. Ein Christ sollte sich bei seiner Wahlentscheidung davon leiten lassen, welche Partei in ihrem Programm den Geboten Gottes am nächsten steht und zugleich eine reelle Chance hat, in die Parlamente zu gelangen und Einfluss wahrzunehmen.

4. Ein Christ ist sich dabei dessen bewusst, dass es keine rein christliche Politik geben kann, da wir in einem pluralistischen Staatssystem leben, das gläubige und ungläubige Menschen umfasst.

5. Ein Christ, der die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien liest, wird mit Trauer bemerken, dass sich die etablierten Parteien in den letzten Jahren immer weiter von Gottes Geboten entfernt haben (Stichworte: Abtreibung, Homo-„Ehe“, Gender-Ideologie, Freigabe der Gotteslästerung, Anerkennung der Prostitution als „Beruf“, Behauptung, „der Islam gehöre zu Deutschland“, zunehmende Islamisierung unseres Landes usw.). Besonders traurig: Auch die CDU hat unter Angela Merkel einen massiven Linksruck hin zu einer sozialistischen (statt christlichen) Politik erlebt.

6. Ein Christ, der das Verhalten der etablierten Parteien beobachtet, wird bemerken, dass sich diese zudem durch Befürwortung der Aufrichtung des neuen römischen Reiches (EU) sowie durch Planung der schrittweisen Abschaffung des Bargeldes mit schnellen Schritten dem Reich des Antichristen annähern (vgl. Daniel 2 und Offenbarung 13).

7. Zur Zeit gibt es nur eine einzige Partei in Deutschland, die allen diesen Entwicklungen vehement entgegentritt (und in Wirklichkeit deshalb massiv bekämpft und verleumdet wird) und die zugleich eine Chance hat, in die Parlamente zu gelangen: die Alternative für Deutschland (AfD). Auch wenn ich nicht Mitglied dieser Partei bin und nicht alle ihre Inhalte und Aussagen teilen kann, so empfehle ich doch unter den gegenwärtigen bedrohlichen Umständen für unser Land, die Stimme der AfD zu geben. Es befinden sich viele überzeugte Christen in der AfD. Die AfD ist keine rechtsextreme, sondern eine bürgerlich-konservative Partei. Sie entspricht in ihrer Programmatik der CDU vor der Machtübernahme durch Angela Merkel.


Dr. Lothar Gassmann, www.L-Gassmann.de

Hier ein aktueller wichtiger Grund, warum die CDU /CSU für Christen nicht mehr wählbar ist:
https://www.idea.de/artikel/soeder-kirchen-sollten-trans-und-homosexuelle-partnerschaften-segnen

Aus solchen Gründen trat ein bekannter Politiker aus der CDU aus: Eugen Abler. Siehe sein neues Buch bei: www.gerhard-hess-verlag.de

 

 

Marsch für das Leben: Grußwort der Christen in der Alternative für Deutschland (ChrAfD)  und des Bundesvorstandes der AfD


Liebe Freunde des Lebens!

Wie in vergangenen Jahren ist es uns eine große Ehre, als „Christen in der Alternative für
Deutschland“ beim Marsch für das Leben teilzunehmen.

Speziell die Anwesenheit so vieler junger, einsatzbereiter Menschen macht Freude auf die Zukunft. Wenn wir hart am Ball bleiben, wird es die junge Generation sein, die den Umschwung für den Schutz ungeborener Kinder in Deutschland schafft. Gemeinsam mit den jungen Menschen machen wir aus Deutschland ein kinder- und familienfreundliches Land.

Abtreibung attackiert die Menschenwürde, die Menschenwürde der Mutter und die Menschenwürde des ungeborenen Kindes. Die jedem Menschen innewohnende, unantastbare Würde von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod ist in der Bibel grundgelegt. In Genesis 1:27 steht: „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“

Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes! Gemeinsam verteidigen wir die Würde und die Heiligkeit menschlichen Lebens. Wenn wir ein ungeborenes Kind sehen, seine Hände, Füße, sein Gesicht, erahnen wir Gottes Größe und Erhabenheit. Wenn wir ein neugeborenes Kind in unseren Händen halten, können wir die Liebe Gottes ansatzweise erahnen. Wenn wir Kinder aufwachsen sehen, werden wir wieder ein Stück weit wie Kinder und dürfen uns an den kleinen Dingen des Lebens freuen.

Als Christen in der Alternative für Deutschland machen wir innerhalb und außerhalb der AfD Politik für die schwächsten unserer Gesellschaft: Für die ungeborenen Kinder. Von der CDU/CSU kann das nicht behauptet werden. Im CDU/CSU-Wahlprogramm sucht man Angaben zum Lebensschutz vergebens. Die AfD fordert in ihrem Wahlprogramm eine „Willkommenskultur für Kinder“.

Der Marsch für das Leben wird von tausenden verantwortungsvollen und zukunftsbewussten Bürgern getragen. Viele starke Frauen und Männer investieren ihre Zeit, ihr Können und ihre Motivation für die Sache des Guten.

Getragen vom Gebet und in der Zuversicht des Schönen, Wahren und Guten können wir den Lauf der Geschichte ändern! Wir wissen nicht, welche großartigen Dinge die heute noch nicht geborenen Menschen erreichen werden. In welche Sphären sie vorstoßen, was sie entdecken und welche Fortschritte zum Wohle und Nutzen der Menschen sie erreichen werden. Wir wissen nicht, welche guten Träume sie Wirklichkeit werden lassen und welche meisterhaften Leistungen sie vollbringen werden.

Was wir aber wissen: Jedes Kind bringt Liebe in die Welt. Jedes Kind bringt Freude in die Welt. Und jedes Kind ist es wert, geschützt zu werden.

Schützen wir das Leben! Verteidigen wir das Leben! Feiern wir das Leben!

Herzliche Grüße und gutes Gelingen wünschen
Joachim Kuhs, ev. Bundessprecher der ChrAfD
Ulrich Oehme, kath. Bundessprecher der ChrAfD

 
 

 

Grußwort des Bundesvorstands zum „Marsch für das Leben“ 2021

Berlin, 15. September 2021. Am 18. September findet in Berlin zum 16. Mal der Marsch für das Leben statt. Veranstalter ist der „Bundesverband Lebensrecht“, der sich als Zusammenschluss deutscher Lebensrechtsorganisationen für den Schutz des Lebensrechts jedes Menschen einsetzt – von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.

Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland, der das Anliegen des „Bundesverbands Lebensrecht“ teilt, hat zum diesjährigen „Marsch für das Leben“ ein Grußwort verfasst. Dieses lautet wie folgt:

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Lebens,

am 4. September 2016 wurde Mutter Teresa von Papst Franziskus heiliggesprochen. Sie hatte sich mit ihrer Arbeit um die Armen, die Kranken und Sterbenden verdient gemacht und dabei wahre Nächstenliebe praktiziert. Für Mutter Teresa war jedes Leben von unschätzbarem Wert. Sie wusste außerdem: „Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder“.

Doch ihre Weisheit droht mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten. Jedes Jahr werden allein in Deutschland mindestens 100.000 Schwangerschaften ganz legal aus einer sogenannten „sozialen Indikation“ abgetrieben. Viele werdende Mütter fühlen sich von unserer Gesellschaft offenbar so sehr im Stich gelassen, dass sie nur in der Abtreibung die Lösung ihrer Probleme sehen.

Die AfD ist die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen will und sich stattdessen für die Rechte ungeborener Kinder stark macht. Andere Parteien mögen es vergessen haben, aber Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Das ist das Versprechen unseres Grundgesetzes, das wir hochhalten.

Die anderen Parteien aber ducken sich weg und sehen zu, wie sich die demographische Krise im Land zuspitzt. Sie wollen es sich nicht mit bestimmten Lobbygruppen verderben. Der Staat muss endlich seine familien- und kinderfeindliche Haltung aufgeben und jungen Menschen Perspektiven zur Familiengründung geben, damit schwangere Frauen eine Abtreibung gar nicht mehr in Erwägung ziehen müssen. Wir wollen eine Willkommenskultur für Kinder! Und zwar für alle Kinder!

„Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt“. Dieser Satz, Gustav Heinemann zugeschrieben, verdeutlicht die Mission des Marsches für das Leben: ob christlich oder weltlich begründet – wir als Gesellschaft müssen die unveräußerliche Würde eines jeden Menschen achten. Das muss auch für die künftige, noch ungeborene Generation gelten. Unser Grundgesetz schreibt fest: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Das ist unser aller Recht und unser Auftrag. Und deshalb sind Sie heute hier!

Die Alternative für Deutschland steht als Partei allein im Kampf für den Lebensschutz. CDU und CSU, die sich in ihren Parteinamen einst auf christliche Werte verpflichteten, gehen in ihrer Programmatik auf das Thema nicht einmal mehr ein. Und würden wir ihnen ihre Lippenbekenntnisse noch glauben, wenn es anders wäre?

Es ist gut, dass Sie heute hier zusammenkommen, um ein Zeichen zu setzen. Ungeborene Kinder brauchen unseren Schutz, ungeborene Kinder brauchen unsere Politik, ungeborene Kinder brauchen unsere Stimme!

Alle überzeugten Lebensschützer und alle Familien wählen deshalb am 26. September am besten AfD!

Es grüßt Sie in dankbarer Verbundenheit,

Ihr Bundesvorstand der Alternative für Deutschland.

 

 

Horrowshow Spätabtreibung: Was Rot-Rot-Grün mit Babys vorhaben

  • Die wenigsten Bürger wissen, was ihnen mit der Gefahr von Rot-Rot-Grün alles droht. Sowohl die Linke, die Grünen als auch die SPD drängen in ihren Wahlprogrammen auf die Abschaffung der „Fristenlösung“ bei der Abtreibung und damit die Abtreibung bis zur Geburt. Was das genau ist, entsetzt und schockiert. An diesem Samstag findet in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt, um für den Schutz des ungeborenen Lebens einzutreten.

2020 gab es in Deutschland 99.948 Abtreibungen, davon waren nur 3,8 Prozent medizinisch oder kriminologisch indiziert, etwa weil Gefahr für das Leben der Mutter droht, oder nach einer Vergewaltigung.

 

Im ersten Quartal 2021 gab es 24 641 Abtreibungen, davon 186 nach der 22. Schwangerschaftswoche. Nach Schätzungen werden jährlich 800 Spätabtreibungen in Deutschland durchgeführt. 100 Kinder überleben dabei ihre Abtreibung. Die meisten nur kurzzeitig, einige allerdings auch dauerhaft.

 

Im Falle einer medizinischen Indikation gibt es seit 1995 keine zeitliche Begrenzung mehr. Dabei geht es nicht nur um eine Gefahr für das Leben der Schwangeren, sondern auch um „die Gefahr einer schwer wiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes“ und um die Berücksichtigung ihrer „gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse“, wie die Konrad-Adenauer-Stiftung 2005 schrieb („Das Grauen der Spätabtreibung“ von Manfred Spieker).

 

Im Falle einer Spätabtreibung ist das Baby bereits zu groß für eine Absaugung oder chemische Abtreibung. Die Methoden der „Abtreibung bis zur Geburt“ sind so grausam, dass man nur wenig darüber erfährt – außer von Lebensbefürwortern.

 

So schilderte der ehemalige US-Abtreibungsarzt Dr. Anthony Levatino in mehreren Videos und vor dem US-Kongress die Methode der „Nicht-Intakten Dilatation und Extraktion“. Dabei wird das Baby mit einer Zange im Mutterleib in Stücke gerissen und durch den Geburtskanal entfernt. Der Schädel, das größte Teil des Fötus, wird mit der Zange zerquetscht und das Hirn abgesaugt, bevor es entfernt werden kann.

 

Dr. Levatino unternahm 1200 Abtreibungen, ehe er zum Lebensrechts-Aktivisten wurde. Er schildert den Moment seines Sinneswandels, als er mit der Zange mit abgetrennten Gliedmaßen in der Hand auf den zerstückelten Körper eines abgetriebenen Babys sah, und an seine Tochter dachte, die kurz zuvor einen lebensbedrohlichen Unfall überlebt hatte. Seitdem engagiert er sich für den Schutz des ungeborenen Lebens.

Im Wahlprogramm der sogenannten „Christdemokraten“ CDU/CSU wird das Recht auf Leben und der Schutz des ungeborenen Lebens nicht mehr erwähnt. Einzig die AfD fordert eine »Willkommenskultur für Kinder«. »Die Entscheidung über eine Abtreibung muss natürlich bei der Mutter bzw. bei den Eltern liegen, dennoch lehnen wir alle Bestrebungen ab, die Tötung Ungeborener zu einem Menschenrecht zu erklären,« heißt es im Wahlprogramm der AfD.

Weiterführende Links: 

» Infos zum Marsch für das Leben Berlin 2021
» Joachim Kuhs: Grußwort der Christen in der Alternative für Deutschland (ChrAfD)

 

 

 

 

 

Unser HERR lässt immer wieder Ermutigendes geschehen:

Kalifornien muss 400.000 Dollar Entschädigung an Grace Community Church zahlen

https://www.ebtc.org/blog/kalifornien-muss-400-000-dollar-entschaedigung-an-grace-community-church-zahlen

Im August 2020 berichteten wir über die Stellungnahme der Grace Community Church zum Versammlungsverbot der Gemeinden in Kalifornien.

Von Mike Riccardi

Es ist wunderbar, endlich offiziell bekanntgeben zu können, dass der Rechtsstreit zwischen LA County und der Grace Community Church zu einem Ende gekommen ist.
Wegen des Versuchs, verfassungswidrige Gesundheitsvorschriften durchzusetzen, muss der Staat Kalifornien der Grace Church 400.000 Dollar als Entschädigung für Verfahrenskosten zahlen. LA County muss der Grace Church ebenfalls 400.000 Dollar für Anwaltskosten erstatten, und das zusätzlich zu den fast 1.000.000 Dollar, die sie für ihren eigenen Rechtsbeistand ausgegeben haben. Das ist gut. Es sollte viel kosten, religiöse Freiheiten anzugreifen und den von der Verfassung gewährten Schutz zu missachten.

Aber es sollte auch beachtet werden, dass die Entscheidung der Grace Church, sich diesen verfassungswidrigen Gesundheitsvorschriften zu widersetzen, nicht erst seit heute, mit der Bekanntgabe dieses Urteils, rechtens geworden ist. Das Urteil hat lediglich öffentlich bestätigt, dass unsere Handlungen stets mit der obersten Regierungsinstanz unseres Landes, der US-Verfassung, im Einklang standen. Auch wenn wir uns über die Gesundheitsverordnung hinweggesetzt haben, haben wir niemals gesetzeswidrig gehandelt.
Das bedeutet, dass wir, entgegen dem, was uns so oft unterstellt wurde, niemals im Ungehorsam gegenüber den Grundsätzen der Schrift gehandelt haben, die uns zur Unterordnung unter die staatliche Obrigkeit aufrufen. Römer 13 kann und wird das Gewissen nicht verpflichten, sich unter dem Vorwand der Gesetzestreue rechtswidrigen Anordnungen der Regierung zu unterwerfen. Das Gebot, sich der rechtmäßigen Obrigkeit unterzuordnen, kann und wird niemanden dazu verpflichten, einem Befehl Folge zu leisten, zu dessen Erteilung diese Obrigkeit gar nicht rechtmäßig befugt ist (vgl. Mt 22,21). Dank Gottes großer Barmherzigkeit ist dieser Grundsatz in unserer Verfassung verankert, die es dem Staat verbietet, die freie Religionsausübung zu untersagen.

Es bedeutet auch, dass Römer 13 nie eine biblische Rechtfertigung für die Gemeinde war, ist oder sein wird, die Rahmenbedingungen oder Modalitäten ihres Gottesdienstes entsprechend dem Willen der zivilen Obrigkeit zu ändern. Christus, nicht Cäsar, ist das Haupt der Gemeinde. Wir sind Jesus Christus, dem König aller Könige, dankbar für ein Urteil, das diese Wahrheit bekräftigt.

Soli Deo Gloria.

Grace Community Church schreibt dazu:

Dankt dem Herrn, dass eine Einigung zwischen dem Los Angeles County und der Grace Community Church erzielt werden konnte. Es folgt eine Erklärung von Pastor John MacArthur:

Wir sind sehr dankbar für den Schutz und die Vorsehung unseres Herrn während des vergangenen Jahres. Unser Engagement für das Wort Gottes und seine Gemeinde ist nie ins Wanken geraten. Wir sind einfach standhaft geblieben, wie wir es immer getan haben und immer tun werden. Wir vertrauen auf den Herrn Jesus Christus, der das Haupt der Gemeinde ist. Im vergangenen Jahr hat unsere Gemeinde seine segnende Hand so sehr gespürt wie nie zuvor, und die Verheißung des Herrn hat sich erfüllt: „Ich werde meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen.“ Ich bin dankbar für die Fürsprache unserer Anwälte Jenna Ellis und Charles LiMandri und dieses Ergebnis.

 

Afghanistan: Gezielte Suche nach Christen

Die Taliban suchen nach ihrer Machtübernahme gezielt nach Christen um sie zu töten. Es gebe derzeit keinen sicheren Zufluchtsort, alle Grenzen seien geschlossen, Flugverbindungen unterbrochen.

Kabul (kath.net/jg)

Die Taliban verfügen über eine Liste von Christen, die sie gezielt aufsuchen um sie zu töten. Dies berichtet „Pastor X“ aus Afghanistan. Die „Frontier Alliance International“ hat seinen Augenzeugenbericht veröffentlicht. „Pastor X“ arbeitet für die Global Catalytic Ministries (GCM), berichtet die Christian Post.

Die US-Botschaft sei verlassen und kein sicherer Zufluchtsort mehr. Alle Grenzen zu den Nachbarstaaten seien geschlossen, alle Flugverbindungen seien unterbrochen. Menschen würden in die Berge fliehen, um dort Asyl zu suchen, sagte „Pastor X“, der anonym bleiben möchte.

GCM ist eine christliche Initiative, welche für die Bekehrung von Moslems wirken will. Die Mitarbeiter sind selbst ehemalige Moslems. Sie kennen daher die Sprache, Religion und Kultur der Menschen, bei denen sie missionieren wollen.

Rex Rogers vom christlichen Mediendienst SAT-7 berichtet von weiteren Gefahren, denen Christen in Afghanistan derzeit ausgesetzt sind. Er habe aus verlässlichen Quellen gehört, dass die Taliban Menschen willkürlich ihre Mobiltelefone abnehmen. Wenn sie eine Bibel auf dem Telefon finden, wird der Besitzer sofort getötet, berichtet Rogers. Die Taliban hätten überall Informanten und Spione, die sie auf die Spur von Christen bringen würden. Es sei derzeit für Christen in Afghanistan extrem gefährlich, betont er.

Thomas Schirrmacher, der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, sagte laut Christian Post, dass auch vor dem Sieg der Taliban die Situation für Christen in Afghanistan schwierig war. Die Verfassung aus dem Jahr 2004 habe festgelegt, dass Afghanistan eine islamische Republik sei. Der Islam war aus diesem Grund bereits die Staatsreligion. Religiöse Minderheiten seien in Afghanistan nie gleichberechtigt gewesen, erinnerte Schirrmacher.

Quelle:  kath.net

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